Damenbart

Der Kampf gegen rechts ist nicht nur Sache der‚ großen Politik‘.
Wir alle müssen dagegen arbeiten.
“ [1]
Christine Kröger, Journalistin


Als der Bundespräsident Christian Wulff vor seiner Amtszeit das Vorwort für eine Broschüre schrieb, welche nicht den Juden, sondern den Nazi und dessen Weltverschwörung gehörig ins Visier nahm, teilte er mit, daß für die „neue demokratische Ordnung in Deutschland Verantwortung für die Zukunft“ erwachse und „unser auf wechselseitigen Respekt gegründetes Zusammenlebens gegen die Bedrohung durch den Rechtsextremismus zu verteidigen“ sei. Das ist schön und das ist gut, denn die „demokratische, freie Gesellschaft hat in dieser Auseinandersetzung nicht nur Mitmenschlichkeit, Gewissen, Anstand und Moral auf ihrer Seite“, sondern „überdies auch die besseren Argumente und wird populistische und demagogische Scheinlösungen im gesellschaftlichen Dialog schnell als solche entlarven können.“ [2]

Dieser „gesellschaftliche Dialog“ wird in der Broschüre, welche den Nazi von seiner allseits bekannten ekelhaften Seite beleuchtet, unter anderen von den Prototypen für „Mitmenschlichkeit, Gewissen, Anstand und Moral“, Andrea Röpke und André Aden, angestoßen.

André Aden kam just in jenem Jahr, in welcher Christian Wulff seine salbungsvollen Worte auch für Aden schrieb, in einem regionalen Party-Magazin nicht nur als stets die Nazinähe suchendes Nazi-Opfer, sondern auch als „Chef der Rotenburger Antifa“ zu Wort [3]. Zwei Jahre später referierte er im Hamburger „Antifa-Café“ der „Autonomen Linke Hamburg“ [4], welches vom Hamburger Verfassungsschutz zu den „regionalen Vernetzungsstrukturen der autonomen Antifa-Szene“ gezählt wurde [5].

Über Andrea Röpke teilte die VVN-BdA Bremen mit: „Andrea Röpke ist Mitglied der VVN-BdA und Autorin beim Rechten Rand.“ [6] Die VVN-BdA („Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“), deren Chef der Stasi-Agent Heinrich Fink alias „Heiner“ ist [7], lehnt laut Verfassungsschutzberichten den gegen alle Formen des Extremismus gerichteten antitotalitären Konsens des Grundgesetzes ab [9] – von jenem Grundgesetz, das Wulff in seinem Vorwort für Röpke beschwört.

Die rot-grüne Bundesregierung stellte am 10. Mai 2002 fest, daß diese Vereinigung „von der Bundesregierung dem extremistischen Spektrum zugerechnet“ wird. [10] Auch 2005 wurde die VVN-BdA als „linksextremistisch beeinflusst“ und als „Organisation im Umfeld der DKP“ beschrieben. [11] Andrea Röpke trat zumindest zwischen 2001 und 2004 immer wieder als Referentin in der linksextremistischen Szene auf.

Nach Aussage von Verfassungsschutzbehörden „…versucht die VVN-BdA, häufig nicht ohne Erfolg, sich als demokratischer Partner zur Aufklärung über Rechtsextremismus anzubieten. Sie vermittelt jedoch Ansichten, die mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes nicht zu vereinbaren sind, und ist daher in ihrer Gesamtheit als Grundlage für eine demokratische Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus nicht geeignet.“ [13]

Doch ein Bundespräsident ist ein weiser Monarch, der weiß, wer – außer „Mitmenschlichkeit, Gewissen, Anstand und Moral“ – noch alles auf seiner Seite steht. Pappkameraden mit Damenbärten haben bei ihm keine Chance.

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Unerschrocken

Die Heuchelei ist ein privilegiertes Laster, das mit seiner eigenen Hand aller Welt
den Mund verschließt und in Ruhe seine Straflosigkeit genießt.
“ [1]
Molière

Die Auseinandersetzung mit als extremistisch definierten oppositionellen Strukturen ist ein sicherlich nachvollziehbares Anliegen jedes Staatswesens bzw. seiner Administratoren, welche bestehende Strukturen zu erhalten gedenken. Wenn jedoch die Ebene der sachlichen Auseinandersetzung verlassen und auf persönliche Denunziation mit dem Ziel der Stigmatisierung einzelner Menschen umgesattelt wird, sollte das bei allen Demokraten Anlaß zur Kritik sein.

