Russisches Roulette

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Ein „Brauner Mob schändet Brandenburger Tor – Aufstieg der rechten Vollpfosten“, so schlagzeilt ein Journalist namens Mike in der sich ansonsten mit der „Haut von Promi-Damen“, „Tatort-Leichen“ und „Pinkel-Postings“ befaßten Rinnsteinpostille Berliner Kurier über eine Aktion der Identitären Bewegung (IB). Auf ihren „Hass-Plakaten“ forderte die „braune Brut“ demnach „Sichere Grenzen – sichere Zukunft“ und „schändete“ damit das öffentliche Gebäude.

Bis vor einigen Dekaden freilich waren Wünsche nach sicheren Grenzen und einer sicheren Zukunft noch Grundkonsens aller Bürger, Parteien und Stände – vereinzelte Geistesgestörte vielleicht ausgenommen – mittlerweile jedoch gereicht diese Forderung für eine Einstufung als „rechtsextremistisch“ und „verfassungsfeindlich“. Die Identitäre Bewegung setzt sich zudem für einen „Ethnopluralismus“ ein, also das friedliche und selbstbestimmte Nebeneinanderleben von Völkern und Kulturen, was für den gernzitierten Gossenblatt-Experten und ehemaligen Aktivisten des Sozialistischen Büros (SB), Prof. Hajo Funke von der FU Berlin, als „Art von Rassismus“ interpretiert wird.

Dementsprechend sieht auch Hans-Georg Maaßen, Chef des Bundesverfassungsschutzes, „bei der Identitären Bewegung Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die demokratische Grundordnung“. Auf die Begründung darf man gespannt sein, muß man aber nicht: In einer Mehrheit der Kommentare unter den weitgehend gleichlautenden Online-Artikeln der Wahrheitspresse zur Aktion am Brandenburger Tor herrscht mittlerweile der Grundtenor, auf die Bewertungen eines „offensichtlich parteipolitisch instrumentalisierten“ Geheimdienstes keinen Pfifferling mehr zu geben. Auch diese Behörde scheint mehr und mehr den Respekt der Bürger als furchteinflößende Instanz zu verlieren, aber das dürfte ihr gleich sein, denn tendentiell steht sowieso die Überführung zumindest einzelner Aufgabenbereiche des Bundesamtes zu als „zivilgesellschaftliche Organisationen“ verbrämten Antifatruppen unter Führung einer bewährten Stasimitarbeiterin auf der Agenda rotrosagrüner Ideologen.

Während die Warnung der identitären Jugendlichen vor einem „Großen Austausch“ als „rechtsextreme Verschwörungstheorie“ abqualifiziert wird, welche jeglicher Grundlage entbehre, auf eine „Spaltung der Gesellschaft abziele“ und geheimdienstlich überwacht gehört, hat nun auch die bislang lediglich aus Stammelsätzen und Durchalteparolen gespeiste Merkel-Ideologie die Weihen einer wissenschaftlichen Grundlage erhalten: In dem Buch „Die neuen Deutschen“ des Ex-Jusos Prof. Herfried Münkler und dessen Gattin werden die Deutschen ganz hochwissenschaftlich in alte und neue Deutsche unterteilt.

Die „alten Deutschenseien jene wie die identitären Jugendlichen, welche sich „wohlig eingerichtet haben in einer Situation in der Mitte Europas, wo sie sich heraushalten wollen aus der Verarbeitung der Krisen an den Rändern Europas“; die „neuen Deutschen“ hingegen wären Apo-Opas wie die Münklers & Merklers, die ein Deutschsein gemäß einer aus Globalstrategen und ihren in Wissenschaftsbetrieben stationierten Hanswürsten gequollenen zeitgeistigen Doktrin neu definieren und diesen gequirlten Quark in neokolonialistischem Negerbekehrerdünkel auch den afrikanisch-vorderasiatischen Asylforderern überzustülpen gedenken:

„Fünf Merkmale des Deutschseins“ sind in dem Buch entwickelt. Neben der Sorge für sich selbst, der religiösen Toleranz und dem Recht, Lebensform und Partner individuell zu wählen, gehört natürlich auch das Bekenntnis zum Grundgesetz hinzu.

Dieser Grundkonsens klingt als metaphysische Basis von Menschen und Gemeinschaften zwar ziemlich dürftig und flach, dürfte aber einer entwurzelten und zusammengewürfelten Horde betreuter Minderbegabter genügen, funktionierende Elementarteilchen einer transformierten Gesellschaft im Kanon globalkapitalistischer Austauschbarkeiten und Beliebigkeiten zu bleiben oder zu werden. Ob der offenbar als Naturereignis angenommene Deichbruch an den Grenzen Verteilungskonflikte verschärft und demographische Probleme löst, dessen sind sich die Verfasser zwar unsicher, aber nun sind die Hereingelassenen und Herbeigerufenen eben einmal da und darum gelte: Nur wer auf Erfolg der Integration setzt, „hat eine Gewinnchance“. So, wie beim russischen Roulette.

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Stimmzettel

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Forschungsschwerpunkt

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Was Rechtsneonazismusextremforscher so alles erforscht haben, ist regelrecht bahnbrechend:

„Wenn die NPD nicht mehr in den Landtag einzieht, ist das ein schwerer Schlag für die Partei“, sagt Fabian Virchow, der an der Hochschule Düsseldorf den Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus leitet. Mit den fünf Mandaten würde die NPD auch die Infrastruktur der Landtagsfraktion verlieren und jeder Stimmenverlust schmälert die Zuwendungen aus der Parteienfinanzierung, zuletzt 1,3 Millionen Euro im Jahr. [quelle]

Wie gut, daß die Universitäten mit derart wissenschaftlichen Koryphäen verstopft sind, welche dem Steuerzahler ansonsten als HartzIV-Empfänger zur Last fielen, so aber als vielzitierte Experten die Wahrheitspresse bereichern können.

