Kinderweltverschwörung

sturmvogel2016

Der medienpreisgekrönte „Leuchtturm im braunen Sumpf“ und Qualitätsjournalistine Andrea Röpke beklagte bereits vor 7 Jahren, daß sie „manchmal Probleme“ habe, ihre Recherchen über die rechtsextreme Kinderweltverschwörung an die Wahrheitspresse zu verkaufen: „Also manchmal wird man das Thema gar nicht los. Es gilt ja oft als Quotenkiller.

Mal wieder fand zum Jahreswechsel 2015/16 das Silvester-Kindertreffen einer marginalen Pfadfindertruppe statt, mal wieder denunzierte ein anonymer Anrufer bei der Polizei, dort würden Hitlergrüße gerufen. Die Beamten rückten mit ganzen sechs Mannschaftswagen an, fanden aber nur eine an einer Kuchentafel schmausende Kindergruppe vor. Mädchen mit Röckchen und Zöpfen, Buben mit Streberscheitel und gebügelten Hosen. Ein Stilleben aus den 1950er Jahren. Kurze Zeit später fehlte die Polizei bei den sexistischen Pogromen am Kölner Hauptbahnhof. Anonyme Meldungen über Hitlergrüße von Lausbuben im Herrgottswinkel sind schließlich wichtiger als durch Afrikanerbanden auf zentralen Plätzen vergewaltigte Frauen.

Und mal wieder berichtet Röpke über das gefährliche Kindertreffen. Und beklagt, daß zwar die linksextreme Antifa die Knaben und Maiden als „extrem rechts“ einstuft, doch das Bundesinnenministerium nach wie vor keine „hinreichend gewichtigen Erkenntnisse für rechtsextremistische Bestrebungen“ sehe, von dem schwarzbraunen Haselnußkuchen abgesehen, der einigen Beamten bei der Durchsuchung wegen seines appetitanregenden Äußeren besonders auffiel.

Und vieles mehr verfaßte Röpke über das elterliche Verschwörernetzwerk zwischen Hausfrau Hannelore S. aus D., dem Kfz-Mechaniker Guido P. aus W. und der Studentin Katrin M. aus W., die sich seit Jahren ungestört zum Plätzchenbacken oder Volksliedersingen zusammenrotten. Nur: Wayne interessiert’s? Die potentiellen Leser solcher enthüllungsjournalistischen Ergüsse sind spätestens seit der Kölner Silvesternacht damit beschäftigt, Selbstverteidigungskurse zu belegen, Waffenscheine zu beantragen und Stacheldraht zu kaufen.

Keine Saison für rechte Gefahr

Immerhin 4 Abnehmer fand Röpke laut Google-News für ihre gewichtige Recherche mit verwaschenen, nichtssagenden Bildern von Kindern beim Baumstammschleppen oder Herumstehen: eine Regionalpostille, das abgeschlagene SPD-Kampforgan „Blick nach Rechts“, die seit Jahren insolvente „Frankfurter Rundschau“ (welche trotz aller Leserverluste immer noch stur vor sich hin geistert) und den Blog publikative.org.

Bei Letzterem ist jedoch auch bereits einen Beitrag später der Ofen aus: “10 Jahre publikative.org: Time to say goodbye“. Keine Leser, kein Geld. Der Macher ist mittlerweile im kanzlerinnengetreuen Hofjournalismus untergekommen und drängelt im ökonomisch prekären Printgewerbe mit vielen anderen minderbefähigten Tintenklecksern um die dünner werdenden Honorare. Noch gibt es Medienpreise und Millionenförderungen aus der stasigeführten Antirechts-Industrie als Häppchen für die getreue Meute. Aber wie lange noch?

Bild oben: Die Idylle trügt – hier wurde zu Silvester von Kindern Kuchen verschmaust

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Durchhalten!

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Mit einer zerfließenden Deutschlandfahne startet der rechtsextreme Verein „Gesicht zeigen“ eine neue rassistische Kampagne gegen die aus sicheren Drittländern in die alimentierungsfreudige BRD einströmenden dunkelhäutigen Menschen. Die bunte Bundesrepublik, natürlich auf das unter Hitler schon mehrfach mißbrauchte und damit negativ konnotierte „Deutschland“ reduziert, soll stark bleiben, aber auch flink wie ein Windhund und zäh wie Leder.