In höchstem Maße skurril war daher die am 25. April 2009 vollzogene Verleihung des Luther-Preises „Das unerschrockene Wort“ inklusive 10.000 Euro Steuergeldern an die im linksextremistischen Milieu verstrickte Journalistin Andrea Röpke durch die Honoratioren der 15 Lutherstädte. Wollte man sich einerseits fragen, warum gerade eine Person, die mit subtiler Polemik, persönlicher Anprangerung und schlechter Recherche ihre Brötchen nicht nur in linksextremistischen Postillen verdient, einen honorablen Preis umgehängt bekommt, so wird die Situation etwas klarer, wenn man sich vor Augen hält, daß dieser Preis nach dem Religionsführer Martin Luther benannt ist. Schließlich warnte dieser bereits im Jahr 1562 vor „rechten Teufeln“, die „unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück“ seien [2]. Eine Tradition, die es zu pflegen gilt, auch für Andrea Röpke, die laut eigener Aussage „mit einer fürchterlichen Verbissenheit gegen Rechts“ arbeitet [3].

Die Oberbürgermeister der 15 Lutherstädte wurden im Vorfeld der Preisverleihung mit stichhaltigen Quellenangaben darauf hingewiesen, daß die blauäugig als „Leuchtturm im braunen Sumpf“ [4] bejubelte Journalistin ihre fulminanten Leuchtsignale auch im extremistischen Milieu funkt, und Verfassungsschutzbehörden darauf aufmerksam machten, daß die Organisition VVN-BdA, in der sie offensichtlich Mitglied war oder ist, „häufig nicht ohne Erfolg, sich als demokratischer Partner zur Aufklärung über Rechtsextremismus anzubieten“ versuche. „Sie vermittelt jedoch Ansichten, die mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes nicht zu vereinbaren sind, und ist daher in ihrer Gesamtheit als Grundlage für eine demokratische Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus nicht geeignet.“ [5]

Der Oberbürgermeister von Zeitz bedankte sich für die Aufklärung, sah aber seine Hände gebunden:

“Dr. Volkmar Kunze”
22 April 2009 01:58:55
Re: Lutherpreis der Lutherstädte 2009

Sehr geehrte Frau Xxxx,

herzlichen Dank für Ihre Information. Ich bin aber nicht mehr in der Lage, hier irgendwie einzuwirken, weil die Jury bereits vor sechs Monaten entschieden hat. Ihre Informationen sind für mich sehr interessant. Ich hoffe, dass die Preisverleihung am Samstag ohne Zwischenfälle stattfindet.

Freundliche Grüße
Ihr
Volkmar Kunze
Oberbürgermeister in Zeitz ab Donnerstag

Drei Tage später fand die Preisverleihung statt. In einer offiziellen Meldung hieß es daraufhin: „Dr. Volkmar Kunze würdigte Frau Andrea Röpke … als beispielhaftes Verhalten in der Gesellschaft.“ [6] Damit ist der nächste Kandidat für den Preis „Das unerschrockene Wort“ bereits im Rennen.

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Kinderfresser

Denunziert wird in Deutschland gerne, nur die Richtung wechselt alle paar Jahrzehnte.“ [1]
Armin Holle

Sollen nicht von Muslimen erzogen werden: Kinder.

Konsequent werden unter der Führung unserer bewährten Blockwarte volksschädliche Elemente aus der Zivilgesellschaft entfernt. Eine freudige Botschaft erreicht uns aus Lügenburg [2]:

Ihren Glauben lebt sie im Alltag. Bei muslimischen Festen schenkt Burkini T. Kaffee und Kuchen aus. Nebenher führte die fünffache Mutter jahrelang eine kleine muslimische Frauengruppe, half Glaubensgenossinen in Erziehungsfragen. Und doch ist sie als Pädagogin in der Kindertagsstätte Marienplatz im niedersächsischen Lügenburg tätig. Die Leitung ist erschüttert und zieht Konsequenzen: “Sie ist vom Dienst freigestellt“, erklärt keine zwei Stunden nach der Nachfrage unserer engagierten Tageszeitung Daniel Blechmüller, Pressereferent der Stadt.

Seit dem 1. August ist T. in der städtischen Tagesstätte angestellt. Zuvor war sie bereits bei einer anderen Kindertagesstätte der Stadt beschäftigt. „Von ihrem Glauben wußten wir nichts”, sagt die Leiterin der Tagesstätte Marienplatz, die am Telefon hörbar bewegt ist. Kennt sie T. doch schon aus der Ausbildungszeit. „Nichts ist mir aufgefallen“, sagt sie. „Ganz liebevoll geht sie mit den Kindern um.“

Dabei ist dies besonders gepfärrlich. Schließlich stammt sie aus einem religiösen Familienverband in Niedersachsen. Ihr Vater sprach im Hinblick auf die zahlreichen Geschwister Burkinis von seinem „eigenen Familienclan“. Schwestern und Schwägerinnen sind Lehrerinnen. Auch in einer Nachbarstadt mußte sich der Sportverein schon gegen das ehrenamtliche Engagement T.s und weiterer Muslime wehren – aus Sorge vor einer Unterwanderung. An der Grundschule wurde Burkini T. dennoch in die Elternvertretung gewählt.

