Suchtfloskeln XIII

Herbst Äpfel

Fragen, die das Volk bewegt XIII – Possierliches, das die Internetgemeinde den großen Gockel gefragt hat, bevor sie zu uns klickte.

Die Internetsuche der letzten Wochen stand ganz im Zeichen des Wahlkampfes, so interessierte sich ein großer Teil der Suchmaschinenbediener dafür, in welch unappetitlicher Form Frau Merkel ihren Geschlechtsakt vollzieht. Immer noch unangefochtenes Suchmaschinen-Sternchen in Verbindung mit allen möglichen anzüglichen Schweinereien ist die „Nazibraut“ (BILD) Beate Zschäpe. Offensichtlich interessiert sich niemand dafür, wieviele Türken sie ermordet hat, dafür aber, wo von ihr Nacktbilder aufzutreiben sind. Das Gros ersparen wir unseren Lesern, präsentieren dafür eine kleine Auswahl:

wurde angela merkel gefickt? - Ja, von der FDP.
warum sind neger schwarz - Weil „negro“ schwarz heißt.
jung brutal hitler – Steigerungsform?
sigmar gabriel fett
meine mudda wird chef - Angela Merkel?
welche farben sehen hamster – Bunt statt braun.
silikon titten adolf hitler
nazis mordliste 88
angela merkel hat grosse titten - Aha, hast du nachgeschaut?
haseloff hat dreck am stecken - Muß er seinen Stecken waschen!
rattengene im salat – Salat, der weghuscht?
ästhetik der krise – Armut macht schön!
was ist ein sommerloch ozonloch – Ein Moloch!
reschpäckt an die braunen kryptologen
wie teuer ist ein neger
adolf hitler pussy
salafisten die salatfisten
oma-ankela-merkel-nude
kekswichsen
krümel mücken symptome – Mückenkacke ist unschädlich!

Internet entdeckt!

Kirchweyhe totgetreten

Daß Rechtsextremisten ein bißchen blöde sind, wissen wir dank unermüdlicher Aufklärung der Massenmedien nicht erst seit gestern. Daß sie aber dennoch, 24 Jahre nach dessen Erfindung, das Internet entdeckt haben, ist alarmierend. Der Qualitäts-Journalistin Vanja Budde ist es nach mühevoller, investigativer Recherchearbeit gelungen, das Geheimnis aufzudecken und zu beantworten, was wir uns schon immer fragten, nämlich wie Neonazis eigentlich ihren „Nachwuchs ködern“:

Technisch läuft da ganz viel übers Internet. Jugendliche, die im Netz zum Beispiel “Todesstrafe für Kinderschänder” googeln … werden auf Facebook gezielt angesprochen.

Möglicherweise hat die braune NS-Untergrundarmee, nicht nur wegen der Namensgleichheit, ähnliche Möglichkeiten wie die US-Internetstasi NSA, Datenströme von Google abzugreifen und einzelnen Personen zuzuordnen, um diese dann auf Facebook ausfindig zu machen. Das Schlimmste aber ist, daß, sozusagen als kausaler Zusammenhang, Wissenschaftler „nicht erst seit Thilo Sarrazins kruden Thesen“ beobachten, „dass Ausländerfeindlichkeit zunehmend gesellschaftsfähig wird.

So hätten ein paar Dutzend Rechte im niedersächsischen Kirchweyhe versucht, einen Gedenkmarsch für einen von türkischen Kopftottretern ermordeten Jugendlichen zu initiieren. Doch sie „grölten vergeblich: Gegen die Demonstration der Rechten setzte sich ein breites Bündnis mit einer Mahnwache zur Wehr.“ Da hat der Totgetretene aber so richtig Glück gehabt, daß er nicht zu perfiden Zwecken mißbraucht werden konnte!

Vanja Budde ermittelte, daß besonders „Jungs und Mädchen, die mit Bierdosen an der Bushaltestelle im Dorf herumlungern“, gefährdet sein können. Deshalb sollen zukünftig in Dörfern keine Bierdosen mehr in der Nähe von Bushaltestellen verkauft werden. Außerdem wird „der niedersächsische Verfassungsschutz das Thema Islamfeindlichkeit in der nächsten Zeit auch zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit machen.

