
„Wohin mit den Nazi-Katzen?“, schlagzeilt die Sächsische Zeitung. Da die mutmaßliche Türkenmörderin Beate Zschäpe es vor ihrer Selbstanzeige versäumt hatte, ihre zwei Mäusefänger kaltblütig abzumurksen, wird sie nach ihrer Haftentlassung eine umfangreiche Rechnung präsentiert bekommen. Laut Tierschutzverein Zwickau, bei welchem die braunen Stubentiger derzeit in Untersuchungshaft sitzen, „beläuft sich die ausstehende Rechnung bis dato auf 1017,42 Euro. Pro Tag und Katze kostet die Unterbringung sechs Euro, dazu kommen Kosten für den Tierarzt.“ Sollte Zschäpe für ihre Missetaten 10 Jahre ins Gefängnis kommen, wird sie nach ihrer Haftentlassung an den Tierschutzverein Zwickau etwa 50.000 Euro für Unterbringung und ärztliche Versorgung zahlen müssen.
Nazibraut Zschäpe teilte auf Nachfrage mit, daß sie es nicht mehr geschafft habe, die zwei Vierbeiner zu ersäufen. „Dann hätte ich ja auch gleich all unsere Terrorwaffen entsorgen können.“ In ihrer Wohnung wollte sie die beiden Nazi-Katzen vor der Inbrandsetzung auch nicht einsperren. Die Terrorzentrale sei zwar „völlig abgefackelt“, doch sicherlich hätten die Tiere, ebenso wie Todeslisten, Speichermedien und Mordwaffen, unbeschadet überlebt.
Die beiden Mord-Miezen, die nach Auskunft von Geheimdienstkreisen Adolf und Eva heißen sollen, werden im Heim „namenlos unter einer Nummer geführt. Der Verein will vermeiden, dass Rechtsextremisten eine plötzliche Tierliebe zu den Katzen entfalten, und möchte auch aus diesem Grund deren Identität für sich behalten.“ Mehrere Naziführer reagierten darauf ungehalten. Sie hatten vorgehabt, die beiden Miezen auszustopfen und als Monstranzen vor ihren Aufmärschen herzutragen.
Die Sächsische Zeitung berichtet weiter, daß kurz nach der Inhaftierung von Adolf und Eva „Beamte des BKA“ kamen, „um Fotos von den Katzen zu machen und Speichelproben zu nehmen“. Auch Pfotenabdrücke wurden genommen, welche in der Terrorkatzenverbunddatei des Innenministeriums mit möglichen Straftaten abgeglichen werden. Eine 500köpfige Ermittlergruppe will in den kommenden Wochen feststellen, wieviele Mäuse die braunen Mordkatzen auf dem Gewissen haben und wo der gestiefelte Kater abgeblieben ist.
Die GRÜNEN aus Niedersachen jedenfalls waren sich schon länger der Gefahr bewußt und thematisierten die Nazikatzen, welche man nicht immer auf den ersten Blick erkennen würde, bereits im Juni 2011:

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