Suchtfloskeln X

Blondes Eichhörnchen

Fragen, die das Volk bewegt X – Possierliches, das die Internetgemeinde den großen Gockel gefragt hat, bevor sie zu uns klickte (ggf. mit Anmerkungen und Hilfestellungen):

neger mit blauen augen
hitlergruß rechts oder links - Oben und unten!
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adolf hitler titten
claudia roth titten
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rabenpups - eulenfurz!
sibylle berg bratze
lolek und bolek gntm - Die sind dafür zu intelligent!
holzkohlegrill eu co2 emission darf ich jetzt nicht mehr grillen?
triebsublimierung anleitung
den menschen wird das rückgrat entnommen
eichhörnchen blond - Rotblond?
schweinegrippe waldsterben ozonloch
rechtsextremismus im fussball - beim „Rechtsaußen“!
hermann der cherusker nazi
scheissender wolf
alice im wunderland pädophil
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die zukunft gehört den bastarden
angela merkel nackt am strand gefickt
türkische muschi
was tun gegen ratten - aufessen!
ich bin das größte schwein

Glashaus

Lügen fressen

Radio Bremen ist die kleinste Landesrundfunkanstalt der ARD, welche mittels Schutzgelderpressung unschuldigen Bürgern eine sogenannte „Demokratie-Abgabe“ abknöpft. Der Sender versorgt Bremen, das „Armenhaus Deutschlands“ und chronisches Schlußlicht bei PISA-Studien, aus einem pompösen Glaspalast heraus mit einem reichhaltigen Angebot an gefiltertem „Bildungsrundfunk“.

Auch auf den Mord in Kirchweyhe ging der flotte Sender mit einigen Tagen Verspätung ein, aber auch nur deswegen, weil sich „ein gezielt inszenierter und gesteuerter Shitstorm. Von rechts“ über das Internet ergossen hatte. Eine ausländerfeindliche, braune Brühe, in welcher dreist behauptet wird, daß der Mord überhaupt nicht geschehen wäre, wenn die mordenden Migranten nicht in Kirchweyhe, sondern in Anatolien gewohnt hätten. Dabei sei der von den Türken Erschlagene lediglich ein Zufallsopfer, „so zynisch das auch klingen mag. Dass das Opfer einen deutschen, der Täter einen türkischen Hintergrund hatte, spielte keine Rolle.“ Genauso wenig, wie es je eine Rolle spielte, daß ein Punker deutscher Abstammung war, wenn er von Naziskins ermordet wurde.

Sicher, „eine gräßliche Tat“, und so machte sich Jochen Grabler, Leiter der Radio-Bremen-Rechercheredaktion, daran, das gräßliche Umfeld jener auszuleuchten, die sich über den Mord empörten. Tief grub sich Grabler in eine „digitale Parallelwelt“, fand eine Facebook-Gruppe, welche eine später verbotene Mahnwache für das Opfer organisieren wollte. Genau hier wurde der investigative Journalist fündig, um was für gestandene Verbrecher es sich handelt. Bei den Mahnwächtern.

„Frank Guenther“ sei der Initiator der Mahnwache, und dieser habe auf der Facebook-Seite der Hooligan-Musikgruppe „Kategorie C” positive Kommentare geäußert. „Wir halten also fest: Der erste, der des Opfers einer brutalen Schlägerei gedenken will, hört gerne die Musik der bekanntesten Hooligan-Band der Republik. Die wiederum besingt Gewalt.“ Damit habe „Frank Guenther“ das Recht verwirkt, dem Mordopfer zu gedenken. Rübe ab!

Auch ein „Michi Kruse“ habe sich zwar „in der Diskussion des Falles stets moderat geäußert“, doch fände der es gut, „wenn Männer in Lebensmittel ejakulieren“ und hänge auch der „Identitären Bewegung“ an. Auch „Michi Kruse“ habe damit kein Recht, eine Mahnwache zu organisieren.

