Betreuungsgeld

Traumjob

Das Betreuungsgeld ist unter den herrschenden katastrophalen Zuständen eine der wenigen ansatzweise brauchbaren Ideen, welche die derzeitige BRD-Regierung umgesetzt hat: Eltern, insbesondere Müttern, eine symbolische finanzielle Anerkennung dafür zukommen zu lassen, daß diese sich um ihren eigenen Nachwuchs kümmern.

Bislang ist der Beruf der Mutter immer noch einer der anspruchvollsten (zumindest, wenn man man Ansprüche an Kind und Erziehung stellt) und gleichzeitig schlecht bezahltesten. Schließlich kommen die Kinder früh genug in die Klauen des Staates, sollen für diesen und seine Nutznießer Steuern maluchen und Gelder in anonyme Kranken- und Rentenkassen transferieren, statt an die eigenen Eltern.

Doch kaum soll das Betreungsgeld ab August diesen Jahres überhaupt zur Auszahlung kommen, da droht auch schon wieder der Lohnredner der Börsenkapitalisten und wohlbeleibte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, weil das als „Herdprämie“ diskreditierte Betreuungsgeld „Frauen vom Arbeiten“ abhalte, werde es seine Partei im Fall eines Wahlsieges abschaffen und das Geld in 200.000 zusätzliche Kindergulag-Plätze investieren.

In diesen sollen die Kleinen tagsüber interniert werden, damit sie möglichst früh im Sinne der herrschenden Doktrin dressiert werden können. Die Mütter hingegen sollten wegen Geldmangels mittels Frauenquotenverordnung im Tagebau schuften oder im Stahlwerk walzen oder sich anderswo für bare Münze prostituieren, anstatt den ganzen Tag faul im Bett neben ihren schreienden Bälgern herumzulungern und RTL zu glotzen.

Natürlich ist das ein Signal an alle Frauen, nicht so dämlich zu sein, sich die im ökonomisierten oder bürokratischen Verwertungskreislauf so überaus „kreative“ technokratische Jobtätigkeit durch Geburt und Kindeserziehung kaputtmachen zu lassen. So versichert sich Lieschen Müller mit Blick auf eine, wegen eines Sexual-Unfalls an jahrelang nachwirkenden Behinderungen leidende Bekannte:

Solche nutzlosen Gören stören beim Jobben, schon deswegen, weil man sie täglich in die Verwahranstalten kutschieren muß. Mit der Pubertät werden sie problematisch, weil der Gämeboy nicht mehr ausreicht, die Jugendclique kriminell wird, die LSD-Dosis oder die vorschulische Sex-Erziehung perverse Nachwirkungen aufzeigen. Dann wollen sie die Fahrerlaubnis, ein Auto und jahrelang Herumstudieren, und danach sind sie weg, erarbeiten dem Staat die Steuern .. und was habe ich davon? Weniger Rente, weniger Gleichberechtigung, weniger Freizeit, weniger Geld…

Zum Knuddeln reichen eine Katze oder ein Hund, die kacken so schön die öffentlichen Straßen und Wege voll, damit die mobilen Ein-Euro-Schrubber auch etwas zu tun haben.

Ob Babywindel, Hundekacke oder Technokratenjob – das mag jedem sein eigenes Pläsierchen sein. Angesichts des demographischen, kulturellen und sozialen Niederganges der Gesellschaft aber wäre deren gezielte Auflösung ein überlegenswerter Aspekt. Jeglichen Vertrag, den der Staat mit uns ohne unser Einverständnis geschlossen hat, aufzukündigen, weder Leistungen von ihm anzunehmen, noch für ihn irgendetwas leisten. Ein Teil der Gesellschaft wird dabei verlieren, nämlich die Nichtskönner und Nichtstuer, die überflüssigen Bürokraten der Polit-, Wissenschafts- oder Kulturbetriebe. Gewinnen müßten dabei zwangsläufig all die Fleißigen, Kreativen und Intelligenten. Eine Auslese zum Besseren!

Natürlich wäre diese Auflösung in einer fragilen, anonymen, unverbindlichen und urbanen Massengesellschaft mit Schwierigkeiten verbunden, aber die Leistungen sollten gerechterweise wieder zu Leistungs- und Zukunftsträgern zurückverteilt werden. Nicht nur tendentiell, sondern prinzipiell! Andernfalls wird das Heer der Vielzuvielen zwangsläufig immer größer, die Verwaltung der Menschenmasse komplizierter, der Staat aufgeblähter und die Kandarre, an die er uns nimmt, immer fester und unerträglicher.

Bürger gründeten einst einen Rat, der ihre Bedürfnisse organisiert. Heraus kam ein Staat, der als Machtapparat über sie herrscht.

