Gesellschaftsblase

Vielfalt

Vor Kurzem schrieben wir, daß die propagandistisch angepriesene „Buntheit“ der Gesellschaft in Wahrheit nur Beliebigkeit sei. Der Blog „Blaue Narzisse“ zerlegt passend dazu den Euphemismus „Vielfalt“ und definiert:

Vielfalt, gerne auch als „Diversität” zum Fachbegriff geadelt, dient als Chiffre für die breite Anwesenheit von assimilationsverweigernden Einwanderern und die Privilegien für Lifestyle-Minderheiten.

Dies wird an einigen Beispielen näher erläutert, wobei insbesondere auf die realexistierenden, unsolidarischen Zustände eingegangen wird, die dort am stärksten auftreten, wo die ursprünglich autochthonen Gemeinschaften am zerfasertsten sind.

Vogelfreiheit der Ureinwohner und Autoritätsverlust staatlicher Sicherheitsorgane scheinen übliche Begleiterscheinung dieser „Diversity” zu sein. Voraussetzung für deren Akzeptanz bleibt das stumme, weil machtlose Ertragen der Zustände oder das bloße Nichtwissen, vielleicht auch Nicht-Wissen-Wollen.

Daß dieser Zustand untergehen muß, so wie jede Ideologie, ist fast schon zwangsläufig. Die Symptome und Gründe des Niedergangs treten immer deutlicher zutage:

Diese Gesellschaftsblase, die sich hochmütig plurale Gesellschaft nennt, verdankt ihr Bestehen den ideellen und vor allem materiellen Werten, die ihre ethnisch homogeneren Vorläufer anhäuften. Die bunte Salatschüssel USA lebt von den Reserven, die das alte, weiße Amerika hortete. Das linksliberale Deutschland konnte erst bezahlt werden, als die verachtete, graue Nachkriegs-BRD nach 1968 ihr reiches Erbe in die Hände der verwöhnten Kinder legte.

Doch da die Nutznießer des Wohlstands häufig nur davon profitieren, nicht aber dazu beitragen wollen, kann diese Scheingesellschaft langfristig nicht überleben. Wenn sie alle materiellen Werte verprasst haben und der gute Name, das letzte Erbe ihrer Vorfahren, schließlich auch nicht mehr für Kredite bürgen kann, wird die Blase platzen.

3 Antworten

  1. Nimmt man den Stadtbezirk weg, ist es ein Ort der einfalt, nicht der Vielfalt. Oder der Beliebigkeit. Von mir aus auch Unverbindlichkeit.

    Engagement? Für was? Jedenfalls nicht die aufgezählten Dinge, und wenn, dann in homöopathischen Dosen. Was als Vielfalt bezeichnet wird, ist langweiliger Einheitsbrei, Toleranz ndet immer an der eigenen Wohnungstür bzw. Befindlichkeit und Demokratie gibt es nicht, insofern kann man sich nicht dafür engagieren.

    Wir haben es mit einem gesellschaftlichen Umfeld zu tun, in dem die auf die Hand versprochene Unverbindlichkeit das einigende Band ist.
    So ungefähr jedenfalls.

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