Suchtfloskeln IV

Haifischchen

Fragen, die das Volk bewegt IV – Possierliches, das die Internetgemeinde den großen Gockel gefragt hat, bevor sie zu uns klickte (ggf. mit Anmerkungen und Hilfestellungen):

im bett allein
eingeweidewürmer
asperg aspik
neger hitlergrus
wurst-käse-szenario
vdn verein deutscher neger
römer nackt
claudia roth und petra pau - Doppelstimulantia
nackte nachbarin gefickt
weihnachtsmann against fascism
was kann man gegen waldsterben tun - Bäume pflanzen
überleben am 21.12.2012
neger weihnachtsmann bilder
hexe auf dem besenstiel
sie haben ein furz abgelassen potsdam
nach dem weltuntergang matterhorn
abgemolken
farbige moderatorin - Nicht im Schwarzweißfernseher!
fuss in aspik
hitler titten rede
frecher weihnachtsmann
gold zahnspange
herr der ringe gandalf der weiße
wo bleibt der weltuntergang - Auf dem Müllhaufen der Geschichte
gemeiner osterhase
werbung porno eier essen
tritt ersatzfüße - Originale kaputtgetreten?
fernsehdeutsch
ich heisse adolf und ich bin böse
anständige frauen
hermann der kerusker nazi
hitler schornsteinfeger
verbotene begriffe deutschland
ich bin das grosste schwein - … und spare die zwei ö-Punkte ein.

Lady Wowereit

Der Bundesrat hat geurteilt: Der Stasiexperte Joachim Gauck wurde dazu verdonnert, in die Fußstapfen des berüchtigten hannoverschen Schnäppchenjägers Christian Wulff zu treten und die Bürde des demolierten Amtes weiterzutragen, das Amt des Bundespräsidenten. Wenigstens soll er dafür monetär halbwegs entschädigt werden.

Der letzte Präsident strahlte vor allem durch seine First Lady, welche es immer wieder auf Seite 1 der BILD-Zeitung schaffte und mit ihren Gesten sehr sozial war (fast schon nationalsozial). Außerdem trug sie recht hübsche Kleider. Doch Betty ist nicht mehr im Amt, die Wulffs haben sich mit der BILD verstritten und das Girl auf Seite 1 wurde daraufhin abgeschafft.

Dieser Umstand war Ansporn, nun auch für den neuen Präsidenten eine adäquate First Lady für die Ausübung sozialer Gesten aufzutreiben. Unsere Leser durften in freier, demokratischer und geheimer Wahl entscheiden. Es boten sich die schönsten Schönheiten des Landes an, hinzu kam noch Tina Turner aus Amerika, welche die an Husten kurzfristig erstickte Whitney Housten verteten wollte. Sie schaffte es mit 20 % der Wählerstimmen allerdings nur auf den zweiten Platz.  Das Rennen machte eindeutig Klaus Wowereit mit 46 Prozent der Stimmen. Wann geheiratet wird, ist noch unklar.

Claudia Roth kam mit 12 Prozent nur auf den dritten Platz, die weiteren Verlierer in Reihenfolge: Petra Pau (7 %), Alice Schwarzer (6 %) und als Vollnieten Charlotte Knobloch sowie Gesine Schwan mit je 4 Prozent.

First Lady

Das ging wirklich sehr sehr flott: Kurz, nachdem Schnäppchenjäger Wuff erlegt war, stand der Neue schon grinsend auf dem roten Teppich. Und mein Dackel schaut gekränkt, hatte er doch die repräsentative Präserwahl des Blogs eulenfurz noch vor dem Kandidaten Hans Wurst gewonnen. Andererseits hatte er bis zuletzt gezögert, nur wegen des Geldes das von den reißerischen Qualitätsmedien entwürdigte Amt überhaupt anzunehmen, und sich somit öffentlich zum Bundeskasper zu machen.

Allerdings sind mit der Nominierung des Gauck auch Hoffnungen verbunden. Dieser wäre zwar nur zweite Wahl, aber ein Querkopf, welcher den drögen Parlamentsbetrieb aufmischen könne:

Gewissermaßen befindet er sich in der Rolle eines ranzigen Penners, der sich durch eine gewonnene Wette Zugang zu einem Fest-Essen in einem schmierigen Bonzenlokal erschlichen hat, weshalb die feine Gesellschaft während des gesamten Abends zu befürchten hat, dass der eigentlich ungebetene Gast kräftig ,,einen fahren“ lässt.

Die BLÖD-Zeitung beschäftigt sich derweil mit der Frage, wer First Lady wird, schließlich sei der Gauckler nicht verheiratet. Auch hierfür starten wir wieder eine Umfrage (rechte Seitenleiste). Welche Schönheit soll an der Seite unseres Präsidenten stehen, Alice Schwarzer, Petra Pau, Claudia Roth, Charlotte Knobloch oder Klaus Wowereit?

Damenwahl im Bellevue – machen Sie mit!

