Refugee Camp

Heimatlos

In einem unserer letzten Artikel beschrieben wir die im Zusammenhang mit Urbanität, Entfremdung und Heimatverlust stehenden psychischen Krankheiten, welche sowohl bei aktiv einwandernden Migranten, als auch bei passiven Ureinwohnern zu konstatieren wären. Während Einwanderer jedoch Steuerungsmöglichkeiten bzgl. ihrer Lebenssituation hätten, bliebe den von Masseneinwanderung überrumpelten Indigenen nur, mittels Separation ihre Belastung zu lindern oder sich mit der Segregation zu arrangieren.

Eine zugehörige Thematik schnitt der Blogger LePenseur bei der Untersuchung des Zusammenwirkens „zwischen Schlepperbanden und Sozialindustrie“ an. Er beschreibt die „moralische Selbstgewißheit“ von „Mitarbeiterinnen im Sozialbereich“, die „ihren Jugendlichen“ Hilfe und zusätzliche Betreuung gewähren wollen und hinterfragt den moralingetränkten Impetus, „mit präsumtiven Huren und Dealern ein ,Vertrauensverhältnis’ aufzubauen“.

Sicherlich zeugt es von begrenztem Empathievermögen, den ins eigene Refugium geflüchteten Fremden Freiräume erkämpfen zu wollen (damit zwangsläufig die Freiräume der Ansässigen zu verringern) und trotzdem die ursächlichen Probleme, von denen Milliarden andere, weniger flexible Menschen betroffen sind, schon aufgrund eines medial andressierten materialistisch-globalistischen Ideologiegefüges nicht lösen zu können.

Wenn Europa zu einem entbürgerlichten Refugee-Camp wird, dann ist dies im Interesse sowohl eines weltweit marodierenden Kapitalismus, als auch des modernen Komminismus. Dieser Umstand erklärt das Propagandafeuer, welches sowohl auf ökonomischen, als auch auf moralischen Ebenen seine Wirkung entfachen soll.

Mitleid – also Verständnis aufzubringen – hat seine natürliche Berechtigung. Durch gegenseitige Hilfe werden soziale Gemeinschaften überlebensfähig. In der westlichen Welt aber dekomponieren sich die naheliegendsten sozialen Gemeinschaften, die Familien, Sippen, Gemeinden und Religionen. Besonders schwache und lebensunfähige Entwurzelte haben oft den Wunsch, noch Schwächere aufzuspüren, um Minderwertigkeitskomplexe überwinden und Selbstbewußtsein gewinnen zu können. Dementsprechend werden Wirtschaftsflüchtlinge als Verfolgte und Unterdrückte deklariert und in den postkolonialen Streichelzoo mentaler Selbstvergewisserung gestellt.

Wieso aber sind es vor allem psychisch instabile Frauen und feminine Männer, welche sich in Flüchtlingsinitiativen engagieren? Naheliegend ist für Kommentatoren des oben geschilderten speziellen Falles „angesichts der Formulierungen und des Tons der Dame“, daß „sie mit ,ihren Jugendlichen’ vielleicht einen unerfüllten Kinderwunsch kompensiert.“ Eine Vermutung, die symptomatisch wäre für Verhaltensweisen, welche auf einen demografisch degenerierten Nährboden fallen: Während familiäre Gefüge zerbrechen und Bindungskonstanten fehlen, wird auf unverbindlichere Schoßhunde oder eben Flüchtlinge umgestellt.

Und auch der finanziellen Verantwortung entziehen sich die moralisierenden Flüchtlingslobbyisten. Hierzu stellt LePenseur fest:

Statt sich um ihr eigenes Wohlergehen (und das ihrer Familien und Freunde) zu sorgen, und im Übrigen sich darauf zu beschränken, gegenüber allen anderen keine Schädigungsabsicht auszuleben – was für einen Otto Normalverbraucher auf ethischem Gebiet ohnehin schon eine sehr ambitionierte Verhaltensmaxime dastellt! – , soll der persönliche Lebenssinn also über die Errichtung Potemkin’scher Gutmenschentums-Dörfer verwirklicht werden. Wogegen (bis auf die offensichtliche Unsinnigkeit) nicht viel einzuwenden wäre, wenn sich die Leutchen diese ihre Sinnsuche selbst finanzieren, oder durch freiwillige Spenden finanzieren ließen. Aber genau das ist eben nicht so! Diese Berufsgutmenschen lassen sich ihr mentales Wohlbefinden, dieses schmeichelnde Bewußtsein der eigenen moralischen Überlegenheit, von der Allgemeinheit, das heißt: durch immer drückendere Steuern, Sozialbeiträge und durch staatliche Schuldenmacherei berappen.

Auch das haben monetär und moralistisch Motivierte also gemeinsam: Einwanderung für ihre Zwecke privat zu nutzen, die Lasten jedoch zu vergesellschaften.

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2 Antworten

  1. Ich komm nicht umhin diesen Artikel als gelungen zu bezeichnen. Vielen dank dafür das formuliert wurde was ich denke.

  2. Auch meinen Dank für die anregende, weiterführende Darstellung. So sollte es hier öfter sein.

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