Doch mit diesen zwei „schäbigen Lumpen“ nicht genug, der Bremer Journalist stürzte sich weiter todesmutig in den braunen Dunstkreis und notierte aus nächster Nähe die Vorlieben jener, die sich auch von einer verbotenen Gedenkveranstaltung nicht abschrecken lassen wollten. Ein „Chritt Lo“ stehe auf die Kleidermarke eines asiatischen Textilproduzenten, „Heinz Wilfried Eck“ mache „Werbung für die neue Euro-Hasserpartei ,Alternative für Deutschlend‘“ (Rechtschreibfehler im Original). Ein „Stephen Willers“ möge Hooligangruppen, die Fotos mit dem Logo „ACAB“ publizieren, was soviel wie „All Cops Are Bastards“ bedeuten würde. Ein „Thomas Voß“ werbe für sich mit dem Aufkleber „Multikulti – Nein Danke“, möge die „Identitären“ und die „Alternative für Deutschland“. Und so geht es weiter. Einmal geliked – Gedenkrecht vergeigt!

Bei soviel ausschweifender Internet-Recherche wundert es fast, daß Journalist Grabler nicht über die Facebook-Einträge jener Türken stolperte, die offenbar zum Umfeld des Mörders gehören. Etwa über den von Ali E.: „Ein Bastard Nazi weniger in weyhe das ist ja suppii.“ oder den von Hussein: „Cihan hätte sich bestimmt nicht gedacht das dass so schlimm endet es ist nur eure dreckige Art die uns zwingt mit euch sowas zu machen ihr Nazi.

Für die „Hassdebatten“ aber gäbe es andere Initiatoren, etwa das „pseudo-intellektuelle Organ ,Junge Freiheit‘“, die „Rechtsaußensammler der ,Identitären Bewegung‘“, die NPD, den Blog PI oder Sezession.de – „überall dieselbe Propaganda über ,Ausländergewalt‘.“ Dabei gebühre doch allein den Mainstreammedien das Recht, Propaganda zu betreiben. Der Vorfall sei besonders ärgerlich, denn die Herkunft des Täters sollte eigentlich unter den Tisch gekehrt werden. Schade, daß gerade keine Hakenkreuz-Rebecca, kein Schwimmbad-Abdullah und auch kein Lebkuchenmannichl zu Stelle waren, die man zur Ablenkung mit großem Tamtam als Sau durch‘s Dorf und die Schlagzeilen hoch und runter hätte treiben können.

Das Kind war also in den Brunnen gefallen, die Internetgemeinde wußte mehr, als das, was der Staatsfunk verlautbaren wollte. Und so müssen nun die Facebook-Vorlieben der Empörer herhalten, um sie zu diskreditieren. Wäre Jochen Grabler in den 1990er Jahren bereits ein solch befähigter investigativer Journalist gewesen, hätte er vielleicht auch den Mord an Amadeu Antonio Kiowa als „Streit unter Jugendlichen“ abgetan, bei welchem der Schwarzafrikaner nur „Zufallsopfer“ geworden sei, schließlich hätte es genausogut einen deutschen Punker treffen können.

Empörung gegen die Täter hätte sich auch damals nicht über alle Naziskins ergießen dürfen, das wäre schließlich pauschalisierend und damit menschenfeindlich, und überhaupt, wer da alles eine Mahnwache organisiere – der eine habe irgendwann einmal gesagt, daß ihm ein Pali-Tuch gefiele, dem nächsten soll ein Aufkleber von „Die LINKE“ an der Wohnungstür kleben, der Dritte habe in seiner Kindheit einen Polizisten schräg angeschaut, die Vierte ihren Freund geohrfeigt und der Fünfte mag es, wenn jemand auf Grablers Essen ejakuliert.

Auch daß die Stiftungsratvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung als IM „Viktoria“ bei der DDR-Stasi gearbeitet hat, soll Grabler bereits recherchiert haben. Das gibt spätestens am Sainkt-Nimmerleins-Tag einen reißerischen Artikel über den „linken Shitstorm“, der sich jedesmal dann ergießt, wenn bei irgendeinem Delikt der Täter einen „rechten Hintergrund“ haben könnte. Ausgewogenheit ist schließlich die Mutter aller demokratischen Journalisten. Allerdings: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!

