Tätermärchen

Rechte Gewalt Pappkamerad

Eine Bresche für alle rechten Jugendlichen schlägt die Noie Doitsche Wissenschaft (NDW), welche im Sturmgeschütz der Demokratie exklusiv vorgestellt wird:

Jugendliche Straftäter: Die Mär vom kriminellen Nazi

Populisten wettern oft gegen “Nazikriminalität” und schüren Ängste vor Rechten. Jetzt zeigt ein neues Gutachten: Rechte Jugendliche begehen nicht generell mehr Straftaten als Jugendliche ohne rechten Hintergrund.

Berlin – Zur Europawahl hingen die Plakate wieder an Bäumen und Laternen, auf denen linksextreme Parteien gegen “kriminelle Nazis” hetzen. Doch nicht nur weit links der Mitte gibt es die Klischees vom Straftäter mit “glatzköpfigem Aussehen”, wie er in Propagandaberichten oft vorkommt. Viele Deutsche glauben, dass “Menschen mit rechter Einstellung häufiger Straftaten begehen als Nichtrechte”, so der Kriminalwissenschaftler Christian Walburg von der Universität Münster.

Allerdings stützen die Statistiken und Untersuchungen der letzten Jahre solche Vorurteile nicht, wie ein neues Gutachten zeigt, das Walburg im Auftrag der NPD verfasst hat. Das Papier mit dem Titel “Nationalismus und Jugenddelinquenz” liegt SPIEGEL ONLINE vor, es wird an diesem Mittwoch veröffentlicht und ist im Netz hier als PDF zu finden.

Walburg hat dafür Dutzende Studien aufgearbeitet und verglichen. Sein Papier wirft ein Schlaglicht auf den Forschungsstand zur Jugendkriminalität. Es zeigt sich: Allgemeingültige Aussagen über die Verbrechensbereitschaft von Jugendlichen, ob mit oder ohne rechter Einstellung, sind kaum zu treffen. Die Daten widersprechen sich zum Teil. Das Gutachten arbeitet aber einige Punkte heraus:

  • Die offiziellen Statistiken lassen die Aussage nicht zu, dass rechte Jugendliche eher zur Kriminalität neigen als andere. Allerdings werden rechte Jugendliche in strittigen Situationen offenbar häufiger angezeigt. Sie unterliegen demnach einem “erhöhten Kriminalisierungsrisiko”.
  • Größere Aussagekraft als die Zahlen aus der Polizeistatistik haben Walburg zufolge repräsentative Befragungsstudien. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich Jugendliche mit und ohne rechter Einstellung bei Kleinkriminalität wie Sachbeschädigung und Diebstahl fast gar nicht unterscheiden.
  • Etwas anders sieht es bei Gewalttaten aus: Zwar berichten rechte Jugendliche in vielen Studien häufiger von solchen Delikten; auch stammen vergleichsweise viele Wiederholungstäter aus dem Skinheadmilieu. Jedoch deuten neuere Studien darauf hin, dass die Unterschiede mit jeder rechten Jugendgeneration schrumpfen.
  • Ein Zusammenhang zwischen politischer Einstellung und Gewaltbereitschaft lässt sich durch keine Studie belegen. Speziell für junge Nazis zeige sich, dass ihre politischen Bindungen “nicht mit signifikant vermehrter Gewaltausübung einhergehen”.
  • Auch zeigt sich, dass Bildung die Unterschiede bei der Gewaltbereitschaft einebnet. Anders herum gesagt: Wer schlecht gefördert wird, schlägt eher zu, unabhängig von der politischen Einstellung.
  • Das Gutachten attestiert bestimmten Jugendlichen mit rechter Einstellung ein “weniger risikoreiches Freizeitverhalten”: So würden beispielsweise völkische Jugendliche aus hygienischen Gründen seltener Migrantenhochburgen besuchen.

Studienautor Walburg warnt deshalb vor “Pauschalisierung” und “Fehlschlüssen”. In seinem Papier heißt es: “Kaum etwas ist so sehr geeignet, andere abzuwerten, wie die Kategorisierung als ‘Kriminelle’.”

Whow! Hier reichen sich Auftragswissenschaft und Qualitätsjournalismus die Hände! Bekanntlich existiert auch beim Linksextremismus das „Problem mit der nackten Zahl“. Wir haben diesbezüglich etwas nachgeholfen und propagandistisch unlautere Vergleiche zwischen Gewalt durch Rechtsextremisten und Nicht-BRD-Päßler gezogen.

