Alternative

Alternativgeld

Zur Eurokrise gibt es keine Alternative“, tönt es von Mutti und ihrem bleiernen Generalstab. Hunderte Ökonomen und Mittelständler wollen die Ausweglosigkeit nicht demütig hinnehmen und gründeten die Partei „Alternative für Deutschland“, bei welcher sich der Sowjetrat noch uneins ist, ob man sie als chancenlos abtun kann oder ob sie in eine „rechte Schmuddelecke“ geschoben werden sollte.

Alternativlos ist zumindest die Inflation, wenn mit dem Euro so weitergewurstelt wird, wie bisher. Offiziell liegt die Inflation bei niedrigen jährlichen zwei Prozent, einer Zahl, die eher entsprechend der Preisstabilitäts-Anordnungen der EUdSSR geschönt ist, denn der Wahrheit entspricht.

FOCUS-MONEY-Redakteur Thomas Wolf beleuchtet die Tricksereien der „Statistiker bei der Geldentwertung“ bei deren stichprobenartigen Testkäufen und Internet-Recherchen. 350 ausgewählte Artikeln werden im Monatsturnus verglichen, der „Inhalt dieses ,Warenkorbs’ wird alle fünf Jahre neu gewichtet“.

Niedrige Zinsen auf Sparguthaben, hohe Immobilienpreise, teure Autos und steigende Ausgaben für Kraftstoffe, Mieten und Strom bleiben bei der amtlichen Betrachtung der „Entwicklung der Konsumentenpreise“ unberücksichtigt. „Auch Preissprünge am Aktien-, Gold- oder Kunstmarkt werden von der offiziellen Inflationsrate ignoriert.

Zudem verwende das Statistische Bundesamt seit der Euro-Einführung die hedonische Berechnungsmethode. Dabei werden Qualitätsverbesserungen verschiedener Produkte als preissenkend deklariert. „Ein neuer Computer wird etwa bei der Berechnung nur mit der Hälfte seines tatsächlichen Preises angesetzt. Argument: Das neue Modell ist doppelt so gut wie sein Vorgänger.

Dafür werde hingegen „der Anteil der Güter, die stark im Preis gestiegen sind, im Warenkorb reduziert. Grund: Was teuer ist, wird weniger gekauft.“ Mit dem Surrogatansatz wiederum wird angenommen, „dass der Kunde bei starken Preissteigerungen auf ein billigeres Produkt umsteigt – das teure fliegt daher aus dem Warenkorb und wird durch ein anderes ersetzt.

Der Focus resümiert: „Der offizielle Geldentwertungs-Index gibt nur einen Teil der Wahrheit wieder … Offiziell hat der Euro seit Einführung rund 20 Prozent Kaufkraft eingebüßt. Kritiker berechnen jedoch einen doppelt so hohen Wertverlust.

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Eine Antwort

  1. Reblogged this on deutschland-luege und kommentierte:
    Bei der Inflation wird vom Amtswegen gelogen

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