Der berüchtigte rechte Hetzer Uwe-Karsten Heye, der als Regierungssprecher unter Gerhard Schröder vor Jahren schon die kürzlich stattgefundenen Massenvergewaltigungen von Köln, Stuttgart & Co. herbeifabulierte und seinerzeit meinte, in Deutschland gebe es Orte, die Menschen, welche wegen ihres Aussehens für Deutsche gehalten werden können, meiden sollten, „weil sie die möglicherweise nicht wieder lebend verlassen“ („Zonen der Angst“) beruft sich nun auf Menschlichkeit, um gegen angeblich überproportional sexistische, kriminelle und anmaßende Dunkelhäutige „Gesicht zu zeigen“, so wie es Woche für Woche tausende Bürger in der Öffentlichkeit bei Pegida-Versammlungen tun.

Gegen Hass & Hetze“ der Lügenmedien wird in totalitärer Manier aufgerufen: „Ohne Wenn & Aber“. Die Faschisten zeigen damit, daß sie eine demokratische Debattenkultur rigoros ablehnen. Gefördert wird die rassistische Initiative vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, das damit verdeutlichen will, daß die „schwarze Seite“ nicht zu „Deutschland“, sondern ausgeschlossen gehört, obwohl sie in Afrika oder im Orient geboren ist und damit einen Rechtsanspruch auf BRD-Sozialhilfe hat, so sie denn die teuren Schlepperbanden in die BRD zu zahlen imstande ist.

Es gehen Gerüchte um, daß sich unter derartigen Plakatwänden bereits erste Skinheadbanden zum Fotoshooting mit Hitlergruß und Hakenkreuzmessern versammelt haben, damit die weisen Beschlüsse unserer Führerin auch wirklich zum Endsieg führen.

Durchhalteparolen im Wandel der Zeit:

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Verfassungsbeschwerde

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Gesetzesbrecher


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Idioten

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Die Relativierung und Verharmlosung der Kölner Pogrome ist ist in vollem Gang. So wurde in großten Teilen der Wahrheitspresse behauptet, „dass es auf dem Oktoberfest jedes Jahr zehn Vergewaltigungen gäbe, und die Dunkelziffer bei zweihundert Taten liege.“ Die FAZ hingegen recherchierte, daß „die Zahlen aus einem Artikel der taz des Jahres 2009“ seien, „der keine Quellen angibt“ und forschte beim Polizeipräsidium München nach: Im Jahr „2008 kam es den Behörden zufolge zu vier Vergewaltigungen, 2009 zu sechs, vorletztes Jahr zu zwei und dieses Jahr zum Glück nur zu einer versuchten Tat.“ Auch die Dunkelziffer sei an den Haaren herbeigezogen, denn eine Dunkelziffer sei immer unbekannt, sonst wäre sie keine.

Daß die Dimension eine völlig andere ist, wird noch einmal klargestellt:

In Köln sind mittlerweile rund zweihundert Anzeigen eingegangen, die sich auf Täter aus einer Gruppe von rund tausend Männern beziehen und nicht auf 5,9 Millionen Besucher, wie auf dem Oktoberfest, bei dem es letztes Jahr zwanzig Anzeigen zu Sexualstraftaten gab.

In Köln sind mittlerweile etwa 500 Anzeigen eingegangen. In München gab es demnach eine Anzeige auf 300.000 Besucher, in Köln eine auf 2 Migranten/Asylanten – das ist ein Verhältnis von 150.000 zu 1. Wer Wahrscheinlichkeitsrechnung beherrscht, der ahnt, bei welchen Menschenansammlungen er sich sicher bewegen kann und bei welchen nicht.

