Löschangriff

Feuerwehr

Als Biedermann und Brandstifter, so kennt man die Nazi-Faschisten aus den Gleichstrommedien. Und wie so oft, sind die schlimmsten Pyromanen bei der Feuerwehr.

In Thüringen und im Harz, wo die Wehren aufgrund der Bevölkerungsentwicklung mit Personalproblemen kämpfen, sollen bereits mehrere Feuerwehren nicht mehr mit roten, sondern mit braunen Fahrzeugen ausrücken. In hoppeligem Deutsch warnt der Staatsfunksender NDR seine Kundschaft: „Doch auch anderswo ist die Sorge groß, dass Rechtsextreme in gesellschaftliche Bereiche, um dort ihr Gedankengut zu verbreiten.

Da drohen nicht mehr schwierige Rettungseinsätze oder gefährliche Großbrände, nein, die Gefahr geht von den Feuerwehrmännern selbst aus, es dräuen ungeheure „Probleme mit rechten Tendenzen“. Doch wo das Böse tobt, wächst das Rettende auch: „Wir wollen gewappnet sein“, sagt Kreisbrandstifter Claus Bauck. „Heil!“, möchten seine 200 Zuhörer ihm da begeistert zurufen, trauen sich aber nicht mehr. Fortan soll jeder seine Wehrkameraden argwöhnisch beäugen, ihnen mißtrauen und sie gegebenenfalls denunzieren.

Bauck startet nämlich die Aktion „Löschangriff gegen Rechts. Licht ins braune Dunkel bringen“. Er stellt fest, daß die „vermeintlich guten Kumpel“ besonders gern „in hierarchischen Strukturen wie Feuerwehren ihre braune Gesinnung kundtun“. Trotz dieser braunen Bekundungen geht er der Frage nach: „Wie lassen sich Neonazis überhaupt erkennen?“ Hmmm, vielleicht an der Sechsernase?

Ziel ist, nach irgendwelchen offiziösen Kriterien deklinierte „Rechte“ sowohl aus den Feuerwehren als auch anderen Bereichen rigoros zu entfernen. Daß braune Kameraden als Biobauern für gesundes Essen sorgen oder in Feuerwehren Brände löschen, darf nicht vorkommen und widerspricht der von den Propagandakanälen postulierten Realität. Die haben gefälligst das zu tun, was man von ihnen erwartet: Brunnen zu vergiften und Dörfer zu brandschatzen!

3 Antworten

  1. Besser jämmerlich abbrennen als von braunen Kameraden gerettet zu werden.

    • Da muß man aber nicht pauschal, sondern könnte man individuell regeln:

      Jeder, der sein brennendes Haus oder sein Leben nicht von üblen Faschisten gerettet haben möchte, stellt beim Anrücken der Feuerwehr den Lackmustest, ob da braune Kameraden am Werke sind. Kann dies nicht zweifellos und durch glaubwürdige Zertifikate verneint werden, so soll der Betroffene das Recht haben können, die Feuerwehr wieder nach Hause zu schicken und die nächste zu bestellen!

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