Schlaraffia

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Wir schaffen das! Wir schaffen das!“, knarzt es blechern aus den mittels Zwangseintreibungen finanzierten Propagandakisten. Fortdauerndes Trommeln unter den bunten Standarten von Tolerismus und Humananz. Die Reihen werden geschlossen, der Ehrgeiz angestachelt, Probleme sind nicht existent – denn es steht definitiv der Endsieg über die Flüchtlingskrise bevor, wenn alle Untertanen emsig, fleißig und gehorsam bereit sind, im Namen der Doktrin genügend Opfer zu erbringen …

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Menschenhändler

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Die Filmdrossel Till Schweiger will eine Menschenhändlerstation bauen, damit die ins Stocken geratenen Importe von Billigfleisch aus der Dritten Welt wieder in Gang kommen. Allerdings will er nicht mit eigenen Händen Stein auf Stein setzen, sondern lediglich das Geld für den Bau bereitstellen. Davon hat er mit geschätzten 40 Millionen Euro sowieso mehr als genug. Kritiker meinen, die Filmdrossel habe gut Geldrauswerfen, die habe dann immer noch genug monetäre Mittel, vor den nach Europa importieren ethnischen und sozialen Spannungen in irgendwelche Gated Communities zu den anderen fettgefressenen Kapitalistenschweinen zu flüchten, während die Probleme von den ärmeren Ureinwohnern ausgebadet werden müssen. So, wie damals bei dem versoffenen Indianerhäuptling Einohr Küken, der für ein paar Glasperlen und einige Flaschen Alkohol seinen ganzen Stamm an die Weißen verkaufte.

Der Filmvogel reagierte auf die Kritik unwirsch und will nun seinen markigen Worten noch mehr Taten folgen lassen. Er möchte alle anliegenden Bewohner, die von den Auswirkungen seiner Menschenhändlerstation betroffen sind, mit 1,2 Millionen Euro (seinem Jahresgehalt) großzügig entschädigen. Interessenten melden sich bitte auf Schweigers Fakebookseite.

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Flüchtlingsumfrage

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50 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage unter 1000 Bundesburgern dafür, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, aber 95 Prozent der Leser der T-Online-Nachrichten (derzeit 51.000) zählen sich nicht zu. Das ist bedenklich und erschüttert uns zutiefst. Zur Umfrage.

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Jauchefaß

jauche

Günter die Jauche zeigt seine betroffendste Miene und fragt: Wo liegt die Verantwortung für den Untergang eines Bootes auf dem Mittelmehr mit Hunderten neuen Fachkräften für das kraftlose Europa? Wie könnte die Antwort lauten?

1. Bei den Globalkapitalisten, welche die Dritte Welt aussaugen und den dort lebenden Menschen nicht mehr die Möglichkeit geben, wie Jahrtausende zuvor in ihren Lebensverhältnissen glücklich zu werden?

2. Bei den global agierenden Missionaren, welche zum Ausbau ihrer religiösen und ideologischen Machtstellungen die Menschen auch im entferntesten Herrgottswinkel von ihren ursprünglichen und den Wahrnehmungswelten angepaßten Überzeugungen entwurzeln?

3. Bei den weltweit operierenden Humanitätsgeduselorganisationen, welche als „Götter in Weiß“ für einen rasanten Anstieg an Bevölkerung sorgen, welche dann wiederum gefüttert, ärztlich versorgt und mit den übriggebliebenen Lumpen der westlichen Welt verhüllt werden müssen, bis sie in die „bessere Zivilisation“ umflüchten?

4. Bei den erdüberspannend bunte Traumwelten funkenden westlichen Sendeanstalten, die Begehrlichkeiten nach Glamour, Sex und Unbeschwertheit wecken?

5. Bei der europäischen Sozialindustrie, welche den fast ausschließlich jungen und männlichen „Flüchtlingen“ einen freudigen und mitfühlenden Empfang bereitet?

6. Oder letzten Endes doch wieder bei jenen Unverbesserlichen, welche in ihrer ewiggestrigen Borniertheit zu wenig Willkommenskultur gegenüber fremden Einwanderern zeigen und wegen ihrer Engherzigkeit eigentlich sowieso an allem Elend Schuld tragen, das den „Schwächsten“ wiederfährt?

Wir zumindest stellen uns beim Blick auf Jauches betrübtes Gesicht den alkoholkranken Indianerhäuptling vor, als dieser vom Untergang eines angelsächsischen Schiffes auf der Amerikaüberfahrt erfuhr, das übervoll mit Kolonisatoren, Gewehren, Pockendecken, Glasperlen und Whisky war. „Eine Schweigefriedenspfeife bitte, meine Brüder!

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Der dressierte Mann

Aufatmen

Lageberuhigung

Daß das gute Deutschland nach dem Niedergang einer empörten und empörenden Bürgerbewegung seinen alten Glanz zurückerhalten habe, meint der FAZ-Kommentator Johann Otto:

Nach den wenigen Tagen politischer Erschütterung der Republik, über Nacht ausgelöst an einem kühlen Herbsttag – mit Spaziergängen zur Bekräftigung rechtsextremistischer Forderungen wie: geltendes Recht sei anzuwenden, und deutschlandweitem Fall der Blätter. Das ist nun ausgestanden und ausgesessen. Wieder läßt sich sagen, ein besseres Deutschland finden wir nirgendwo – und das geläuterte Sachsen gehört auch dazu. Niemand muß mehr einen Lichtschalter am Kölner Dom umlegen, keiner zum Brandenburger Tor aufbrechen, um sich unterzuhaken, niemand mehr als Politiker privat an Pressekonferenzen teilnehmen, Mandat baumelte am Garderobenständer – alle bleiben wieder zu Hause und holen ihr Strickzeug heraus und schauen nebenbei Demokratiefernsehen mit frisch geschnittenen Clips. Ich habe mich auch ein bißchen gebessert. Meine Bundeskanzlerin noch immer im Ohr, nicht den kalten Verführern mit den falschen Herzen zu folgen, werde ich einsichtsvoll das nächste mal wieder Ost-CDU wählen.

