Kriegsberichte


Quelle

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Nazis im Netz

Internet entdecken

Vor fast genau einem Jahr, im letzten Sommerloch, berichteten wir in unserem Beitrag „Internet entdeckt!“, daß gemäß einer Alarmmeldung des schutzgeldfinanzierten Deutschlandradios Rechtsextremisten das Internet entdeckt hätten, 24 Jahre nach dessen Erfindung.

Mittlerweile sind 25 Jahre ins Land gegangen, und auch die besonders ewiggestrigen Neonazis aus Frankfurt/Main, welche bislang immer in verrauchten Hinterzimmern bluttriefende Baseballkeulen schwangen, häßliche Stammtischparolen grölten und Hetzplakate mit Schreibmaschinen erstellten, haben laut der inhaltlich und ökonomisch insolventen Frankfurter Rundschau nun endlich das Internet entdeckt.

Kaum sind sie drinnen, schon „werden Jugendliche geködert mit modernen, poppigen, fetzigen Kampagnen bei Facebook, You-Tube und Co.“ Aber auch der „blanke Hass“ käme nicht zu kurz, „professionell gelayoutet, jugendlich aufbereitet und hip präsentiert“.

Und wenn der Alarmismus nicht gestorben ist und die Frankfurter Rundschau ihr unsägliches Siechendasein weiterfristet, anstatt endlich den Sargdeckel zuzumachen, werden wir wohl auch in den nächsten Sommerlöchern an ihrem Qualitätsjournalismus partizipieren dürfen.

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Tätermärchen

Rechte Gewalt Pappkamerad

Eine Bresche für alle rechten Jugendlichen schlägt die Noie Doitsche Wissenschaft (NDW), welche im Sturmgeschütz der Demokratie exklusiv vorgestellt wird:

Jugendliche Straftäter: Die Mär vom kriminellen Nazi

Populisten wettern oft gegen “Nazikriminalität” und schüren Ängste vor Rechten. Jetzt zeigt ein neues Gutachten: Rechte Jugendliche begehen nicht generell mehr Straftaten als Jugendliche ohne rechten Hintergrund.

Berlin – Zur Europawahl hingen die Plakate wieder an Bäumen und Laternen, auf denen linksextreme Parteien gegen “kriminelle Nazis” hetzen. Doch nicht nur weit links der Mitte gibt es die Klischees vom Straftäter mit “glatzköpfigem Aussehen”, wie er in Propagandaberichten oft vorkommt. Viele Deutsche glauben, dass “Menschen mit rechter Einstellung häufiger Straftaten begehen als Nichtrechte”, so der Kriminalwissenschaftler Christian Walburg von der Universität Münster.

Allerdings stützen die Statistiken und Untersuchungen der letzten Jahre solche Vorurteile nicht, wie ein neues Gutachten zeigt, das Walburg im Auftrag der NPD verfasst hat. Das Papier mit dem Titel “Nationalismus und Jugenddelinquenz” liegt SPIEGEL ONLINE vor, es wird an diesem Mittwoch veröffentlicht und ist im Netz hier als PDF zu finden.

Walburg hat dafür Dutzende Studien aufgearbeitet und verglichen. Sein Papier wirft ein Schlaglicht auf den Forschungsstand zur Jugendkriminalität. Es zeigt sich: Allgemeingültige Aussagen über die Verbrechensbereitschaft von Jugendlichen, ob mit oder ohne rechter Einstellung, sind kaum zu treffen. Die Daten widersprechen sich zum Teil. Das Gutachten arbeitet aber einige Punkte heraus:

  • Die offiziellen Statistiken lassen die Aussage nicht zu, dass rechte Jugendliche eher zur Kriminalität neigen als andere. Allerdings werden rechte Jugendliche in strittigen Situationen offenbar häufiger angezeigt. Sie unterliegen demnach einem “erhöhten Kriminalisierungsrisiko”.
  • Größere Aussagekraft als die Zahlen aus der Polizeistatistik haben Walburg zufolge repräsentative Befragungsstudien. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich Jugendliche mit und ohne rechter Einstellung bei Kleinkriminalität wie Sachbeschädigung und Diebstahl fast gar nicht unterscheiden.
  • Etwas anders sieht es bei Gewalttaten aus: Zwar berichten rechte Jugendliche in vielen Studien häufiger von solchen Delikten; auch stammen vergleichsweise viele Wiederholungstäter aus dem Skinheadmilieu. Jedoch deuten neuere Studien darauf hin, dass die Unterschiede mit jeder rechten Jugendgeneration schrumpfen.
  • Ein Zusammenhang zwischen politischer Einstellung und Gewaltbereitschaft lässt sich durch keine Studie belegen. Speziell für junge Nazis zeige sich, dass ihre politischen Bindungen “nicht mit signifikant vermehrter Gewaltausübung einhergehen”.
  • Auch zeigt sich, dass Bildung die Unterschiede bei der Gewaltbereitschaft einebnet. Anders herum gesagt: Wer schlecht gefördert wird, schlägt eher zu, unabhängig von der politischen Einstellung.
  • Das Gutachten attestiert bestimmten Jugendlichen mit rechter Einstellung ein “weniger risikoreiches Freizeitverhalten”: So würden beispielsweise völkische Jugendliche aus hygienischen Gründen seltener Migrantenhochburgen besuchen.

