Herr Professorin

genderismus

Vom Doktor zur Doktrin: An der Universität Leipzig haben die Gender-Kommissare gnadenlos zugeschlagen: Männliche Professoren werden zukünftig „Professorin“ genannt, männliche Studenten „Studentinnen“ und auch der stets verschwitzte Hausmeister Horst S. wird fortan nur noch „Hausmeisterin“ gerufen und muß ein Baströckchen tragen. Damit sollen die Betroffenen lernen, daß sie „keine Individuen mit unterschiedlichen Merkmalen physischer und psychischer Natur sind, sondern Neutren, Verfügungsmasse geistesgestörter Ideologen“.

An der Universität Wien bekommt in Examensarbeiten Punktabzug, wer die Gender-Kriterien nicht vollumfänglich berücksichtigt. Ein Betroffener berichtete, daß er in einer Arbeit sicherheitshalber auf die „Studierenden“ ausgewichen war, wenn er über Studenten schrieb, dennoch aber per Ergebnisaushang zur Gender-Kommissarin befohlen wurde. Dort stellte das man/frau ihm in Aussicht, die volle Punktzahl zu erhalten, wenn der Text gendergerecht redigiert würde.

Auf die Frage, welches denn die richtige Schreibweise wäre: Student_innen, Student-Innen, Student/innen oder StudentInnen, ließ sich das unförmige Fräulein Genderissimus etwas länger Zeit, sichtete mehrere Wälzer Grundlagenliteratur aus den 1990er Jahren, um dann zu konstatieren, daß „mensch“ auswählen könne, aber bei einer Schreibweise bleiben solle.

Früher hieß das Lehrfach Marxismus-Leninismus, welches intellektuell und ästhetisch Minderbemittelten die Möglichkeit des akademischen Aufstiegs verschaffte. Heute heißt es Gender-Studies.

10 Antworten

  1. Dann sollen die einen Punkteabzug wegen diesem ideologischen Müll mal schriftlich begründen. Dann ist die passende Antwort: Verwaltungsgericht

    • Zwei von zwanzig Punkten gab es für die genderkorrekte Sprache, 18 Punkte waren dennoch ein Einser. Also bestand kein Bedarf, zu redigieren oder anderweitig zu reagieren.

  2. Behindertenerkstätten, die ja Lebenshilfe e.V. heißen, sind eben nicht jederfraus Sache. Außerdem sind die Arbeitsplätze im Straßenbau patriarchalisch hierarchisch männlich dominiert. Immer noch, leider. Deswegen muß Frau schauen, wo sie versorgt wird. Und ein wenig Selbstwertgefühl sollte dabei auch abfallen.

    • Die psychologische Komponente ist nicht zu verachten. Von den hübschen Jungs und Mädchen in der Schule mißachtet bzw. gemobbt, in der Not zusammen mit einem anderen Mauerblümchen lesbisch geworden, festgestelt, daß ein Dackel auch kein Kindersatz ist, und letzten Endes: Rache an der Gesellschaft genommen, welche für die eigene desolate Lage verantwortlich gemacht wird.

      Früher hieß es mal: Hütet euch vor verkrüppelten Machthabern!

      Nicht nur via Quote kommen die heute aber an höchste Positionen, um rudimentäre Reste gesunder/natürlicher Gemeinschaftsformen zu unterjochen und auszusaugen.

      Daß ihre krumme Ideologie scheitern wird, liegt zwar auf der Hand, nur hinterlassen sie eine Menge zerschlagenes Porzellan.

  3. Haben die Männer keine Kraft mehr zum Aufstand, selbst auch dann nicht, wenn ihnen Punkte abgezogen werden? http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/06/09/kommt-der-aufstand-fur-die-normale-familie-gegen-gruninnen-genderinnen-das-binnen-i/

  4. Hab von solchen Bewertungskriterien auch schon bzgl. Sozialwissenschaften gehört. Würde in jedem
    Fall klagen, solange sich die Kommastelle der Bewertung dadurch verändert. Es geht wohl langsam los?! Sas bürokratische System muss belastet werden, indem sich Leute mit diesen Problemen auseinandersetzen müssen. Das gilt für alle Bereiche.

    • Klagen … das ist schon ziemlich weltfremd. Ein Bachelor-Student hat für gewöhnlich weder Zeit noch Geld noch andere Kapazitäten für solche Spirenzchen, da müßte schon eine Lobby-Gruppe hinter ihm stehen, die das sofort öffentlich thematisiert und die fehlenden Kapazitäten eintrommelt.

      • Hast schon recht. Bin halt Jurist. Würde schon zu Aus- und Weiterbildungszwecken klagen. 😉 Vorm Verwaltungsgericht braucht man auch keinen Anwalt. Und: Noten sind justiziable Verwaltungsakte und die Herabstufung dafür, dass man sich an die deutsche Grammatik und Orthografie hält, ist offensichtlich rechtswidrig.

  5. http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=36849

    Wird gnadenlos immer weitergemacht.Thesen und Behauptungen haben die Grenze zur Lächerlichkeit schon längst überschritten.Trotzdem gilt:
    Vorwärts immer,rückwärts nimmer!

    • Da wird in der Filmankündigung das „angespannte Verhältnis in Zeiten des Sexismus“ herbeifabuliert. Komisch, in unserem breiten Bekanntenkreis gibt es solch eine sexistische Anspannung nicht. Diese muß muß sich auf ein rotgrünes Unterweltmilieu beschränken, in welchem frigide Frauen mit impotenten Männern klarkommen müssen.

      Ansonsten bitten wir, hier keine Werbung für den Gebührenfunk zu platzieren. Unser Browser ist übrigens beim Öffnen der 3sat-Seite sofort eingefroren. Der weiß eben auch, was schlecht ist.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: