Streetfighter

Während die Fernsehkarnickel noch immer gebannt auf die feuerspeiende NSU-Schimäre starren, geht das normale Leben seinen gewohnten Gang.

So berichtet Herzog Karl Eduard in seinem Kanal von jenen bemitleidenswerten Migrant_innen aus dem Berliner Stadtteil Wedding, die sich bereiterklärt haben, das linke Hausprojekt „Scherer 8“ vor dem faschistischen Terrorismus zu schützen. Die Beschützten jedoch – spießige Kleinbürger linker Couleur – lassen es an Solidarität mangeln und zeigen sich unwillig, das dafür notwendige Schutzgeld zu entrichten.

Die Wut der Migranten, die sich selbst „Streetfighter“ nennen und damit in bester Partisanentradition stehen, ist angesichts solch mangelhafter internationaler Solidarität nachvollziehbar. Sie hatten zuletztzwei Menschen … mit Schlägen und Tritten attackiert und verletzt. Erst in der Nacht zu Sonnabend hatten etwa 30 Jugendliche in der ,Scherer 8’ Partygäste mit Baseballschlägern attackiert und Scheiben zerstört.

Jugendliche werden diese kleinen Wutbürger genannt? Ach, fast noch Kinder sind sie, ausgemergelt von der afrikanischen Wüste, drangsaliert von den deutschen Behörden, täglich schief angeguckt von der deutschen Mehrheitsgesellschaft – da wird man sich doch wohl noch zur Wehr setzen dürfen?! – „,Präsident’ der Gruppe ist der polizeibekannte Ahmet A. (38) aus einer kurdischen Großfamilie.“ Also selbst fast noch ein Kind, welches des Schutzgeldes der Hausprojektler dringend bedarf, um nicht wie Oury Jalloh in einer Arrestzelle verschmoren zu müssen. Oder wollt ihr das etwa, ihr 8 Scherer des linken Hassprojektes?

Hattet ihr früher noch lauthals gegrölt: „Liebe Ausländer, laßt uns mit diesen Deutschen nicht allein“, so disputiert ihr heute allen Ernstes darüber, ob ihr euch jenen Ausländern, die euch nicht allein lassen – im Gegenteil, die euch ordentlich auf die Pelle rücken – überhaupt erkenntlich zeigen solltet. Daß linke Menschen derart stramm nach rechtsaußen rutschen können, ist erschütternd und macht auch ein Stück weit traurig. Was würde unsere Integrationsministerin Maria Böhmer dazu sagen?

Dem Vernehmen nach will sich ein Teil der Hausbewohner nicht dem Verdacht aussetzen, ausländerfeindlich zu sein.“ Dafür ist es bereits zu spät! Wer sich von halbverhungerten Migranten vor dem faschistischen Gespenst beschützen läßt, um in aller Ruhe von linken Freiräumen zu träumen, aber nicht einmal zur Zahlung des Mindestlohnes bereit ist, darf mit Fug und Recht als kapitalistischer Ausbeuter und rassistischer Ausländerhasser tituliert werden und hat bei guten Linken nichts verloren!

¡No Parmesán! – Streetfight against fashism!
Hassprojekte zum Abschuß freigeben!

11 Antworten

  1. Streetfight against fashism!“
    Supi 😀
    Machn wia n Banner draus 😀
    Übri Jens:
    Die Pozilei hält ein wachsames, beobachtendes
    Auge auf die Intensiv-Straßenrüpel –
    mehr ist ja auch in Berlin nicht drin 😀

  2. Huups, da habsch mein „Fett“-Atribut nicht beendet – sorry

  3. Wer Fett-Attribute verwendet, macht sich verdächtig der Diskriminierung von Mitbuchstaben allein aufgrund ihres Phänotyps.

    Das war eine letzte Verwarnung, sonst holen wir die Internetpolizei und informieren das Bundeszensuramt!

  4. abba … abba …
    war isch das etwa?

  5. schöne Wumme, da oben im Bild –
    leider bloß fünf oder sechs-schüssig.
    Ne große Pumpgun hat mehr 😀

  6. Nachtrag:

    Wie die 8 Scherer auf ihrer Internetpräsenz schreiben, befindet sich der Eingang zu ihrem Haus­ple­num „um die Ecke in der Adolf­str.“. Widerlich!

    Laut ihres Veranstaltungskalenders betreiben diese Hausprojektierer „3. do – Ana­log­ga­ming“. Hat das was mit „Anal“ und „spielen“ zu tun? Bedeutet das, die spielen jeden 3. Donnerstag im Monat an ihren Hinterteilen?

  7. Allein bei der Hausnummer 8 ist mir schon mulmig geworden. Gut, daß sich da die Ordnungsmacht der Straßenschlag jetzt drum kümmert. 8 – geht gar nicht !

    • Ja, die 8 steht für den 8. Buchstaben im Alfabet und somit für „Heil“ oder „Hitler“.

      Häßlich, einfach nur häßlich!

      Streetfighter, bitte übernehmen Sie!

  8. Unglaublich, wie dieses Lumpenproletariat sich dem proletarischen Internationalismus verweigert.

  9. Die orientalischen Mitmenschen haben wahrscheinlich spitzbekommen, daß die linken Revolutionäre öffentliche Fördermittel für ihr Kulturprojekt und Gegen-Rechts abgreifen. Kein Wunder, daßdie denken, man müsse die Beute teilen: 80% Araber, 20% Dummkartoffeln.

  10. Hier werden doch Fragen aufgeworfen, die eigentlich auch Merkels Zukunftsdialog beleben könnten.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/02/06/merkels-zukunftsdialog-wird-geentert/

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