Eulen nach Athen

Eulen nach Athen tragen

Ein Minister, „der auf Kosten Deutschlands auf die Hatz nach den Milliaden bläst“, muß natürlich den passenden Namen Kostis Hatzidakis haben, und ein Finanzminister, der Milliarden Steuereuro seiner Bürger zum Fenster hinausschleudert, sollte eigentlich Schleuderle heißen. Einen lesenswerten Beitrag darüber, warum dieser Grieche unbedingt petzen musste, wie die FDP ganz rot wurde und was dem Großeuropäischen Reich im Wege ist, gibt es hier.

Dazu noch ein Bonmot aus Le Penseurs Blog:

Italien wankt, Frankreich wird demnächst folgen. Und Spanien, und … das Pleite-Domino beginnt. Die Rechnung für jahrzehntelange verantwortungslose Schuldenpolitik wird jetzt präsentiert – nur leider nicht den dafür direkt verantwortlichen Politikern, sondern den Bürgern. Freilich nicht allen, denn deren entweder beamtete oder aber steuerschwache (und durch Transferleistungen begünstigte) Mehrheit wählte zwar diesen Wahnsinn, wird aber jetzt – im Gegensatz zu den wirklichen Leistungsträgern unserer Gesellschaft, den Klein- und Mittelunternehmern und Freiberuflern! – eher nicht zur Kasse gebeten.

Nachdem selbst das HANDELSBLATT eine Diskreditierungskampagne gegen die eurokritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) fuhr und dabei aus einem Antifadossier der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung zitierte, wurden einige Tage später Schlägertrupps aktiv. In Gießen warf ein Rollkommando einen Wahlkampfstand der AfD um und verletzte einen Wahlkämpfer. Für den AfD-Kreissprecher stand fest, daß der tätliche Angriff auf das Konto der „örtlichen Antifa“ ging.

Obwohl zwei Tage später eine Pressemitteilung der Gießener Antifa-Gruppe R 4 und der Jugendantifa Gießen auf den „Wahlstand“ der AfD in der Fußgängerzone Bezug nahm und gegen eine „umstrittene Partei“ mit „rechtskonservativer und wirtschaftsliberaler“ Ausrichtung wetterte, verzichtete der Polizeisprecher gegenüber der Regionalzeitung darauf, „die acht Personen einer bestimmten Gruppe zuzuordnen“.

Und ein Nachrichtenportal schlagzeilt: „Unterschriftssammlung der AfD – ,Da werden Unterschriften ergaunert‘“ Ein Mann namens Bauer, so wird berichtet, unterschrieb für die Anti-Euro-Partei, um den Druck auf die Etablierten zu erhöhen. „Kurze Zeit später kehrte er allerdings zum Stand der Partei zurück“ und „erfuhr dann, dass er keineswegs für die Zulassung der Partei zur Bundestagswahl unterschrieben hatte“, sondern für die Direktkandidatur eines AfD-Mitglieds. „‘Da werden Unterschriften ergaunert‘, so Bauer über das Verschweigen des Zweckes der Unterschrift.

Allerdings, so teilt ein Kommentator mit, gibt es für beide Unterschriften ein separates Blatt, „auf dem ganz genau steht, wozu es dient“. Somit sei die Behauptung des Bauern, er „habe auf irgendeiner Liste eine Unterschrift geleistet (,Als er seinen Namen auf die Liste setzte, ging er davon aus …‘) völlig widersinnig“.

Béla Bauer will künftig jedenfalls genauer hinschauen, wenn er etwas unterschreibt. „Die Leute können doch die Wahrheit sagen – dann werden die Leute unterschreiben und stehen auch dahinter.“

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Kretins haben aber immerhin die besten Voraussetzungen, um reißerisch in diskreditierenden Agit-Prop-Meldungen zu erscheinen.

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7 Antworten

  1. Hat dies auf deutschland-luege rebloggt.

  2. Prof. Lucke muss hier wohl ausdrücklich weise Voraussicht attestiert werden: Gerade in Bayern versinkt nämlich der Landesverband schon jetzt in Streit und Chaos. Besonders der zwielichtige Vorsitzende, ein Versicherungsagent namens Schönemann, stand über Wochen in der Kritik, weil er im Hauruckverfahren mit nur 5 Tage Einladungsfrist am Ostersonntag (!) den Vorstand hat wählen lassen, um schnellstmöglich vollendete Tatsachen zu seinen Gunsten zu schaffen. Außerdem sollen nach Angaben führender bayerischer AfD-Funktionäre mehrere der beteiligten Vorständler offensichtlich vor allem finanzielle Motive für ihr Parteiengagement haben, da sie privat bankrott sind und/oder bereits Privatinsolvenz angemeldet haben, wie u.a. die Süddeutsche Zeitung berichtet .

  3. Reblogged this on neuesdeutschesreich.

  4. […] Eulen nach Athen. Was es nicht alles gibt, darüber berichtet der Investigativ-Reporter Eulenfurz. Hoch interessant und lesenswert! […]

  5. Deswegen unterschreibt der Kommentator auch nichts mehr, ohne ausführliche Vorträge über den Unterschriftenzweck. Nicht, daß die nachher damit Schindluder treiben. Im Supermarkt machen die dann immer eine weitere Kasse auf, wenn er mal mit Karte zahlt.

    • Soviel pedantischer Mißmut macht das Leben doch sauer! Sieh mal, der o. g. Unterschriftsbauer erfreut sich doch bestimmt an zig Tausenden Handyklingeltonverträgen, so unbekümmert, wie der irgendwelche Unterschriften leistet.

      • Aber nun ist er sensibilisiert für das Thema. Jeder neue Handyklingeltonvertrag könnte einem Abgeordneten zum Direktmandat verhelfen. Was da passieren kann? Womöglich ein neues Glühlampenverbot.

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