Nach 13 Jahren sei sie aus dem Mutterschutz ins Berufsleben zurückgekehrt, sagt der Lügenburger Stadt-Pressereferent Blechmüller. Einzelne Vorwürfe hätte sie im Gespräch abgestritten. „Wir überprüfen das aber alles jetzt sehr genau“, sagt er. „Wir wollen keine Muslime Kinder erziehen lassen.“ Die bildungspolitische Sprecherin der Faschistenfraktion, Christa Armfeldt, betont: „Die Träger von Kindertagesstätten und Schulen sind in den konkreten Fällen gefordert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit diese Personen nicht mehr für die Erziehung und Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen zuständig sind.“

Nun mögen viele Einwände gegen Denunziation und Entlassung eines „kleinen Lichtes“ kommen, doch lassen wir die Kommentatoren der Zeitung sprechen, um die Bedeutung zivilcouragierter Berufsverbote darzulegen (Rechtschreibung weitgehend korrigiert). So stellt bla fest:

Einige hier insistieren darauf, die Muslima habe ja „nichts getan“. Eine absurde Sichtweise, wenn man sich vergegenwärtigt, daß sie einen Teil ihrer Zeit dazu aufbringt, Strukturen mitzugestalten, die für den Tod von einer sechsstelligen Zahl von Menschen allein im Sudan verantwortlich sind. Selbst wenn sie also ihren Glauben aus ihrer Erwerbsarbeit hinaushält (was zumindest äußerst fragwürdig sein dürfte) ist es ja wohl unhaltbar, daß sie morgens manche Kinder betreut, deren Eltern (sollten sie Christen, Juden, Buddhisten etc. sein) nachmittags mit ihrer – zumindest ideellen – Unterstützung durch ihre Glaubensgenossen terrorisiert werden.

Die siamesischen Zwillinge Anna & Arthur verfassen ihren Leserbrief gemeinsam:

Es ist jedem anständigen Menschen klar, daß der Islam ein Verbrechen ist, und daß jemand, der sich wissentlich und freiwillig auf die Seite der Verbrecher begibt, sich das Recht erwirbt, wie ein solcher behandelt zu werden. Das fängt nicht nur dabei an, dem Arbeitgeber freundliche Hinweise darauf zu geben, wen er da beschäftigt (man kann Andrea Röpke nicht dankbar genug für ihre mutige Aufklärungsarbeit sein!), sondern muß sich in alle Rückzugsräume der Muslime erstrecken. Es muß mehr solche Menschen geben, es müssen auch Vermieter informiert werden, Nachbarn, der Kneipenwirt, die Eltern der Klassenkameraden – damit die Muslime keine Räume für die Verbreitung ihres menschenverachtenden Glaubens finden. Den Menschen in der Umgebung der Muslime muß klar sein, daß sich jeder, der sich mit ihnen einläßt, mitschuldig macht!

Frau petula ist entsetzt, schockiert und betroffen über die vielen muslimfreundlichen Kommentare:

Um ehrlich zu sein, bin ich geschockt von der Mehrzahl der obigen Kommentare. … Es ist doch jedem klar, dass man Musels rauskegeln sollte, wo man nur kann. Das wäre doch nun das falsche Signal an Ali und Konsorten, den Eindruck zu erwecken, als würde man sie mit ihrem Glauben in der Mitte der Gesellschaft dulden und ihnen auch noch erzieherische Funktionen geben. Schon der Satz, die Betroffene sei liebevoll mit den Kindern umgegangen, ist doch eine Provokation. Null Toleranz für Muslime!!!! Und vielleicht sollten die Leute, die hier auf das Grundgesetz pochen, mal in ihrer Nachbarschaft gucken, was an muslimischen Aktionen los ist. Und sich fragen, was sie konkret dagegen tun wollen, statt hier einen auf liberal zu machen.

Lüne und Stefan argumentieren:

Ist doch prima, Muselmanen im Kindergarten sind wirklich das Letzte, was wir brauchen. Gut gemacht! Demokratie muß sich eben auch manchmal zur Wehr setzen!

Daß Muslime immer stärker versuchen, in Kindergärten, Sportvereinen usw. Einfluß auf Jugendliche auszuüben, ist leider eine Tatsache. Daß die Frau nicht als Erzieherin arbeiten darf, ist eigentlich selbstverständlich. Danke der Taz für den Bericht und die Recherche.