Cherokee

Hirnschmelze

Gleich nach den erschreckenden Ergebnissen der Landtagswahl in Baden-Württemberg gründete sich die “Anti-Hirnschmelze-Bewegung” (AHB), welche für die Abschaltung aller A-Dummkraftwerke eintritt. Das gefährlichste A-Dummkraftwerk steht am Platz vor dem Neuen Tor 1 in Berlin. Die erste Kampagne der AHB nimmt deshalb sogleich die Betreiber_in dieses A-Dummkraftwerkes ins Visier:

Schwein_innen

Auch ein häßlicher Affe kann einen schönen Sprung schaffen.
Sprichwort aus Venedig

Laut RP-online hatten zu Beginn des Jahres die Leser des Herrenmagazins FHM traditionsgemäß die „unsexiest women in the wold 2010“ gewählt, die unattraktivsten Frauen des Jahres. Platz 1 belegte die US-amerikanische Sängerin Beth Ditto, die wir in ihrer Ausstrahlung der Grün_innen-Chef_in Claus/_dia Roth_in ähnlich empfinden. Die Abstimmenden haben offensichtlich nicht nur „unsexiest women“ gewählt, sondern auch „unisex-women“.

Warum sich RP-online über die Wahl jener unattraktiven Person_in auf Platz 2 mokiert, scheint unverständlich, schließlich sollte – wenn schon die multisexuelle Gesellschaft gepriesen und gepredigt wird – konsequenterweise auch die diskriministische Kategorisierung eines/r Außenminister_in als Mann_in aufhören. Zudem dürfte in naher Zukunft im Sinne etwa einer Integration der Sodomit_innen kein Aufschrei mehr erfolgen, wenn sich Mensche_innen in der Identität von Schweinen wohlfühlen, sich wie solche benehmen und von anderen dementsprechend auch „Schwein_innen“ genannt werden.

Telepolizei

Bekanntermaßen rangieren Journalisten in der Einschätzung der Bevölkerung am Ende der Skala, zusammen mit Politikern. In einem Blog dieser Tage heißt es: ,Die Medien sind einseitig, abhängig und kampagnisieren statt zu informieren.’ Und ein anderer meint: ,Das Wohlverhalten der Medienmafia ist mit sehr viel Steuergeld erkauft.’ Und damit ist der Punkt erreicht, wo ein entscheidender Zusammenhang deutlich wird: diese Art von Journalismus
schadet letztlich der Demokratie.

Detlef Kleinert, Bayernkurier

Es ist schon ein Kreuz mit den Nazis: Sie lauern an jeder Ecke, bedrohen, prügeln, saufen, grölen, marschieren überall und nirgends und stecken in jedem von uns (außer in Mutti), und niemand kümmert sich um diese dräuende Gefahr, mit Ausnahme jener mutigen Kämpfer gegen Haß und Intoleranz, die in den Amtsstuben und in der Zivilgesellschaft dafür bezahlt werden. Dennoch bleibt der unerschrockene Kampf von Journalisten gegen Hitler und seine neuen Faschisten, die sich als Schornsteinfeger oder Pfadfinder tarnen und in Zahlencodes unterhalten, immer auch ein Dolchstoß gegen die Einschaltquote.

Zum Glück gibt es ab und an Podiumsdiskussionen zu Themen wie „Rechtsextremismus und Medien“, während denen „Fachjournalisten mit dem Publikum über Erfahrungen und Strategien“ diskutieren können, so wie sie schon seit Jahren über Erfahrungen und Strategien gegen Rechtsextremismus diskutieren, während das faschistische Gespenst wächst und gedeiht und mit ihm die finanzielle Alimentierung der Geisterjäger aus dem Steuersäckel.

Die Podiumsdiskutanten waren sich immerhin einig darüber, „dass die immer schlechtere personelle Besetzung von Lokalredaktionen dazu führt, dass intensive Recherchen von lokalen Zeitungen und Radios kaum mehr möglich wären. Hier könnten Initiativen mit Recherchen hilfreich zur Seite stehen. Andererseits kannte jede und jeder auch engagierte Lokaljournalisten, die Probleme hatten, Berichte über Rechtsextremismus in der Region ins lokale Medium zu bekommen. ,Ich bekomme Anrufe von Lokalredakteuren, die mich bitten: Berichtet Ihr doch in einem überregionalen Medium darüber, dann darf ich vielleicht auch etwas schreiben’, berichtet etwa die freie Journalistin Andrea Röpke.“ [2]

Die Einschaltkrise führt zu Entlassungen und manchmal zur Auslagerung in Subunternehmen: jene „Initiativen“, die „mit Recherchen hilfreich zur Seite stehen“ können, dürfen bei Telepolis begutachtet werden – jenem Internetportal, das seine besten Zeiten hinter sich hat und auf das wir uns nach langer Zeit nun auch mal wieder verirrten. Dort begab sich ein Thorsten Stegemann auf die Spurensuche am rechten Rand, um bereits Erbrochenes zusammenzukehren und chronologisch geordnet zu einer neuen Anklageschrift zu verrühren, mit welcher sogar das von Nazis kryptisch Geäußerte verständlich wird: „Hinter diesen kryptischen Formulierungen verbirgt sich der unmissverständliche Versuch, den Wertekanon der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu untergraben.“ [3] Bei derart geistesakrobatischen Kausalketten wäre selbst Roland Freisler vor Neid so grün geworden, daß er um Claudia Roth gefrei(sler)t hätte.