Doch da kommen schwierige Aufgaben auf die Behörde zu, wie sie „jeden zweiten Deutschen“ der „den Islam als Bedrohung empfindet“, überwachen soll. „Praktisch bedeutet das eine intensivere Internetrecherche – und dafür braucht es Personal. Gut, dass Kapazitäten frei werden, da Niedersachsens Verfassungsschutz die generellen Beobachtungen der Partei ,Die Linke‘ einstellt.

Wie man „intensivere Internetrecherche“ betreibt, kann wiederum die NSA ihren bundesdeutschen Kollegen näher erläutern. Denn Verfassungsschutz und BND haben ihre Überwachungssoftware Xkeyscore nach eigenen Angaben noch „nicht im Dauereinsatz“. Mit diesem Programm „lassen sich einzelne Rechner problemlos anzapfen: In den Geheimdienstzentralen kann dann in Echtzeit mitverfolgt werden, was der Nutzer macht.“ Ist das nicht schön? Betreutes surfen – nie mehr allein im Internet!

Bild oben: Der Totgetretene von Kirchweyhe hätte auch bei der Mahnwache gegen Rechts mitgemacht, wenn er noch könnte.

Suchtfloskeln VII

Sucht und Suche

Fragen, die das Volk bewegt VII – Possierliches, das die Internetgemeinde den großen Gockel gefragt hat, bevor sie zu uns klickte (ggf. mit Anmerkungen und Hilfestellungen):

richterin ist krank
mein dackel heißt eduard
kpd/porno
neue bezeichnung neger - PoCker!
geilst berümte muschie
nackte kinder furzen
hier ist der rest von deinem pelz - Danke!
mit dem besenstiel gefickt.com
heinrich böll neger
piefke-pizza - Thierse-Schrippe!
kann furzgeruch vergiften
mohr neger - Noch more?
kann man einen furz reklamieren – Ja, in Darmstadt.
tittenrede adolf hitler
hygiene der neger in afrika bei wassermangel
porno wideo ünger metchen - Deutsch ist schwer!
germanistik ist leicht
wir brauchen keine kneipe
neue phraseologismen 2013
merkel mushi
kauft nicht bei amazon
haushaltsabgabe einfach abgebucht
bin im dorf das größte schwein - Und bringe wieviel Kilo ein?

Gegen Pelze?

Wie tief sind die Zwickauer Biobauern in die Terrorserie der Nationalsozialistischen Untergrundarmee (NSU) verstrickt? Polizisten, die in der völlig ausgebrannten Terrorzentrale der Zwickauer Mörderzelle neben einem Waffenarsenal, unzähligen Todeslisten und Bekenner-DVD’s auch den Computer der „Nazi-Braut“ Beate Zschäpe entdeckten, fanden auf der Festplatte heiße Spuren:

Immer wieder surfte Zschäpe auf Pornoseiten. Bisweilen schon vormittags, meistens am Abend klickte sie auf Websites wie „Gina Lisa Sexfilm“, „Dirty Tracy“ oder „Jasmin geil im Keller“. Vor allem „sexy Cora“ schien sie zu faszinieren.

Wenn sich die mutmaßliche NSU-Terroristin unbeobachtet fühlte, browste sie vor allem durch Internetangebote, die Reisen, Musik oder Gesundheit  thematisierten, aber „niemals Politik oder gar Nazi-Propaganda“. Mimikry-Nazis, wie sie im Antifa-Handbuch stehen, genauso wie Zschäpes Nazikatzen! Gefährlich unscheinbar waren ihre braunen Sehnsüchte:

Sie informierte sich über das Brandenburger Traumstrand-Biotop „Tropical Islands“, Disneyland Paris, Zeltplätze an der Ostseeküste oder argentinisches Essen. Aber sie erkundigte sich auch nach Hartz IV, interessierte sich für Rapper Bushido und wollte alles über die TV-Show „Big Brother“ erfahren.

