Kirchenasyl

Kirchenbrand

Da versank sie in Schutt und Asche, die Garbsener Willehadi-Kirche. Die Hannoversche Allgemeine berichtet in einer Artikelserie über die Erschütterungen:

„Ich bin erschüttert, dass nicht alle erschüttert waren in dieser Nacht“, sagt Pastorin Renate Muckelberg und meint Szenen, die Feuerwehr und Polizei erleben mussten: Fast ausgelassen tobende Jugendliche am Sperberhorst, hämische Rufe und provozierend nah vorbeirasende Halbstarke auf Rädern; überall filmen Mobiltelefone. „Das waren doch wieder diese Kinder“, sagt eine Anwohnerin – und meint die Gruppe von Heranwachsenden, die seit Monaten im Verdacht steht, immer wieder Papiercontainer, Müllsäcke und Bäume anzuzünden.

… Die Anwohner des Viertels äußern ihren Verdacht unverblümt. „Wir werden seit Jahren von Jugendlichen terrorisiert. Sie pöbeln uns an, dealen offen mit Drogen, und keiner macht etwas“, sagt Klaus-Dieter Gorges. Die meist jungen Männer haben sich zum Teil in Jugend-Gangs zusammengeschlossen, nennen sich AIG (Ausländer in Garbsen) oder Gtown Gangsta, wobei das G für Garbsen steht.

… „Wer Kirchen ansteckt, der schreckt auch vor dem Tod von Menschen nicht zurück“, sagt Anwohner Kurt Gleick. „Meine vier Jahre alte Tochter traut sich nicht mehr auf die Straße“, berichtet Klaudia Wiechmann.

Natürlich, nach einem solch fröhlichen und bunten Festival meckern sie wieder, die deutschen Spießer, anstatt sich zu freuen, daß andere ihren Spaß hatten! Fremde brauchen Freude!

So manchen Garbsener mag es ein kleines bißchen traurig stimmen, daß insbesondere die evangelische Kirche, bekannt für Kirchenasyl und Gottesdienste gegen Rechts, anstatt neue Beitragszahler zu gewinnen, nun vor den rauchenden Trümmern ihres politisierenden Glaubensmißbrauchs steht.

Also ist es notwendig, so wie nach dem Mord in Kirchweyhe, wo der Totgetretene in christlicher Nächstenliebe seinen türkischen Tottretern neben sich einen Platz im Reisebus anbot, auch in Garbsen einen „Runden Tisch gegen Rechts“ zu initiieren, damit auch die letzten vorurteilsbeladenen Kartoffeln die weisen Worte unserer heiligen Integrations-Maria verinnerlichen: „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.

6 Antworten

  1. Also, ich finde jetzt reichts!

    Tun wir endlich etwas!

    Ein runder Tisch gegen rechts kann nur der Anfang sein. Ein Lichtermeer in Gerbsen gegen rechts ist nötig! Dann noch Rock gegen rechts undsoweiter!
    Wehret den Anfängen!

    Und die Ruine gehört weggerissen und eine schöne, geschmackvolle Moschee hingebaut. Die evangelische Kirche macht sicher auch dafür Geld locker.
    Und die Stadtgemeinde Gerbsen auch.

    Wetten, die Moschee wird von den „Jugendlichen“ nicht angezündet?

    • Na selbst wenn diese „Jugendlichen“ die dann anzünden wollten, wäre ja wohl klar was denen blüht. In dem Fall würden die Mohamedaner sie in der Luft zerfetzen… Was ich sogar gut verstehen könnte. Soviel muss man ihnen zugestehen

      • Gar nicht auszudenken, wenn der Fall Garbsen umgekehrt wäre, deutsche Jugendliche hätten eine Moschee abgefackelt und ein Volksfest dabei gefeiert …

        Tagelange Meldungen in allen Gleichstrommedien, Schweigeminuten im Buntentag, sofortige Entschädigungen für die Gemeinde, harte Verfolgung der Täter, …

        Wenigstens hat es in Garbsen keinen Unschuldigen getroffen! Sollen die doch noch die andere Backe hinhalten, um die nächste Ohrfeige zu erhalten!

  2. *freude*
    Die „Vielfalt“ hat doch endlich einmal die richtige Adresse erwischt.
    Wie heisst es bei den Mosaisten so treffend: Wer Wind saet, wird Sturm ernten.

  3. Nur einer hält sich diesmal auffällig zurück: der Papst in Rom. Beide Seiten sollten die Waffen ruhen lassen, so seine Aussage. 1995 hatte er bezüglich des Krieges in Bosnien noch von einem „gerechten Krieg“ gesprochen – kurz bevor die Kroaten 200.000 Serben aus der Krajna vertrieben. Während des Golfkrieges 1991 sagte der Papst: „Wir sind keine Pazifisten.“ Und in der Tat: Die Lehre vom „gerechten“ Krieg steht bis heute im katholischen Katechismus. Aber nicht nur das: Die katholische Kirche gehört seit der Völkerwanderungszeit zu den größten Kriegstreibern der Weltgeschichte. Sie hetzte Byzantiner gegen Ostgoten und Wandalen, Kreuzritter gegen Sarazenen und Katharer – und im 20 Jahrhundert drängte der „Heilige Stuhl“ die Habsburger 1914 energisch zum Kriegseintritt gegen Serbien. Während des zweiten Weltkriegs sah der Vatikan tatenlos zu, wie im katholischen Kroatien unter Beteiligung zahlreicher Priester und Mönche eine Dreiviertelmillion Serben massakriert wurde. Deutsche Bischöfe beider Konfessionen stimmten die Soldaten beider Weltkriege „moralisch“ für den Kampf gegen den Feind ein, und das bis kurz vor Kriegsende. In den fünfziger Jahren gehörte der Vatikan zu den ersten Befürwortern einer Wiederbewaffnung Deutschlands.

  4. Na ja, wen Gott zum Verderben verurteilt, den wird’s erst blind gemacht.

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