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Verflüchtigungen

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Der einzige positive Effekt der Invasorenkrise: Ein kritischer Blickwinkel erfaßt breite Schichten und – wie bereits orakelt – beginnen erste Zeitungen mit dem Versuch objektiverer Berichterstattung gegen den vorgegebenen Saugstrom zu schwimmen: Es mehren sich die Vorwürfe, erst gegen das Hamburger Abendblatt, nunmehr gegen den Nordkurier, nicht hetzerisch genug gegen Merkelgegner zu agitieren. Aber auch angesehene Spitzenjuristen ziehen öffentlich ihr Fazit:

Der Rechtsstaat ist im Begriff, sich im Kontext der Flüchtlingswelle zu verflüchtigen, indem das geltende Recht faktisch außer Kraft gesetzt wird. Regierung und Exekutive treffen ihre Entscheidungen am demokratisch legitimierten Gesetzgeber vorbei, staatsfinanzierte Medien üben sich in Hofberichterstattung, das Volk wird stummer Zeuge der Erosion seiner kollektiven Identität. [mehr]

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Landlust

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Ein Ansatz für eine gesellschaftskritische Erzählung:

Die „Landlust“ trägt nicht weit. „Lust“ als das, was heute reichlich spießig darunter verstanden wird, war dem Menschen in bäuerlichen Gegenden Süddeutschlands noch bis in die Siebziger fremd. Es gab Höfe, die wurden zwar ans Stromnetz gelegt, hatten aber kaum Verbrauch an elektrischer oder auch „raffinierter“ Energie. Gemolken wurde per Hand, gemäht zum Teil noch mit Sense. Leben mit dem Lauf des Lichts, und in der Nacht dem Mond und den Sternen ihre Fahrt gelassen. Wenig Rede, beim Essen gar nicht. Vor demselben im Stehen und laut gesprochen ein Tischgebet.

„Lustig“ war’s aber doch und gerade auf dieser Grundlage: Beim Kartenspiel, beim Singen und Tanzen in der Stube, beim Fußball barfuß auf der frisch gemähten Wiese. Das alles nach dem Kirchgang, der wie natürlich gelang und erhob, weil der Priester redlichen Wandel hatte und sich am „oben“ statt an der Welt ausrichtete und ihr prostituierte. Wie lachten auch die Frauen leuchtenden Auges und gebaren, ohne den Stachel, den ihnen die Mär von der „Emanzipation“ schon wenig später setzen sollte. Der Fernseher hielt Einzug, das Singen ebbte langsam ab.

Vierzig Jahre später: Die meisten Höfe sind fast verlassen, die Alten gestorben, die Jungen studiert und in die Welt zerstreut. Scheidungen selbst bei denen, wo man es nie vermutet hätte. Die Bäume am Dorfrand gefällt, Bauland ausgewiesen und von „Landlust“ suchenden grußlosen Städtern aufgekauft. Den pulsierenden Glauben an das Kreuz und die Auferstehung des Christus hat die renditestarke „Solarenergienutzung“ ersetzt, mit der aktiv und aggressiv das „Klima“ just von denen „geschützt“ wird, die jährlich nicht aus Not, sondern aus purer Lust bequem in Boeings sitzend den Globus tingeln und die Atmosphärenchemie mit Flugzeugabgasen belasten. Freunde eines Toten „gestalten“ nun eine Begräbnisfeier, nicht mehr der Priester. In Sichtweite der Wald, in dem Windturbinen, 180 Meter zum Himmel ragend, errichtet werden sollten. Das Projekt der „grünen“ Großstadtfirma hat das Dorf gespalten. Überraschend versandete es, weil ein Bürgermeister der Nachbargemeinde doch um künftige Wählerstimmen fürchtete. Erste Neger und Vorderasiaten im Dorf, „die grüßen so nett“ sagt eine alte Frau, deren feministische Tochter den „Flüchtlingen“ Deutsch beibringt.

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Fehl-Importe

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„Wir haben offenbar einige völlig verrohte Personen importiert, die zu barbarischen Verbrechen fähig sind, die in unserem Land bislang kein Alltag waren.“

Berlins Innensenator Frank Henkel nach dem Anschlag von Ansbach

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Terrorvirus

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Es ist ein tückischer Virus, der sich im Kopf seines Opfers einnistet und es zu blutrünstigen Taten an seinen Artgenossen zwingt. Zumeist sind Angehörige der „Religion des Friedens“ von ihm befallen, manchmal genügt aber auch ein dunklerer Teint. Es ist also ein rassistischer und antimoslemischer Virus, der immer mehr friedfertige Unschuldige in den Wahnsinn treibt.

Die Fallzahlen werden dichter: Am Londoner Russell Square hat gestern Abend ein „dark-skinned suspect, 19, possibly of African descent” mehrere Personen gemessert, eine davon tödlich. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Täter wie immer „psychisch krank“. Der Virus hatte sein Hirn ratzeputze leergefressen.

Bild: Spurensuche am Russell Square – bloß nicht anstecken!

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