Kein Wunder, daß sie nicht in die Fänge der Internet-Polizei oder des Bundeszensuramtes fiel. Selbst, als ihre beiden Terrorbrüder Böhnhardt und Mundlos am 4. November 2011 in Eisenach bereits erschossen waren, surfte sie noch unbefangen im Internet. „Laut Internetprotokoll besuchte sie von 13.07 Uhr bis 13.26 Uhr die Websites von Greenpeace, der Tierschutzaktion ‘Gegen Pelze’ sowie ‘Biobauern Zwickau’.

Laut unbestätigter Informationen soll das Bundesinnenministerium in einem internen Schreiben mitgeteilt haben, alle diese drei Organisationen demnächst verbieten zu wollen. Die Bundeskanzlerin entschuldigte sich mittlerweile bei den Pelzen.

Regierungsanfrage

Auch zur Bewachung von Gedanken verwendet man Eunuchen.
Stanislav Jerzy Lec

Es ist erschreckend: Als wir neulich in Googles Videoportal „Youtube“ – natürlich nur aus staatsbürgerlicher Neugier – einen empfohlenen Streifen über angebliche Verhörpaktiken der BRD-Polizei ansehen wollten, wurde uns mitgeteilt, daß das Video aufgrund einer Regierungsanfrage nicht verfügbar sei. Allerdings nur in „meinem“ Land. Woher weiß denn Freund Google, der seine Besucher so brüderlich duzt, welches Land dem Interessierten gehört?

Wollte man davon ausgehen, daß dies über die Spracheinstellung des Computers oder/und die IP-Nummer funktioniert, so kann für deutschsprachige Nutzer aus der BRD der Verdacht aufkommen, daß die totalitärkommunistische chinesische Regierung den freiesten Staat, den es je auf deutschem Boden oder sonstwo auf der Welt gab, kurzerhand okkupiert hat. Denn die die vielfältige bundesdeutsche Presse schreibt einhellig in Zeitungsmeldungen über chinesische Zensurmaßnahmen [2], [3]:

In dem kommunistischen Land herrscht strenge Internetzensur. Auf viele ausländische Seiten wie das Internet-Netzwerk Facebook und das Video-Portal Youtube können chinesische User nicht zugreifen. …

China bekräftigte indes, dass man sich dem Internet nicht verschließen möchte. „Viele Menschen haben den falschen Eindruck, dass die chinesische Regierung das Internet fürchtet. Tatsächlich ist genau das Gegenteil wahr“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums.

Dann soll die chinesische Regierung aber auch die Youtube-Kanäle für bundesdeutsche Nutzer wieder freischalten!

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Alarmknopf

Wer Internetseiten einfriert, der kocht auch Bücher.“ [1]
Chefkoch

Immer gab es Probleme mit der Haltbarmachung vergänglicher Internetseiten. Doch jetzt hat der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Klaus Jansen, mit einem „Internet-Alarmknopf“ den Stein der Weisen gefunden, um „Nutzer extremistischer Inhalte“ unmittelbar melden zu können: „Wer im Internet rechtsradikale Inhalte, islamistisches Gedankengut oder Hinweise auf einen Amoklauf entdeckt, muss die Seite einfrieren und an eine Alarmzentrale weiterleiten können.“ [2]

In der Netzgemeinde wurde debattiert, ob der rote Alarmknopf auf der Tastatur oder am Monitor angebracht werden soll, doch beides ist falsch. Der rote Knopf ist lediglich der Anschalter für den Tiefkühlschrank, in welchen der Monitor beim Entdecken einer solchen Seite gestellt werden muß, damit diese sofort einfriert. Etwa fünf Stunden später entnimmt man den Bildschirm wieder und bringt ihn möglichst zügig zum beflissenen deutschen Beamten.