Und wenn josse unter Allahs Tränen heult …:

Ich hoffe, die beiden Autoren und die Redaktion sind sich darüber im Klaren, dass sie hier eine Frau einschließlich ihrer “Sippe”, mit Namen und Anschrift (2 Klicks bei google genügen) an den INTERNET-PRANGER stellen. … Die taz verwendet dieses fragwürdige Pressionsmittel aber schon gegenüber Menschen, die keinerlei Straftat begangen haben, die lediglich ihre Meinung offensiv vertreten und gesellschaftlich aktiv leben. Die Autoren – wie die taz insgesamt – sollten einmal über ihr Bild von Freiheit nachdenken. Ist der PRANGER die Freiheit, die Sie meinen?!

… so bleibt für die von Berufsverbot und Diskriminierung betroffene Frau immer noch die trostreiche Möglichkeit, sich zukünftig beim Familienministerium für eine offene Stelle anonym zu bewerben.

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Hitlergrüße

Über Jahrzehnte hin haben deutsche ,Qualitätsmedien’ hohe Gewinne gemacht – und ihre Kunden mit sprödem und belehrendem Einheitsjournalismus abserviert. Nun beklagen sie sich darüber, dass die Kunden die Nase voll haben und scharenweise kündigen.“ [1]
Udo Ulfkotte, Journalist

In einer Laudatio zur Verleihung des Alternativen Medienpreises 2009 für eine in der ARD-Sendereihe „Panorama“ [2] gezeigte Nazi-Story inklusive des obligatorischen Hitlergrußes hieß es: „Fürs Fernsehen grundsätzlich unzureichendes Bildmaterial (detailarm, unscharf und unbewegt) so einzusetzen, dass die Geschichte trotzdem erzählt wird, verlangt ein gutes journalistisches Handwerk.“ [3] Das ist schön, daß Qualitätsjournalismus auch mit unzureichender Bildqualität auskommt.

Was uns aber weniger gefiel, war die Qualität des gezeigten Hitlergrußes, den stramme Rechtsradikahle früher auch schon besser darboten: im rechten Winkel mit dem rechten Arm. Doch gewiß passierte das direkt im Anschluß an den linkischen Armschlenker. Wäre der heimlich gedrehte Film der Qualitätsjournalisten nämlich nicht gleich vor Schreck zum Standbild erfroren, dann hätte man in diesem Moment auch noch sehen können, daß das Eichhörnchen auf dem Baum links den Unterkiefer so bewegte, als würde es „Heil Hitler!“ rufen.

Nunmehr sensibilisiert für Hitlergrüße fiel uns fast der Samowar aus den Händen, als wir kürzlich im russischen Fernsehen während der Live-Übertragung eines Skinheadkonzertes ganze Nazibanden ungeniert den Hitlergruß zelebrieren sahen, unter den Augen Wladimir Putins, der als Führerverschnitt das Wort ergriff und den Nazi-Nachwuchs anheizte. [4] In Anbetracht des strahlenden Vorbildes bundesdeutscher Qualitätsjournalisten, den „Leuchttürmen in braunen Sümpfen“ [5], veröffentlichen wir nunmehr das Schreckliche auch deswegen, um dem Ersten Deutschen Fernsehen bei Produktion und Vertrieb von Hitlergrüßen unter die Arme zu greifen.

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Telepolizei

Bekanntermaßen rangieren Journalisten in der Einschätzung der Bevölkerung am Ende der Skala, zusammen mit Politikern. In einem Blog dieser Tage heißt es: ,Die Medien sind einseitig, abhängig und kampagnisieren statt zu informieren.’ Und ein anderer meint: ,Das Wohlverhalten der Medienmafia ist mit sehr viel Steuergeld erkauft.’ Und damit ist der Punkt erreicht, wo ein entscheidender Zusammenhang deutlich wird: diese Art von Journalismus
schadet letztlich der Demokratie.

Detlef Kleinert, Bayernkurier

Es ist schon ein Kreuz mit den Nazis: Sie lauern an jeder Ecke, bedrohen, prügeln, saufen, grölen, marschieren überall und nirgends und stecken in jedem von uns (außer in Mutti), und niemand kümmert sich um diese dräuende Gefahr, mit Ausnahme jener mutigen Kämpfer gegen Haß und Intoleranz, die in den Amtsstuben und in der Zivilgesellschaft dafür bezahlt werden. Dennoch bleibt der unerschrockene Kampf von Journalisten gegen Hitler und seine neuen Faschisten, die sich als Schornsteinfeger oder Pfadfinder tarnen und in Zahlencodes unterhalten, immer auch ein Dolchstoß gegen die Einschaltquote.

Zum Glück gibt es ab und an Podiumsdiskussionen zu Themen wie „Rechtsextremismus und Medien“, während denen „Fachjournalisten mit dem Publikum über Erfahrungen und Strategien“ diskutieren können, so wie sie schon seit Jahren über Erfahrungen und Strategien gegen Rechtsextremismus diskutieren, während das faschistische Gespenst wächst und gedeiht und mit ihm die finanzielle Alimentierung der Geisterjäger aus dem Steuersäckel.

