Unter Freunden

Lauschangriff

Vor zwei Wochen noch schlagzeilte das The Wall Street Journal: „Ziemlich dicke Freunde – Obama besucht Merkel“. Jetzt kam heraus, daß der US-Geheimdienst Räume von EUdSSR-Administratoren verwanzt hat. „Die Europäer sollen sogar als ,Angriffsziel‘ bezeichnet worden sein.

Wir haben sicherlich ein etwas antiquiertes Verständnis von Freundschaft, aber, mal ehrlich, macht man das unter Freunden?

Nachtrag vom 03.07.2013:

Merkels Sprecher Steffen Seibert (53) beantwortet unsere Frage: „Abhören von Freunden, das ist inakzeptabel, das geht gar nicht.“ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (56) ergänzt: „Das kann unter Freunden so nicht hingenommen werden.

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7 Antworten

  1. Und innerhalb der Europäer darf sich die langsam selbst ausrottende Gruppe der Deutschen einer ganz besonders freundschaftlichen Wertschätzung und Aufmerksamkeit erfreuen, weil sie das Top-Ziel sind, welches besonders intensiv überwacht wird.

    Die Angst vor Wahrheitsentdeckung und Systemänderung muss enorm sein, wenn sich die USA ausgerechnet auf diesen besonders obrigkeitshörigen EUdSSR-Bundesstaat aus dem Land der ehemaligen Dichter und Denker konzentriert.

  2. Wenn, was Verschwörungstheoretiker behaupten, wir offiziell noch Feindstaat sind, ist das ja nur folgerichtig. Dann sollten wir aber davon abgehen, die andauernd als Freunde zu bezeichnen.

  3. […] Unter Freunden. Fundsache Nummer 1 bei Eulenfurz zum Datenangriff der USA auf ihre “Freunde”. […]

  4. @Karl Eduard

    Für so abwegig halte ich diese Theorie überhaupt nicht. Schon unser Finanzminister erklärte ja bereits, dass Deutschland zu keinem Zeitpunkt nach dem zweiten Weltkrieg mehr ein souveräner Staat gewesen sei. Spricht für die Theorie

  5. „berichten nach wie vor nicht mehr“

    „Nach wie vor nicht mehr“ scheint mir eine gewagte Konstruktion zu sein. Ich bin geneigt zu sagen: Doof wie ein Meter Feldweg.

    • Die undankbare Aufgabe des NSU-Watch-ZEIT-Medienlog hat eine Praktikantin von irgend einer evangelischen Journalistenschule aufgedrückt bekommen. Da kann man ruhig ein wenig Nachsicht walten lassen. Deren offensichtliche Vorgesetzte Lisa Caspari, Politik-Redakteurin im ZEIT-Ressort Politik, scheint den Krempel jedoch noch nicht einmal gegenzulesen. Warum auch – wayne interessiert’s.

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