Suchtfloskeln IX

Vampir

Fragen, die das Volk bewegt IX – Possierliches, das die Internetgemeinde den großen Gockel gefragt hat, bevor sie zu uns klickte (ggf. mit Anmerkungen und Hilfestellungen):

wer hat schon mal mit claudia roth gefickt
neger in gewahr – Gefahr oder in Gewahrsam?
murksel pudel sarkozy
der nordpol schmilzt - Es wird Frühling!
bimbo neger
beate zschäpe sex
ostdeutscher szegediner gulasch
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atompilz mittelfinger – Das ist Fußpilz!
brasilianerinnen furzen sich ins gesicht
autisten die sich nicht waschen
besoffener kaminkehrer
der tod ist ein meister aus deutschland - Und die Geburt ein Meister aus Mali.
oma zeigt alles
arminus. was ist aus ihm geworden? – Staub.
was ich auf facebook mache bilder von katzen liken
osterhase überfahren
nakte frau sitzen am boime – Eische oder Puche?
warum schweige ich
illuminierte nähte
phraseologismen motiviertheit ottonormalverbraucher
wie heißt der türkischstämmige kahlköpfige soziologie-professor - Ali Baba?
gestiefelter kater behinderte katze - Inklusion.
katze hat ausschlag am ohr
die ratten film über die braune brut
stephanie zu guttenberg sehr heiss - Fieber?
alliierte kriegsverbrechen wortneuschöpfung - Befreiung.
von einer ziege an der votze gelegt werden
nazi zombie kostüm - Gibt’s bei jedem ÖR-Dokumentarfilmausstatter.
argentinien nazisympathisant papst
alte nackt popos werden ausgeklatscht videos
eichhörnchen von grauhörnchen vergewaltigt
lausitzer rundschau lügt - Das Blatt heißt im Volksmund „Lügen Rudi“.
eisbären leben im nordpol
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farbige nachbarin gefickt
stephanie zu guttenberg po
titten im spiegel

Obiges Bild fanden wir bei der Internetsuche. Ähnlichkeiten mit Personen der Zeitgeschichte sind rein zufälliger Natur.

Suchtfloskeln VII

Sucht und Suche

Fragen, die das Volk bewegt VII – Possierliches, das die Internetgemeinde den großen Gockel gefragt hat, bevor sie zu uns klickte (ggf. mit Anmerkungen und Hilfestellungen):

richterin ist krank
mein dackel heißt eduard
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eulen-tumblr

Weltbilder

Seit einiger Zeit versuchen wir uns am eulen-tumblr*. Hier sollen, wie an einer Wandzeitung, einige plakative Denkanstöße gesammelt werden.

* „tumblr“ ist ein Alt-Eulenisches Wort und bedeutet soviel wie „Tempel“, kann aber auch „Tümpel“ bezeichnen.

Schwarmsatire

titanic - Gelacht wird woanders

Als der Thienemann-Verlag bekanntgab, den Neger in dem Kinderbuch „Die kleine Hexe“ ersatzlos auslöschen zu wollen, schwollen Kommentarspalten und Internetforen über vor kreativen Ratschlägen, was die Sprachpolizei noch alles zensieren könnte. Euphemismen haben schließlich schon seit Jahren Hochkonjunktur: Das „Arbeitsamt“ wurde zur „Agentur für Arbeit“, „Zigeuner“ zu „Sinti und Roma“, militärische Überfälle zu „Friedenseinsätzen“, Insolvenzstützen zum „Rettungsschirm“, Untertanengeist zur „Zivilcourage“. Und nun wird ordentlich entnegert.

Zwei Wochen später ist auch die Online-Ausgabe des Satiremagazins Titanic der Diskussionsschwärme gewahr geworden und versucht, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Allerlei mehr oder weniger witzige Begriffsänderungen für Kinderbücher werden vorgeschlagen, die in ähnlicher Weise schon dutzendfach durch das Internet geisterten. Zum Schluß aber resümiert der Autor gereizt: „Ach, das finden Sie komisch? Tja, dann gehen Sie doch in Ihr politisch herrlich unkorrektes Internetforum und kopieren Sie die Vorschläge da rein, Sie Würstchen!“ Man traut seinen Augen kaum. Soll das eine Parodie auf Satire sein? Oder darf Satire alles, außer die Maßnahmen von Neusprech-Wächtern zu foppen und zu toppen?