Die Podiumsdiskutanten waren sich immerhin einig darüber, „dass die immer schlechtere personelle Besetzung von Lokalredaktionen dazu führt, dass intensive Recherchen von lokalen Zeitungen und Radios kaum mehr möglich wären. Hier könnten Initiativen mit Recherchen hilfreich zur Seite stehen. Andererseits kannte jede und jeder auch engagierte Lokaljournalisten, die Probleme hatten, Berichte über Rechtsextremismus in der Region ins lokale Medium zu bekommen. ,Ich bekomme Anrufe von Lokalredakteuren, die mich bitten: Berichtet Ihr doch in einem überregionalen Medium darüber, dann darf ich vielleicht auch etwas schreiben’, berichtet etwa die freie Journalistin Andrea Röpke.“ [2]

Die Einschaltkrise führt zu Entlassungen und manchmal zur Auslagerung in Subunternehmen: jene „Initiativen“, die „mit Recherchen hilfreich zur Seite stehen“ können, dürfen bei Telepolis begutachtet werden – jenem Internetportal, das seine besten Zeiten hinter sich hat und auf das wir uns nach langer Zeit nun auch mal wieder verirrten. Dort begab sich ein Thorsten Stegemann auf die Spurensuche am rechten Rand, um bereits Erbrochenes zusammenzukehren und chronologisch geordnet zu einer neuen Anklageschrift zu verrühren, mit welcher sogar das von Nazis kryptisch Geäußerte verständlich wird: „Hinter diesen kryptischen Formulierungen verbirgt sich der unmissverständliche Versuch, den Wertekanon der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu untergraben.“ [3] Bei derart geistesakrobatischen Kausalketten wäre selbst Roland Freisler vor Neid so grün geworden, daß er um Claudia Roth gefrei(sler)t hätte.

Hilfreich zur Seite stehen“ dem telepolizistischen Fachjournalisten Thorsten Stegemann die Genossen Lokalredakteure der „Antifaschistischen Gruppe A3 aus Rostock“, deren Einschätzungen über den Jugendbund Sturmvogel in der Rubrik „Im Blickfeld der Medien“ rezitiert werden. Wo Antifatruppen zu Medienvertretern avancieren, ist die vielfach preisgekrönte Qualitätsjournalistin Andrea Röpke nicht weit: „Wenige Tage später beschäftigte sich die Journalistin Andrea Röpke … mit der ,rechten Brutpflege’ und die Zeit … erklärte den ,Sturmvogel’ bereits zur ,Alternative’ für die verbotene HDJ.

Da kann die ZEIT viel erklären und postulieren und deklarieren – die Medienkonsumenten mit dem gleichen Schema F wie bei der HDJ noch einmal zu langweilen, das wird kaum jemanden vom Hocker reißen, außer den Sensenmann der Einschaltquote. Qualitätsjournalistin Röpke klagte schließlich schon damals: „Also manchmal wird man das Thema gar nicht los. Es gilt ja oft als Quotenkiller.“ [4] Da wünscht man sich wieder so richtige Schlangennazis mit Teufelsbärtchen und Hitlerhörnchen, welche auf steifen Armen über die Mattscheibe grunzen.

Dann muß man sich die Wunschnazis eben drapieren, mit Glatze, Blut und Hitlergruß, oder die Kontakte von Pfadfindern über zehn Ecken zu den Mondnazis nachweisen. Hier wären die Kryptologen und Telepolizisten von Telepolis sicherlich die besten Fachexperten, auch wenn in den einst vollen Kommentarspalten dieser Internetseite zumindest bei diesem Artikel niemand weder Muh noch Mäh sagen will oder sich wenigstens zu einem Furz erbarmt. Dabei riecht doch der Schoß so furchtbar noch aus dem das kroch.

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Nixtrem

Warum soll man über Schweinejournalismus stilvoll schreiben?“ [1]
Johannes Eisenberg, taz-Anwalt


Unsere Leser werden sich gewiß noch daran erinnern, wie gruselig die „tageszeitung“ (taz) unter dem Foto kahlrasierter Spießbürgerschrecke über den „schwarzen Sturmvogel“ berichtete, der nicht zu verwechseln mit dem Berliner trotzkistischen Wanderverein Sturmvogel ist, welcher in den 1920er Jahren aus über Einhundert ehemaligen Kämpfern des Rotfrontkämpferbundes bestand und über den seinerzeit berichtet wurde: „Schon 1929, vor ihrem Ausschluß aus der KPD, hatten Aktivisten des Sturmvogel SA-Mitglieder verprügelt.” [2] Nein, die RFB-Sturmvögel waren die Hehren und Guten, die für eine bessere Welt prügelten. Die taz-Sturmvögel sind hingegen die schwarzen, die bösen, die in klandestinen Krabbelgruppen Volkslieder singen, Scherenschnitte basteln und sich ökologisch ernähren.