Studienautor Walburg warnt deshalb vor “Pauschalisierung” und “Fehlschlüssen”. In seinem Papier heißt es: “Kaum etwas ist so sehr geeignet, andere abzuwerten, wie die Kategorisierung als ‘Kriminelle’.”

Whow! Hier reichen sich Auftragswissenschaft und Qualitätsjournalismus die Hände! Bekanntlich existiert auch beim Linksextremismus das „Problem mit der nackten Zahl“. Wir haben diesbezüglich etwas nachgeholfen und propagandistisch unlautere Vergleiche zwischen Gewalt durch Rechtsextremisten und Nicht-BRD-Päßler gezogen.

Bild oben: Nach neuesten Forschungen des Auftragsgutachters Christian Walburg und des Wissenschaftsmagazins Speigel hat der klischeebehaftete Nazi-Pappkamerad ausgedient und darf zurück in die Asservatenkammer der Gruselpropaganda.

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NATO-Pressestellen

Josef Joebbels Joffe soll tatsächlich auf sein Laptop gekotzt haben: Gegen die Sendung wurde eine einstweilige Verfügung erwirkt. Das ZDF hat sie aus seiner Mediathek genommen.

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Augusterlebnis

Putin Kriegstreiber

In diesem Sommer 2014 haben unsere Journalisten ihr eigenes Augusterlebnis“, resümiert Jakob Augstein vor der erstaunten Leserschaft des „Sturmgeschützes der Demokratie“, welches sonst nicht zimperlich ist, kübelweise Propagandajauche in allen Farben und Schattierungen auszuspritzen. Dank dieser sei es gemäß aktueller Frontverlaufsmeldungen mittlerweile gelungen, 52 Prozent von Telefonbefragten für einen Handelskrieg gegen Rußland zu begeistern, „selbst wenn dadurch viele Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet wären.

Da scheint es nur noch ein kleiner Schritt zu sein bis zur Bereitschaft zum Heldentod, wenn es um solch edle Ziele geht, wie den Lebensraum im Osten die EU-Osterweiterung.

Sturmgeschütze

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Plüschaffe

Rotz von Wagner

Der Absturz des Passagierflugzeugs. Ein vermummter pro-russischer Kämpfer hält einen Plüschaffen hoch, das Liebste, was eines der 80 toten Kinder hatte. Was erlaubt sich dieser Vermummte, diesen Plüschaffen anzufassen.

Vielleicht, weil der böse Separatist den armen Plüschaffen brutal ermorden will?

Nachtrag 25.07.2014: Nachdem die der Kriegspropaganda verpflichteten Gleichstrommedien das Bild eines hämischen Separatisten mit dem geschändeten Plüschtier verbreiteten und sich in moralinsaurer Ätze ergossen, erreichte nun endlich auch der ganze Film in die Öffentlichkeit. Der Separatist bekreuzigt sich (an etwa Minute 1:00) und sagt: „Wir werden die Schweine kriegen, die das getan haben.“ Schuldig sind aber nicht nur die Schweine, die das getan haben, sondern auch jene verlogenen Volksverhetzer, welche die Tragödie für ihre niederträchtigen Zwecke verwursten.

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Beleibtheit

ZDF schummelt bei Merkel

Ein ungeheurer Skandal war das damals beim ADAC, als der Automobilclub irgendwelche Automarken auf Grund gefälschter Umfragen weit oben in der Bestsellerliste platzierte. Plakativ und medienwirksam kündigten unzählige ADAC-Mitglieder ihre Verträge.

Nun kam heraus, daß auch der Staatsfunksender ZDF Umfragen zum „beliebtesten Deutschen“ manipuliert hatte. Die Manipulateure hatten in der Fragestellung einfach ein „ie“ zum „ei“ verkehrt, was eine Mehrheit veranlaßte, Merkel zur „beleibtesten Deutschen“ zu wählen. Bei der Ergebnisveröffentlichung wurde das „ei“ wieder gedreht.

Unzählige Meinungskonsumenten sind erschüttert und wollen nun ihre Verträge mit dem ZDF kündigen. Karl Eduard meint hierzu: „Schlimm wird es aber erst, wenn alle die Enttäuschten feststellen müssen, daß sie dem ZDF gar nicht kündigen können. Menschen mit Lügen zu manipulieren gehört nämlich zur Grundversorgung.

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