Aktenschredderei

Aktenkonfetti

Die DDR-Staatssicherheit schredderte Akten, als die Bürger deren Zentralen zu stürmen versuchten, der BRD-Verfassungsschutz schredderte Akten, um das offizielle NSU-Paradigma nicht zu gefährden, und das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) soll Akten geschreddert haben, um das Ausmaß des „systemischen Dopings“ im BRD-Spitzensport zu verschleiern.

Die amtlich geführten Akten des BISp zu anwendungsorientierten Forschungen mit Dopingsubstanzen haben im Jahr 1991 noch komplett vorgelegen, als sie seitens des Instituts für eine parlamentarische Anfrage herangezogen wurden. Zwischenzeitlich sind sie verschwunden. Es existieren offenbar nur noch einzelne Blätter, die jedoch ein bezeichnendes Licht auf die Dopingpraxis werfen.

Ob, wie die GrünIn Viola von Cramon-Taubadel *verschwörungstheoretisch* wittert, „diese Aktenvernichtung … jemand mit krimineller Energie verrichtet haben“ muß, sei dahingestellt. Manchmal genügt als Grund auch ein überbordendes Archiv. Der Verdacht ist allerdings angesichts des monatelangen Zurückhaltens der die BRD-Sportpolitik diskreditierenden Studie „Doping in Deutschland von 1950 bis heute“ und der Brisanz der Dokumente nicht gänzlich von der Hand zu weisen.

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Eine Antwort

  1. Die Einladenden schreiben über die „Glasfassade des Bundesverfassungsschutz„.

    Die Suche nach „Anwendung des Genitiv“ liefert im Duden-Online 61 Treffer:

    null

    Die „Anwendung des Genitivs“ lediglich einen einzigen.

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