Hilfreich zur Seite stehen“ dem telepolizistischen Fachjournalisten Thorsten Stegemann die Genossen Lokalredakteure der „Antifaschistischen Gruppe A3 aus Rostock“, deren Einschätzungen über den Jugendbund Sturmvogel in der Rubrik „Im Blickfeld der Medien“ rezitiert werden. Wo Antifatruppen zu Medienvertretern avancieren, ist die vielfach preisgekrönte Qualitätsjournalistin Andrea Röpke nicht weit: „Wenige Tage später beschäftigte sich die Journalistin Andrea Röpke … mit der ,rechten Brutpflege’ und die Zeit … erklärte den ,Sturmvogel’ bereits zur ,Alternative’ für die verbotene HDJ.

Da kann die ZEIT viel erklären und postulieren und deklarieren – die Medienkonsumenten mit dem gleichen Schema F wie bei der HDJ noch einmal zu langweilen, das wird kaum jemanden vom Hocker reißen, außer den Sensenmann der Einschaltquote. Qualitätsjournalistin Röpke klagte schließlich schon damals: „Also manchmal wird man das Thema gar nicht los. Es gilt ja oft als Quotenkiller.“ [4] Da wünscht man sich wieder so richtige Schlangennazis mit Teufelsbärtchen und Hitlerhörnchen, welche auf steifen Armen über die Mattscheibe grunzen.

Dann muß man sich die Wunschnazis eben drapieren, mit Glatze, Blut und Hitlergruß, oder die Kontakte von Pfadfindern über zehn Ecken zu den Mondnazis nachweisen. Hier wären die Kryptologen und Telepolizisten von Telepolis sicherlich die besten Fachexperten, auch wenn in den einst vollen Kommentarspalten dieser Internetseite zumindest bei diesem Artikel niemand weder Muh noch Mäh sagen will oder sich wenigstens zu einem Furz erbarmt. Dabei riecht doch der Schoß so furchtbar noch aus dem das kroch.

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Erfolg macht sexy. Die GRÜNEN

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Ursprünglich hervorgegangen aus der Ökologiebewegung von Konservativen und anderen alten Naziverbrechern sind die GRÜNEN eine seit zwanzig Jahren aufstrebende Gruppierung, die der libanesische Journalist Abdel Mottaleb El Husseini liebevoll als „Prediger der Mulitkulti-Gesellschaft“ beschrieb. Dabei kennt man ihre Apologeten noch aus früheren Shows, allerdings würden die „Schweine im Weltall“ aus Gründen des öffentlich zelebrierten Klimaschutzes heute nur noch mit Ökostrom fliegen.

Die Mitglieder der Partei sind mit ihr gealtert und nun im Durchschnitt Mitte 40, gehören aber zum Bildungsbürgertum westdeutscher Großstädte, das glaubt, mit dem Konsum von Bio-Bananen und der Wahl Claudia Roths einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Der schrillere Teil ihrer sexy-motivierten Klientel zeigt hingegen, daß man auch bei einem gewöhnlichen CSD-Treffen soviel Müll auf die Straße werfen kann, wie die Wählerschaft der CDU in einem Jahr produziert.

Legionärsritter gegen Hardcore-Antisemiten

Unser Freund Williamson ist ein Hardcore-Antisemit.“ [1]
Stephan J. Kramer zu Michel Friedmann

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Der Drachen des Ritters

Bischof Richard Williamson, der Freund von Stephan J. Kramer (Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland) und Michel Friedmann, ist allerdings nicht nur ein „Hardcore-Antisemit“ und „Holocaustleugner“, sondern auch noch ein „rückwärtsgewandter Frauenfeind“. [2]

Williamson, der an der Universität Cambridge mehrere Magisterabschlüsse erwarb, behauptete etwa: „Aufgrund aller Arten von naturgegebenen Gründen sollte nahezu kein Mädchen zu irgendeiner Art Universität gehen. (…) Dass Mädchen die Universität nicht besuchen sollten, ergibt sich aus der Natur der Universität und der Natur der Mädchen. Echte Universitäten stehen für Ideen, Ideen sind nichts für richtige Mädchen, demzufolge sind echte Universitäten nichts für richtige Mädchen.“ [3]

Solche Tiraden ließ Claudia Benedikta Roth, die ihr Studium der Theaterwissenschaft in München nach zwei Semestern abbrach, nicht unbeantwortet. Claudia war ab 1982 „Managerin der Rock-Band Ton Steine Scherben um Rio Reiser, bis diese sich zwei Jahre später wegen Verschuldung auflöste“. Mittlerweile ist Frau Roth Chefin der GRÜNEN, ehrenamtliches Mitglied des Verwaltungsrates der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Wien sowie seit 2004 Ritter der französischen Ehrenlegion. [4]

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