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Fickilanten

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Anja Reschke, Agitprop-Kader des Staatsfunks, gibt angesichts des Zusammenbrechens aller Fronten verzweifelte Durchhalteparolen für den Endsieg aus. In den „Tagesthemen“ befiehlt sie:

Köln stellt uns auf eine harte Probe. Aber wir dürfen uns jetzt nicht unseren Ängsten hingeben. Wenn wir jetzt (…) den Rechtsruck mitmachen, den einige unsere Nachbarländer schon vollzogen haben, dann geben wir all das auf, was wir erreicht haben. … In Polen ist man gerade dabei, getragen von Angst vor Fremden, Medien und Justiz einzuschränken. Man kann zusehen, wie schnell das geht. Es ist so verlockend einfach, jetzt den Rufen der Rechtspopulisten zu folgen. Aber wenn wir das tun, dann verlieren wir unsere Freiheit.

Was geben wir auf, das „wir“ erreicht haben? Wer ist „wir“? Die TV-Gemeinde? Die BRD-Gesellschaft? Die Machtclique? Und welche Freiheit verlieren „wir“ oder diese? Etwa diejenige, Vergewaltiger, Islamisten, Abzocker und Einbrecher zu importieren?

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Pegida-Demo in Köln

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Das war der Ablauf der Pegida-Demo in Köln: An der Spitze des Demonstrationszuges mit ca. 3000 Teilnehmern (1000 waren angemeldet) laufen mehrere Hundert Hogesa-Leute, teilweise mit Mützen und Schals oder Sonnenbrillen „vermummt“. Hin und wieder fliegt ein Böller. Die Polizei läßt den Demonstrationszug anhalten, weist auf das Vermummungsverbot hin und fordert auf, das Böllerwerfen einzustellen, ansonsten werde nicht weitergelaufen. Die Menge wird aufgebrachter, lautstärker, kurzatmiger, mehr und mehr Böller fliegen. Die Polizeiführung fordert die Demonstrationsteilnehmer auf, die Hogesa-Leute zu isolieren, sich von ihnen zu distanzieren, indem sie auf Abstand gehen. Die Versammlungsleitung (re)agiert während der halben Stunde des Stillstandes nicht sichtbar, zumindest nicht an der Spitze des Zuges. Die Polizei bricht die Demonstration ab und fordert zum Zurückgehen zum Bahnhof auf. Die Hogesa-Leute werden immer wütender, erste Flaschen fliegen, es wird laut skandiert: „Wo, wo, wo wart ihr Silvester?“. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein und drängt die Demonstranten zurück.

Einschub: Offenbar hatte eine Person mit Presseausweis Böller geworfen. Diese Person verschwand danach durch die Reihen der Polizei, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Videomitschnitt hier. Unglaublich! Weiterverbreiten!

Ein Lehrstück der Eskalationsstrategie seitens der Polizeiführung, aber auch des Versagens der Versammlungsleitung. Es ist nichts dagegen einzuwenden, kraftvolle Zeichen zu setzen, insbesondere angesichts der brutalen Vergewaltigerbanden, gegen die auf die Straße gegangen wurde, aber es gibt Grenzen bei einer angemeldeten, zugelassenen und im Vorfeld als friedlich deklarierten Demonstration, und die beginnen spätestens beim Werfen von Gegenständen ohne tatsächliche Notwehrlage.

Andererseits darf die Frage gestellt werden, wieso etwa in Warschau hunderttausend Menschen teilweise vermummt und mit bengalischem Feuer friedlich protestieren dürfen, im „toleranten“ Köln aber nicht. Wieso bei tatsächlich gewalttätigen Zusammenrottungen, etwa in Berlins Szenevierteln, immer eine polizeiliche Deeskalationsstrategie angewendet und bis zuletzt durchgezogen wird, bei Hogesa aber nicht. Und: Wo waren die Wasserwerfer in der Neujahrsnacht?

Im Gegensatz zur Vertuschungsstrategie bei den Pogromen in der Neujahrsnacht, von denen die Massenmedien zunächst nichts veröffentlichten, haben jetzt die Propagandakanäle ihre gewünschten Bilder von bulligen Hooligans und Wasserwerfern gegen Pegida sofort auf ihren Titelblättern.

Film: So geht demonstrieren in Polen.

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