Dieser Kinder- und Jugendbund, der als einer von vielen die gesellschaftlichen Strömungen der Bevölkerung widerspiegelt, avancierte nach dem Verbot der Heimattreuen deutschen Jugend (HDJ) zum neuen Vorzeigemonster von Antifa-Journalisten, denn wo die Gefahr gebannt, dort taucht eine neue am Horizonte auf, und eine Gefahr schließlich füllt die Klingelbeutel jener, die vor ihr inbrünstig warnen und die Verängstigten entschlossen und mutig und unter Einsatz ihres wertvollen Lebens aufklären und zum Licht der Erlösung führen.

Und so begann das Spiel von Neuem: Qualitätsjournalistin aus dem Antifa-Milieu pirscht sich im Schutze einiger Hardcore-Antifas an den Treffpunkt der Zielgruppe, knipst die Konterfeis der Teilnehmer, ruft, wenn sie der Hausherr vom Grundstück werfen will, die Polizei, welche der Zielgruppe einen Besuch abstattet. Kurz darauf erscheinen einerseits im Antifa-Internet Portraitaufnahmen und Namen von Teilnehmern mit nachfolgenden (anonymen) Bedrohungen, andererseits berichtet die seriöse Qualitätspresse auch mit Hilfe zwielichtiger Aufnahmen von geheimen Neonazitreffen, die sogar von Polizei heimgesucht werden müssen. Kritiker dieser dubiosen Praktik halten besser die Klappe, um nicht am Ende selber als begossene Nazis dazustehen, und die Politik kommt in Zugzwang, um sich nicht Tatenlosigkeit vorwerfen lassen zu müssen.

Nachdem es um das Sturmvogel-Treffen der letzten Jahreswende etwas ruhiger wurde – schließlich rollt die Medienkarawane weiter auf der steten Suche nach neuen Krawallberichten und nimmt dabei auch keine langwierige Rücksicht auf brutale Nazibestien – spielte die in der Wählergunst stark zerzauste SPD den Kummerkasten der Nazijäger und stellte der Bundesregierung eine kleine Anfrage über „rechtsextremistische Aktivitäten“ und den Stand der Verbotsprüfung bzgl. des Sturmvogels und anderer jugendbewegter Gruppen, wie den Fahrenden Gesellen oder dem Deutschen Mädelwanderbund.

So funktionierte das skurrile Procedere von der Antifa-Anklage bis zum amtlichen Urteil ohne Anhörung des zum Tode Verurteilten auch bei der HDJ. Das klappt einmal, das klappt zweimal, aber irgendwann bekommen immer mehr Menschen das Gefühl, daß sich diverse Innenminister vor den Karren linksextremer Kreise spannen lassen und deren Acker bestellen. Sich derart zum Kasperle einer knallroten Minderheit zu machen, das kann nicht im Sinn einer sich in der Mitte der Gesellschaft verortenden Obrigkeit liegen.

Vielleicht dachte sich die Bundesregierung, daß Verbote zwar als Abschreckungs- und Stigmatisierungsmodell ganz gut taugen, daß man aber eine jugendliche Gesellschaftsströmung nicht auf Knopfdruck ausblenden kann und es sich für ein demokratisches Gemeinwesen nicht geziemt, Jugendlichen ihre Lebensweise vorzuschreiben oder Eltern ihre Erziehung. Vielleicht war die HDJ, im Gegensatz von den nun ins Visier genommenen Gruppen, trotz den ihr von der Journaille angedichteten Mären auch tatsächlich von größerem Kaliber. Zumindest lautete die Antwort nunmehr lapidar: „Auch nach aktueller Bewertung liegen keine Anhaltspunkte für eine extremistische Ausrichtung vor.“ [3]

Das bedeutet nicht, daß nichts Braunes vorhanden wäre. So werden die Qualitätsjournalisten nicht aufhören, in jeder Kloschüssel zu wühlen, um das heiß Ersehnte zu finden, schließlich wissen sie, daß man aus einer bestimmten Sorte Bioabfall auch Gold machen kann. So sollen, wie wir aus höchsten SPD-Kreisen erfahren haben, gerade die „Kontakte zwischen gegenwärtigen und früheren Mitgliedern des Sturmvogels und der Deutschen Hochschulgilde Gorch Fock zu Hamburg“ ausgewertet werden. Uns gruselt jetzt schon vor den vielen Glatzköppen, Hakenkreuzen und Hitlergrüßen, die bei der spektakulären Veröffentlichung der Ergebnisse durch die Medienwelt geistern werden.

