Alles ist Re: Latif

Mein Milchmann sagt: Dies Klima hier, wen wundert’s?
Denn schuld daran ist nur die SPD.
“ [1]
Rudi Carell zur Erdverkühlung 1975

Es ist ein Drama mit dem Wetter: Einmal ist es unerwartet kalt, dann plötzlich wieder warm. Schrecklich in einer Zeit, in der alles reguliert und normiert ist. Fragten wir angesichts des diesjährigen eiskalten Frühlings noch Anfang Juni, wann es denn mal wieder richtig Sommer würde, ein Sommer, wie er früher einmal war, mit Sonnenschein von Juni bis September und nicht so naß und so sibirisch wie im letzten Jahr, so kam er denn doch, plötzlich und herzhaft, gemäß der alten Bauernweisheit: „Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.

Angesichts der als Hitzewelle empfundenen 35 °C Außentemperatur stöhnten die Menschen, wenn die billigen Klimaanlagen ausfielen, welche die EIS-Züge auf etwa 15 °C herunterkühlten. Alte Frauen klatschten miteinander: „Sowas gab’s noch nie, ich kann mich erinnern, sonst waren im Sommer maximal 25 Grad.“ Und niemand wollte mehr das Lied singen, das Rudi Carell im Jahr 1975 über alle Funkkanäle verbreitete [1]:

Und was wir da für Hitzewellen hatten…
Pulloverfabrikanten gingen ein.
Da gab es bis zu vierzig Grad im Schatten
Wir mußten mit dem Wasser sparsam sein.

Hatten sich die Klimakröten zu Beginn des Jahrtausends angesichts einiger gefühlter warmer Sommer und milder Winter auf Aussagen versteift: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“ [2], so wurden sie in den letzten Jahren eines Besseren belehrt, was die Theoretiker in die „dekadische Eiszeit“ flüchten ließ, welche uns für ein paar Jahre frösteln läßt, bis uns die Erderwärmung endlich wie Grillwürste bruzelt.

Nun aber im Juli – wer hätte das gedacht – plötzlich und unerwartet die wärmsten Tage des Jahres!

Schwadronierten wir am frühen Morgen des 14. Juli noch in einem Kommentarbereich [3]:

Angesichts der derzeitigen Hitze hätten die Klimaforscher im letzten harten Winter doch nicht so schnell auf die dekadische Eiszeit umschwenken sollen, sondern lieber von einer halbjährlichen Eiszeit sprechen sollen… Denn nun gucken sie wieder doof aus der Wäsche – diese heißen Sommertage wären wieder ihr bester Beleg für die Erderwärmung!

… so schlug „Deutschlands bester Klima-Experte Prof. Mojib Latif“ noch am Abend desselben Tages wieder zu und ließ in Deutschlands bestem Wissenschaftsmagazin BILD lauthals verkünden: „Deutschlands bester Klimaforscher sagt Temperaturen bis 50 Grad voraus“ [4]. Kaum orakelt, erreicht uns die nächste Schreckensmeldung: „Mit dem strahlenden Sonnenschein ist es bald vorbei … ein Temperatursturz um bis zu 15 Grad bahnt sich an … Fällt nach dem Tropensommer der Herbst aus und zieht direkt ein sibirischer Winter ein?“ [5].

Erderwärmung“ oder „dekadische Eiszeit“ – wir haben unsere eigene Theorie: Das Wetter spielt nur deswegen verrückt (im Sommer warm bis heiß, im Winter kalt bis eisig), weil der allseits beliebte Wetterfrosch Kachelmann im Knast sitzt.

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Klimareligion

Die weltweite Panik der globalisierten Welt wurde längst zu einem effizienten politischen und finanziellen Instrument. … Die Wahrnehmung des Menschen aber neigt dazu, die globalen Probleme durch die lokalen zu ersetzen; diese Eigenschaft wird von den Medien und Staaten schamlos ausgenutzt. … Eine neue Gefahr kommt wie gerufen…. Man wird sich etwas Neues einfallen lassen müssen, um die Menschen bei Laune zu halten … und Geld mit der menschlichen Angst zu verdienen.
RIA Novosti zur Schweinegrippehysterie


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