Bild oben: Nach neuesten Forschungen des Auftragsgutachters Christian Walburg und des Wissenschaftsmagazins Speigel hat der klischeebehaftete Nazi-Pappkamerad ausgedient und darf zurück in die Asservatenkammer der Gruselpropaganda.

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NATO-Pressestellen

Josef Joebbels Joffe soll tatsächlich auf sein Laptop gekotzt haben: Gegen die Sendung wurde eine einstweilige Verfügung erwirkt. Das ZDF hat sie aus seiner Mediathek genommen.

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Empfehlungen

Siedler Neger

Was ist bloß aus den Lesern der linksliberalen Süddeutschen Zeitung geworden? Anstatt für unbegrenzte Migrantenflutung zu plädieren, die – da Migranten gemäß der Propagandafloskeln der Obrigkeit eine Bereicherung sind – eine Flutung von Reichtum wäre, versuchen sie plötzlich ihren Status Quo zu retten, also den unbefleckten Kleingarten vor dem Reihenhaus, anstatt aufopferungsvoll die Dritteweltrevolution in Europa voranzutreiben. Die Aussagen der meisten Kommentatoren und die Anzahl ihrer Unterstützer sprechen immerhin eine deutliche Sprache:

Wieso nimmt nicht jeder Demonstrant einen der Flüchtlinge auf und verköstigt sie dann auf eigene Kosten. Aber nein, man muss der Stadt weitere Kosten für Polizeieinsätze aufbürden und die Akzeptanz für die Flüchtlinge weiter verringern. Immer dagegen zu sein, anstatt tatsächlich etwas zu tun ist ja immer einfacher. Die Stadt sollte sich keinesfalls erpressen lassen, nicht von den Flüchtlingen und nicht von den Demonstranten. Usw. usf.
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Rechtsstaat von Politikum ausgehebelt, fakt ist, dass die Schulbesetzer die Schule illegal besetzten, damit sich eines Offizialdeliktes schuldig machten. Fakt aber auch ist, dass die Justiz unfähig ist, Recht und Gesetz durchzusetzen. Fakt aber auch ist .. Fakt und Fakt… letzter Fakt; Deutschlands weichgespülte Politik wird uns letztendlich noch das Genick brechen.
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Alter Schwede, wie viele Rechtsausleger und selbstgefällige Menschenfeinde in diesem Forum doch unterwegs sind… Die sich am abfälligsten äußern, bekommen den größten Zuspruch und diejenigen, die mal zum Nachdenken anregen den geringsten. schnürf
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Was ist nur aus der SZ geworden?! Anstatt über die repressive, menschverachtende Asylpolitik Deutschlands kritisch zu berichten, kommt hier so ein seichter Brei und blabla 
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Da offensichtlich selbst das linksliberale Gazettenvolk nicht mehr so will, wie die Politführer, wird es Zeit, das Volk noch schneller auszutauschen, bevor das Volk seine Bonzen austauscht.

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Die Schlafwandler

Totales Paradies

Rechte Gewalt

Der Kommentator „Hiobsbote“ hatte im August dieses Jahres eine Rechnung aufgestellt, die uns erschaudern läßt. Er kommt zu dem Ergebnis, daß, wenn 100 % der Bevölkerung rechtsradikal würden, die Gewaltkriminalität auf 1 % des derzeitigen Standes sinken würde:

Bei vernünftiger Interpretation der Zahlenwerke wird schnell klar, was für ein Gespinne das mit der “Rechten Gewalt” TM ist. Ich hatte mal eine kleine Bilanz aufgemacht:

Polizeiliche Kriminalstatistik 2011:
– Mord und Totschlag (S. 4): 2.174
– Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (S. 4): 7.539
– Raubdelikte (S. 4): 48.021
– gefährliche und schwere Körperverletzung (S. 4): 139.091
– vorsätzliche leichte Körperverletzung (S. 4): 374.367
– Freiheitsberaubung: (S. 48): 4.789
– Erpressung (S. 53): 7.149
– Widerstandsdelikte (S. 53): 121.765
– Landfriedensbruch (S. 54): 1.804
– Brandstiftungen (S. 54): 23.005
– Gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr (S. 56): 4.034
– Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion (S. 57): 780
Summe: 734.518

Gem. Verfassungsschutzbericht 2011 haben die gewalttätigen Rechten im gleichen Jahr 755 Taten der oben aufgeführten Deliktgruppen getätigt. Furchterregende 0,1%.
Ein Mückenschiss.