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Donnerkrähe

Das Bemerkenswerte an all diesen Geschichten ist, daß nach einer solchen regelrechten Observation von Privatpersonen einschließlich Kindern durch privatisierte Stasi-Nachfolger nicht solche Methoden zum Dreh- und Angelpunkt kritischer und demokratieverteidigender Berichterstattung werden, sondern man sich regelmäßig mit solchen Methodenausübern solidarisiert und die Observierten zusätzlich zur Observation Opfer von Diffamierung werden. Eigentlich müßten solche Methoden einen Sturm der Entrüstung auslösen, würde man Demokratieverteidigung wirklich ernst nehmen.“ [1]
Sanna


Sprachwissenschaftler äußerten kürzlich Vermutungen, daß Neger bereits Schwarze waren, als man sie noch Neger nannte. Es gibt aber auch andere Schwarze: Grufties, Schornsteinfeger, Pfaffen und nun auch Sturmvögel. Nach der Überwindung der Schweinegrippe, der Erderwärmung und des Maya-Kalenders droht nach der Invasion der Mondnazis im Jahr 2018 eine neue Gefahr: das Erwachsenwerden der schwarzen Sturmvögel. Bislang bilden sie noch eine klandestine Krabbelgruppe, in der man nur so tut, als würde man Scherenschnitte basteln, Kinderlieder singen und durch Wälder wandern, anstatt des Nachts Bonzenkarren abzufackeln, halbseidene Denunziationsberichte abzufassen, Stasi-Seilschaften zu verschleiern oder auf den „Bullenstaat“ abzufucken.

Zum Glück aber gibt es noch die sogenannte „Antifa“, und die treibt nicht nur die Antifaschismus-Sau derart durch das Dorf, daß sie beim Faschismus wieder ankommt, sondern warnt auch vor den schwarzen Sturmvöglern, solange diese noch in den Kinderschuhen – genauer: 40 Paar Kinderschuhen – stecken. Schließlich hatte auch die NSDAP dereinst 40 Mitglieder, Mussolini feierte im Jahr 1922 seinen vierzigsten Geburtstag und überhaupt fing selbst Alexander der Große einmal klein an mit 40 Happen Babybrei.

Diese schwarzen Sturmvögel trafen sich, unauffällig getarnt als bündischer Jugendbund „Sturmvogel“, zum Jahreswechsel auf einem kleinen Hof in einem Dorf an der Ostsee, ohne der Presse vorab darüber Rapport abgeleistet zu haben. Und auch ohne jemals vorab Distanzierungsformulare wie „Sturmvögel gegen rechts“ unterschrieben zu haben. Getarnt waren sie wirklich, verdächtig gut getarnt. Selbst der sich korrekt stramm links einordnende Herbergsvater argwöhnte nichts: „Erst, nachdem die Antifa auf sein Grundstück gekommen und durch Fenster fotografiert habe, hätte er sich über ,Sturmvogel’ im Internet informiert.“ [2] Es gab Zeiten, da bezeichnete man heimlich durch Fenster fotografierende Typen als Spanner und jagte sie umgehend vom Grundstück. Heute informiert man sich zuerst einmal im Internet darüber, daß es sich um humanistische Qualitätsjournalisten handelt.

Am besten auf einschlägigen Antifaseiten, welche bekanntlich aus Mielkes und Berias geistigem Nachlaß die unumstößliche Wahrheit gelöffelt haben. „Auf seine direkte Anfrage hin hätten die Gäste eine rechtsradikale Ausrichtung bestritten, ebenso habe er keine entsprechenden Äußerungen oder Aktionen wahrnehmen können. Das bestätigt Nachbarin Iris Köpcke: Die jungen Leute hätten ,sehr ruhig und vernünftig gewirkt’.“ Das kennt man jedoch von diesen verfluchten Faschisten: Spielen auf dem Spielplatz glückliches Kinderlager, während im Keller die Leichen liegen! Und daß sie bestreiten, wenn die Antifa sie als rechtsradikal bezeichnet, anstatt freudig mit dem erhobenen Arm zu nicken, setzt der Frechheit die Krone auf!

Zum Glück gibt es sie aber noch, die Helden des Alltags: Die mehrfach mit Medienpreisen überhäufte und wegen ihres zivilen Engagements immer mal wieder von Hitlers Schergen ermordete Qualitätsmärtyrerin Andrea Röpke und ihre Prätorianergarde in Form eines halben Dutzend kampferprobter Antifaschisten (welche Röpke in ihren tränenreichen Berichten leider zu erwähnen vergißt) brachten dank induzierter Gefahrensimulationen eine Polizeibehörde auf, die „mehrmals am Ort gewesen sei“ und die Gesangsbücher der Kinder nach rechten Liedern observierte. Doch mußten die Volkspolizisten immer wieder resigniert abziehen: „,Es gab keine Anhaltspunkte für Straftaten oder Kindeswohlgefährdung’, erklärte eine Sprecherin. Die überprüften Personen seien bisher nicht polizeilich aufgefallen, ,insofern wird es keine weitere Ermittlung geben’.“ [2]