Damit soll auch die bisherige Herangehensweise, unverhofft dem Bildschirm auftauchende verbotene Symbole mit TippEx unkenntlich machen zu müssen, der Vergangenheit angehören: „Durch die Schockfrostung der Internetseiten können diese ohne Gefahr bei der örtlichen Polizeidienststelle abgegeben werden. Hier werden sie aus dem Monitor geschüttelt und festgenommen“, sagte der BDK-Vorsitzende.

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Indernet

Nazipost

Wer hier genau hinsieht, weiß schon, aus welcher Richtung der Wind weht.“ [1]
Netz gegen Nazis

Natürlich sind wir nach dem letzten Faschismus, der vor allem in Duces Reich grassierte, sehr sensibel, was die bundesrepublikanische Sprache angeht. Es ist nämlich nicht nur so, daß jemand, der Termini benutzt, die auch im Faschismus gebraucht wurden, selbst des Faschismusses verdächtig ist: Autobahn, Arbeitsdienst oder Reichsparteitag, sondern auch jemand, der nicht jede von der Wortpolizei vorgegebene Satzkonstellation nachplappert.

Und plötzlich macht so ein florierendes Staatsunternehmen wie die Deutsche Bundespost ein Angebot, welches sie ungefragt in jeden Hausbriefkasten abwirft, nämlich Briefe zukünftig per „E-Post“ zu senden, damit bei Bedarf Kopien dieser Schreiben unkompliziert und zügig an die zuständigen Stellen weitergeleitet und bei diesen archiviert werden können, anstatt wie bisher umständlich das Kuvert öffnen und fein säuberlich wieder verschließen zu müssen, zumal es doch auffällig ist, wenn die Briefpost mit den befummelten Umschlägen nur einmal in der Woche, dann aber en masse, den Briefkasten auffüllt.

Auch Spitzeltätigkeit muß irgendwann im Internetzeitalter ankommen, das ist verständlich, schließlich wird immer weniger über papierne Briefe kommuniziert. Andererseits ist die Vielzahl an E-Mail-Anbietern unübersichtlich, die Anmeldung der Nutzer – pardón – User anonym und nicht gerichtsfest verifizierbar. Da wäre das neue System, wenn es denn alle Menschen nutzen/usen würden, eine enorme Arbeitserleichterung für die Sachbearbeiter in den Kontrollämtern.

Erschütternd hingegen ist, daß von der Post AG dieses moderne Briefmailsystem „E-Postbrief“ genannt wird und sie sich die Internetdomain www.epost.de gesichert hat. Schnell griffen wir nach unserem Wandkalender, in welchem die wichtigsten Regeln des friedlich-sozialen Zusammenlebens fettgedruckt und rosa markiert sind, und werden schnell fündig [1]:

Wer hier genau hinsieht, weiß schon, aus welcher Richtung der Wind weht. Denn: Keine E-Mail, sondern eine E-Post soll schreiben, wer Autor werden will. Eine E-Post also – um die Reinheit der deutschen Sprache zu bewahren, vermeidet die rechte Szene und vor allem ihr publizierender Teil tunlichst Anglizismen im deutschen Sprachgebrauch. …

Damit ist klar, daß sich in der Post AG die Postnazis tummeln, die das angelsächsische mailen ausrotten und dafür das lateinische posten zu installieren versuchen. Da winkt auch schon der Duce freudig mit seinem Rutenbündel, und das „Netz gegen Nazis“ sollte sich aus zivilcouragiertem Protest in „Internet against fascism“ umbenennen.

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Überwachung ist überall

Privatsphäre gegen Sicherheit einzutauschen ist dumm genug; dabei nicht einmal wirkliche Sicherheit zu erhalten, ist noch dümmer.“ [1]
Bruce Schneier