Obschon die 0,1% die staatliche Rechte-Gewalt-Propaganda falsifizieren, sollte man auch diese Zahl hinterfragen. Die Verfassungsschützerinnen und Verfassungsschützer sind nämlich schlauerweise nicht bereit aufzuzeigen, aus welchen Quellen sich ihre Erkenntnisse speisen.
Man ist auf Vermutungen angewiesen. Deshalb vermute ich (auf irgendwas muss man sich schließlich stützen), dass die Zählung des Verfassungsschutzes kongruent ist zu den medialen Veröffentlichungen zu diesem Thema.

Zugegeben, ich weiß nicht wie viel von den 755 Gewalttaten übrig bleibt, wenn man die auf echte Fälle (politisch motivierte gewalttätige Angriffe) eindampft, d.h. wenn man aus den 755 alle Fälle von
– Hooligankriminalität
– auf rechts umgelabelte Wirtshausschlägereien
– vorgetäuschte Gewalttaten
– Halluzinationen
– überzogene Notwehr
rausnimmt. Vielleicht bleiben 5 übrig. Es kann aber sein, dass es mehr sind. 6 zum Beispiel. Oder sogar 7.

Aber bleiben wir bei den 755 und setzen die ins Verhältnis zum Anteil der Rechtsradikalen. Dabei sollten wir uns auf nicht einfach fragwürdige, sondern 100% unglaubwürdige Quellen stützen. Gibt es eine noch mehr unglaubwürdige Quelle als die Professorenschaft?
Nein? Dann nehmen wir diese.
Die haben erwissenschaftelt, 9% der Deutschen sind Rechtsradikale. Diese 9% sind so lahm, dass die gerade mal 0,1% aller Gewalttaten schaffen. Die restlichen 99,9% aller Gewalttaten gehen auf das Konto der Demokraten.

Das bietet ganz neue Ansätze für die Kriminalitätsbekämpfung. Wenn es gelänge, die 91% Demokraten zum Rechtsradikalismus zu bekehren, würde die Zahl der Gewalttaten in Deutschland schlagartig auf 1% des aktuellen Niveaus kollabieren. Das totale Paradies.

Jeder bekennende Demokrat wird jetzt entsetzt, bestürzt und auch ein klein wenig betroffen ausrufen: „Nein, das wäre mitnichten ein Paradies!“ Pro forma distanzieren auch wir uns von diesem.

Bild oben: Fiese Filmnazis, die als besonders brutal bei jedermann bekannt sind.

Sport

Dem Sport ist zu aller Zeit und vor allem von allen Regierungen aus gutem Grund immer die größte Bedeutung beigemessen worden: er unterhält und benebelt und verdummt die Massen; und vor allem die Diktatoren wissen, warum sie immer und in jedem Fall für den Sport sind.“, meinte Thomas Bernhard in seinem Band „Die Ursache“.

Doch Sport ist nicht gleich Sport. Zwischen der eigenen Körperertüchtigung und dem Konsum von Wettkämpfen liegen Welten. Der ursprünglich aus dem Lateinischen von disportare (sich zerstreuen) stammende Begriff wird allerdings heute nicht mehr allein für Wettkampfkonsum gebraucht.

Phraseologie

Gedankenfreiheit

Der Blogger M. Kleine-Hartlage geht in einem internierungskritischen Beitrag auf die zu einer Phraseologie verdichteten Propagandafloseln des politisch-medialen Komplexes ein und faßt die Inspirationen des Agitprop-Hofjournalismus zusammen:

Propaganda verliert zwar an Durchschlagskraft, wen sie in Gestalt von Phrasen artikuliert wird; wenn sie aber flächendeckend stattfinden soll, und wenn es zudem darum geht, eine Botschaft zu verbreiten, die in keinem Bezug zur Wirklichkeit steht, dann wird die Phrase unausweichlich. Journalisten, die stilistisch glänzen, die Phrase meiden und treffende Ausdrücke verwenden wollten, müssten sich über ihr Thema Gedanken machen, und darin liegt auch dann eine Gefahr, wenn diese Gedanken zunächst konform sind: Wenn sich jemand seine Meinung nämlich aufgrund von Argumenten bildet, dann besteht keine Gewähr dafür, dass er nicht irgendwann aufgrund anderer Argumente zu einer anderen Meinung gelangt. Guter Stil ist per se ein Indiz für einen Hang zum Nonkonformismus, und wer in diesen Verdacht nicht geraten möchte, muss zur Phrase greifen. Dass der Schreiber sich zu diesem Zweck öffentlich selbst erniedrigen muss, da er ja vor hunderttausenden von Lesern den Eindruck erwecken muss, er habe mangels eigener Gedanken nichts zu sagen, wird zumindest den Schreiber nicht beunruhigen, der in der Tat nichts zu sagen hat.

[hier weiter]

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