4 Antworten

  1. Ein wahrlich schönes Gedankenspiel. Oder ein Gedankenfurz? Die Seite heisst ja Eulenfurz. Aber nein. Ein Gedankenfurz könnte Kränkungen verursachen, die völlig unbeabsichtigt wären. Besser ist die Bezeichnung “Gedankenspiel”. Noch besser: “Kurz-Science Fiction”.
    Na denn: hurra, wir lösen den Staat auf! Ab in die Gosse damit!
    Die Verfrachtung dieses Staates auf die historisch Müllkippe ohne Blutvergiessen zu erreichen – DAS ist die Science Fiction, die Krux, des Pudels Kern und just der Ort, wo der Hase im Pfeffer liegt.
    Es ist schlicht unmöglich, wenn mindestens 15 Prozent der Bevölkerung nicht bio-deutsch, also zugewandert ist. Nur ein verschwindend kleiner Teil dieser Neo-Deutschen, Neo-Österreicher, Neo-Schweden (usw…), hängt nicht am Tropf staatlicher Transferleistungen. Die werden darauf nicht freiwillig verzichten.
    Betrachtet man jene Zeitgenossen, die (welch pöhses Wort – obacht! Jetzt kommts!) volkszugehörig sind, wird grosses Gejammer bei Antifanten, Streetworkern, Sozialarbeitern, Flüchtlingsbetreuern, Pfaffen und dem Beamtenheer herrschen, wenn keine Klientel mehr da ist, für die man Politik macht, für deren “Rechte” man kämpft und die man versorgen, betreuen und verwalten kann. Auch die werden nicht freiwillig verzichten.
    Am Steuer dieses Kahns all jener, die niemals freiwillig verzichten würden stünden aber unsere geliebten Massenmedien. All die Schreiberlinge, Programm-Macher, Content-Manager, Redakteure und Meinungsbildner würden den grössten Shitstorm vom Zaun brechen, der seit der Erfindung des Buchdrucks, ach, der seit der Erfindung der Schriftzeichen stattfand!
    Dieser Orkan der Entrüstung würde sich via TV, Radio und Zeitung just über die prinzipiell Ahnungslosen (jene, für die schon die römischen Cäsaren “panem et circensis” erfanden) und alle Gutmenschen ergiessen. Die Kerzenindustrie würde das Geschäft ihrer Geschichte machen, nachdem sich Menschenmassen mit deren Produkten auf den Strassen zwecks Protest versammeln würden.
    Ach, Eulenfurz:
    Diese Geschichte liesse sich derart vielschichtig beschreiben, dass man daraus einen ausgewachsenen Science Fiction – Roman schreiben könnte.
    Aber ja: ein schönes Gedankenspiel ist es in der Tat.
    Wenn ich nur an die kriminellen Fratzen unserer Volkszertreter denke, muss ich kotzen. Ersr unlängst sagte ich (zugegebenermassen verzweifelt) zu meiner Frau:
    “Warum so kompliziert, warum machen die so langsam? Weiden die sich an der Agonie all jener, die noch sehen können, wohin die Fahrt ganz offensichtlich geht? Warum machen die nicht einfach kurzen Prozess mit unserem Volk, wenn es doch derart schlecht sein soll?”
    Ich glaube, ich weiss jetzt die Antwort:
    Tote kann man nicht auspressen.

    • Leider ist es so, daß all jene, die keine wirklichen Werte schaffen – diese ganzen aufgezählten Verwaltungsbeamten und Alimentierungsempfänger – physisch und psychisch über den anderen Teil der Menschen herrschen. Ethnische Grenzen muß man da überhaupt nicht ziehen, bei den alimentierten Hirnmassage- und Knüppelgarden sind mehr Biodeutsche, weil Deutsche eben besser im Gleichschritt hetzen und knüppeln können, und bei den Faulpelzen ist eher anderes Volk anzutreffen.

      Daß die Herrschenden und Nutznießenden kein Interesse an einer Veränderung der Zustände haben, solange sie Lebenssaft saugen können, liegt nahe. Die Ausgesaugten haben keine Zeit, sollen immer mehr Steuern zahlen, während die letzte (potentielle) Mutter noch für die Produktion mobilisiert wird. Außerdem stellen die Ausgebrannten keine Fragen mehr. Nach einem schweren Arbeitstag bespricht der Fernseher all die kleinen Probleme, Sorgen und Nöte, etwa, wer Heidis nächstes Tropf-Modell wird oder wann Özil endlich den Schweinsteiger heiratet.

      Kinder? Was das? Wozu? Lästig! Viel zu teuer! Wir importieren doch unsere Arbeitskräfte!

      • Ethnische Grenzen muß man da überhaupt nicht ziehen […]

        Der von dir erwähnte Import unserer Arbeitskräfte hat wohl doch mit der Ethnie zu tun…

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