ueberwachung_kamera_usa_freiheit

Lautete früher eine Weisheit kriminologischer Ermittler, daß der Täter oft zum Tatort zurückkomme, so zählt offenbar ebenso zu diesen Weisheiten, daß Täter mehrmals ihre Fahndungsplakate durchlesen und bei dieser Tätigkeit geschnappt werden können. Das dachte sich auch das Bundeskriminalamt, das seit Juli 2001 regelmäßig Daten der Besucher seiner Internetseiten erhob, abglich und speicherte. Ins Fadenkreuz gerieten dabei speziell diejenigen, die sich mehrmals auf dieselbe Fahndungsseite klickten. „Technisch waren diese speziellen Ermittlungen ein Kinderspiel. Über Web-Bugs, versteckte Grafikformate auf den entsprechenden Fahndungsseiten, konnten die IP-Adresse des Nutzers und Datum und Uhrzeit des Besuchs auf der Seite ausgelesen werden. Über die IP-Adresse wiederum konnte Name und Anschrift des jeweiligen Computerinhabers anhand der Bestandsdaten ermittelt werden.“ [2]

Unabhängig davon, welche Bürgerrrechte man zur Fahndung ausgeschriebenen vermuteten Straftätern zubilligt und ob dieser IP-Abgleich rechtlich zulässig ist, verdeutlicht diese Nachricht jedoch erneut eindrücklich, daß man sich im Internet keinesfalls im unbeobachteten Raum bewegt, sondern – im Gegenteil – durch das Internet-Bewegungsprofil ein eindeutiges Psychogramm erstellt werden kann, das mehr offenbart, als man in der Realität zu offenbaren bereit wäre. Das betrifft nicht allein Besucher von Internetseiten der Pornoindustrie, illegaler Musik- und Softwaretauschbörsen oder politisch verdächtigter Organisationen, sondern ebenso Tätigkeiten wie Interneteinkäufe, Chat- und Forenaufenthalte oder Google-Recherchen. War das Internet vor 10 Jahren noch der ideale Ort autonomer Kommunikation, so haben politische und wirtschaftliche Interessenten mittlerweile die schier unbegrenzten Möglichkeiten zur Erstellung von Nutzerprofilen erkannt und entwickeln Instrumentarien der totalen Kontrolle. Die Begründung des BRD-Innenministers Wolfgang Schäuble hierfür ist denkbar einfach: „Die globale Informationsgesellschaft ist eben auch die Basis des Verbrechens.“ [3]

Doch auch, wer sich in der Öffentlichkeit bewegt, wird immer öfter und präziser erfaßt. So veröffentlicht der Straßenansichtdienst „Google Street View“ Bilder, „die Personen beim Besuch eines Sexshops zeigen, beim Steinewerfen und beim Sich-Übergeben auf der Straße und auch das Ehepaar Tony und Cherie Blair monierte, dass Google Street View zu nahe an ihre Privatsphäre gerückt ist.“ [4] Selbst Fotos nackter Kleinkinder, die bei einem sommerlichen Picknick in einem Park im Norden Londons abgelichtet wurden, stellte Google ins Netz. Dabei sage niemand, Innenminister Wolfgang Schäuble hätte ihn nicht gewarnt: „Wenn Sie in der Öffentlichkeit sind, müssen Sie damit rechnen, dass Sie beobachtet werden.“ [5]

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Keine Zensur findet nicht statt

„Man kann Gesinnungen nicht verbieten. Aber man kann dafür sorgen, daß Gesinnungen
nicht auch noch die Instrumente zur Verfügung haben, sich bemerkbar zu machen.”
[1]
Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit

Chacha und Jingjing

Nette Maskottchen der chinesischen Internetpolizei: Chacha und Jingjing


Es gibt gewisse Grenzen für die chinesische Regierung, und die dürfen nicht überschritten werden. Das wissen die Dissidenten auch.” Als die Journalistin Zhang Danhong in einer Radiosendung der „Deutschen Welle” die Sperrung von Kinderporno- oder Neonazi-Internetseiten in der BRD mit der Zensurpraxis in China verglich, sorgte für dies für massive Kritik in bundesdeutschen Medien und arbeitsrechtlichen Konsequenzen für die Reporterin. Die vorläufige Suspendierung Zhangs führte im August 2008 zu einer antiwestlichen Kampagne chinesischer Medien. Die Personalie zeige, daß „der Nazigeist zurückkehrt“, hieß es etwa in der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, die dann prompt die Situation der Menschenrechte in Deutschland problematisierte. [2]

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