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Schußschnellmafia

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Die Absurditäten im Fall NSU sind Legende, aber die großen Auffälligkeiten werden nicht mehr hinterfragt und um die ungereimten Details kümmern sich bestenfalls noch abseitige Untersuchungsausschüsse oder kleine Grüppchen von Hobby-Kriminalisten. Uns verwundert eher, daß die offenbare Unwahrscheinlichkeit, daß die präsentierten Täter die Täter sind, trotz realexisitierender Erfahrungswerte der Dönermordpraxis geflissentlich negiert wird.

So auch, daß die Vorgehensweise, Kleingewerbetreibende mit Migrationshintergrund von Schutzgelderpressern u. ä. mit eben diesem Hintergrund durch Kopfschüsse zu liquidieren, von einer angeblichen Terrorverschwörung übernommen worden sein soll, obwohl diese doch ihrem vermuteten Anspruch gemäß Millionen adäquatere Opfer zur Auswahl hatte und gewiß eine „heroischere“ oder „arischere“ Hinrichtungspraxis bevorzugt hätte, schon, um nicht mit ausländischen Schutzgelderpressern in einen Topf geworfen und verwechselt zu werden.

So war der 44-jährige Blumenhändler Muhettin L. Anfang Oktober 2011 „gegen vier Uhr morgens mit vier Schüssen niedergestreckt worden, als er auf dem Firmenparkplatz Blumen und Pflanzen auslud, die er zuvor in Holland geholt hatte. Seine Mitarbeiter hörten die Schüsse und rannten zu dem Lastwagen, aus dem er die Waren ausgeladen hatte. Dort fanden die Angestellten ihren sterbenden Chef am Boden liegend vor. Kurz darauf starb er an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Eine anderes Regionalblatt schrieb ein Jahr später: „Bis heute konnten die Beamten, trotz großer Bemühungen, jedoch keine heiße Spur ausfindig machen. Erst recht kein Täter, kein klares Motiv. … Eine Hinrichtung auf offener Straße soll es gewesen sein, sagen Bekannte des Opfers.“ Und die Südwestpresse wunderte sich: „Auch der Mann, der vor dem 44-jährigen Kurden den Blumenhandel umtrieb [betrieb; sic!], kam gewaltsam ums Leben.

Der Fall erinnert frappant an den Nürnberger Dönermord an Enver Şimşek vom September 2000 in Nürnberg. Şimşek soll das erste Opfer des ominösen Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) gewesen sein. „Der Inhaber eines Blumenhandels“ wurde „an seinem mobilen Blumenstand in Nürnberg mit acht Schüssen aus zwei Pistolen niedergeschossen.“ Die Morde an beiden Blumenhändlern „waren ähnlich präzise und schnell ausgeführt worden“.

Sogar noch am 1. November 2011, also wenige Tage vor der Hinrichtung der angeblichen Döner-Terroristen Mundlos und Böhnhardt, erschoß der 32-jährige Iraker Mahmoud E. im sächsischen Döbeln den Dönerladenbesitzer Jamal Al Mortada, mit wiederum vier Schüssen aus einer Pistole, darunter ein Kopfschuß. Die gefährlichen Zwei des Zwickauer Terrortrios sollen zu dieser Zeit bereits mit ihrem Caravan unterwegs gewesen sein – warum nicht auch in Döbeln?

Die beiden Taten passen bestens in das von der Obrigkeit präsentierte Portfolio des NSU, die beiden Uwes lebten zu den Tatzeitpunkten sogar noch. Daß sich die Bundesanwaltschaft die Gelegenheit durch die Lappen gehen ließ, zumindest den auch heute noch ungeklärten Fall des Laichinger Blumenhändlers dem NSU anzulasten, dürfte in einer Zeitnot begründet sein. Die Inszenierung der Selbstmörderung des NSU-Duos und die Verfahrensweise zur Drapierung der Beweisstücke dürfte bereits abgeschlossen gewesen sein – womöglich lag sogar die Bekenner-DVD schon seit Jahren in der Schublade.

Und zur Erinnerung auch noch: Die Opfer waren Kleingewerbetreibende – und bei 5 der 9 Ceska-Morde wurde nicht der Ladenbesitzer selbst ermordet, sondern jemand, der „zufällig“ da war. Was wohl eher ein Indiz dafür ist, daß der Ladenbesitzer gewarnt werden sollte, als daß eine Naziterrortruppe zwischen gutem und schlechtem Ausländer differenziert hätte.

Die Zahl der Liquidierungen ausländischer Gewerbetreibender durch Pistolenschüsse ist sehr hoch und betrifft in jedem Jahr mehrere Fälle. Manche werden aufgeklärt, manche nicht. In Berlin traf es im Jahr 2008 beispielsweise einen Weddinger Dönerwirt, dieser allerdings wurde mit nur drei Schüssen liquidiert.

Bild oben: Dönermord in Döbeln

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