Röpke und und ihr Adlatus Andreas Speit können da ganz andere Liedchen singen: „Journalisten gelten als feindlich, Fragen werden nicht beantwortet, in szeneüblicher ,Notfall’-Manier wird stattdessen sofort versucht, die Kamera zu entreißen.“ [3] Das ist wirklich seltsam, so sollten die Sturmvögler ihre Portraitaufnahmen und Privatdaten bei Röpke & Co. doch in guten Händen wissen und darauf vertrauen, daß diese von Antifavereinen wie dem Apabiz in Berlin ordnungsgemäß katalogisiert und nur bei Bedarf zum Zwecke von Verleumdung, Denunziation, Erpressung oder Nötigung verwendet werden. Vielleicht auch noch später einmal, wenn man die uneingeschränkte Macht hat, für Exekutionslisten, aber das ist reine Spekulation, wie Stalin und Pol Pot beweisen.

Bislang jedoch scheinen die Elite-Schleichtruppen des schwarzen Sturmvogels die Kamera oder doch wenigstens den Film ausgetauscht haben. Denn in der „tageszeitung“ [4] soll man auf einem Bild wohl nachfühlen, was aus den völkisch bastelnden und singenden Kindern eines Tages werden soll: anglophile White-Power-Banden mit Glatzkopp, Bomberjacke und Schlangentattoo, die braune Bomben basteln und lauthals Landser lallen… Der taz hätte man wohl auch das Gruppenfoto der togolesischen Nationalmannschaft unterjubeln können.

Hatte der schwarze Sturmvogel die rote Donnerkrähe übertölpelt? Wo sind die Bilder von den häßlichen Fratzen der braunen Sturmvogel-Terrorbanden, wie sie gerade ein Negerbaby verspeisen, ein Atombombenlabor anlegen oder ihre Musketen putzen? Selbst Adlatus Speit muß nach der Vernehmung einer Bundes-Führerin (!) der „Deutschen Freischar“ – eine Truppenbezeichnung, bei der unser Nazometer noch gefährlicher ausschlägt als bei dem Begriff „Sturmvogel“ – und dem Vergleich beider Vereine auf Bildmaterial einer christlichen Pfadfindertruppe zurückgreifen [5], so daß diese wiederum empört den Faschismusverdacht zu bestreiten versucht und das Distanzierungsformular ungelesen unterschreibt: „Wir distanzieren uns ganz deutlich von diesen beiden Gruppen und noch deutlicher gegen Rechts“. … und am deutlichsten von sich selbst. Und in Richtung des Qualitätsjournalisten: „Bitte recherchieren Sie in Zukunft qualitativ hochwertiger und ziehen Sie nicht irgendwelche anderen Bünde in Angelegenheiten, die nichts miteinander zu tun haben.“ [6] Schnurz und Rotfront! Alle in einen Topp! Kollateralschäden müssen inkauf genommen werden beim aufrechten Kampf gegen die Machtergreifung des schwarzen Sturmvogels.

„Kindswohlgefährdung“ zieht immer, meint hingegen die pädagogisch versierte „Antifaschistische Gruppe A3“ aus Rostock. Wir tippen eher auf „Majestätsbeleidigung“ oder „Republikflucht“. Denn was ist innere Emigration, das Nichtteilhaben an Big-Brother, Gen-Food, Gameboy und Gendermainstreaming anderes als „Republikflucht“? Wobei die Eltern als Fluchthelfer dringend dingfest zu machen und in ein Gulag einzuweisen wären.

In diesem Sinne dreht die „Antifatruppe A3“ aus Rostock an der Alarmsirene und das Landesinnenministerium Mecklenburg-Vorpommern richtet sich in Vorahnung schlechter Linkspresse erschreckt auf: „,Sturmvogel ist bundesweit kein Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes’, sagt eine Sprecherin des Landesinnenministeriums. ,Es gab bisher nicht ausreichend Anhaltspunkte dafür, dass sie gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstoßen.’ Man werde das wohl erneut überprüfen müssen.“ [2] Warum? Weil die autonome Antifa das fordert?

Wat muß, dat muß, ook an de Waterkant. Möglicherweise haben Röpke und ihre Rostocker DIN-A3-Antifas die Hoffnung, aus dem Blickfeld staatlicher Behörden zu gelangen, wenn sie nur laut genug „Haltet den Dieb!“ rufen. Schließlich stellte selbst die rot-grüne Bundesregierung am 10. Mai 2002 fest, daß die Antifa-Vereinigung VVN-BdA „von der Bundesregierung dem extremistischen Spektrum zugerechnet“ wird. [7] Knapp ein halbes Jahr später nannte dieser Verein die Journalistin Andrea Röpke stolz als sein Mitglied. [8]

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