Nun konsumieren wir so dröge Mainstream-Satiremagazine für gewöhnlich nicht. Aber eine derart politisch-korrekte Satiresimulation haben wir seit Jahren nicht mehr gelesen; sie ist so grotesk, daß sie schon wieder lustig ist. Wahrscheinlich deswegen, weil man sich das verärgerte Würstchengesicht des Autors gut vorstellen kann, der die Sprachverdrehungsversuche seiner Ideologen nicht als Lachnummern demaskieren will und welcher der im Internet in kürzester Zeit postulierten Quantität und Qualität an geballter Schwarmsatire nur hilflos zuschauen kann.

Der langjährige Titanic-Mitarbeiter Eckhard Henscheid faßte die Satirekultur der Monatszeitschrift so zusammen: „Wie ständige Mitarbeiter seit der Gründung des Satire-Journals im Jahr 1979 zur Genüge wissen, rennt da Kritik, Polemik nach rechts fast immer offene Türen ein – solche nach links (oder was immer sich dafür hält) hat dagegen und trotz aller bisherigen didaktischen Übungen der Redaktion mit Blindheit, Unverstand, Vorwürfen bis hin zum Verrats-Verdikt zu rechnen.

Zum Glück gibt es unter den langweiligen Agitprop-Verlautbarungen mancher Online-Zeitungen immer noch Kommentarspalten als Inspirationsquelle ersten Ranges, bei der Lachkrämpfe und Schenkelklopfer garantiert sind. Dem dort en masse und in wechselndem Niveau abgesonderten Witz und Zynismus kann kein gestelzt daherkommendes Satiremagazin das Wasser reichen. Und er kostet nicht einmal ein Abonnement.

Suchtfloskeln V

Eulensuche

Fragen, die das Volk bewegt V – Possierliches, das die Internetgemeinde den großen Gockel gefragt hat, bevor sie zu uns klickte (ggf. mit Anmerkungen und Hilfestellungen):

was sind salatfisten - Salatfister!
ausländer schlange vor einwanderungsbehörde - Anakonda?
toleristik - Wissenschaft von der Toleranz
wie hat sich das verbot der zoophilie ausgewirkt - Gar nicht, schau doch in den Bundestag!
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sachsen-anhalt wir bleiben länger liegen - Arbeitslos und Spaß dabei!
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ich bin vor ort das grösste schwei ich liess mich mit ner jüdin ein - Was geht uns das an?
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warum lügen viele brasilianer?
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denkmalentwickler - Wieso, sind Denkmäler eingewickelt?
glatzen im nationalsozialismus - Guido Knopp, Serie 3832: „Hitlers Haarausfall“
adolf hitler schnurbart beine
wer sorgen hat hat auch likör
negrophiler nazi
eichhörnchenphobie
schmierige futz
ich bin am ort das größte schwein - .. und geb das immer wieder bei Google ein.

Suchtfloskeln IV

Haifischchen

Fragen, die das Volk bewegt IV – Possierliches, das die Internetgemeinde den großen Gockel gefragt hat, bevor sie zu uns klickte (ggf. mit Anmerkungen und Hilfestellungen):

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eingeweidewürmer
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claudia roth und petra pau - Doppelstimulantia
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weihnachtsmann against fascism
was kann man gegen waldsterben tun - Bäume pflanzen
überleben am 21.12.2012
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hexe auf dem besenstiel
sie haben ein furz abgelassen potsdam
nach dem weltuntergang matterhorn
abgemolken
farbige moderatorin - Nicht im Schwarzweißfernseher!
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herr der ringe gandalf der weiße
wo bleibt der weltuntergang - Auf dem Müllhaufen der Geschichte
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tritt ersatzfüße - Originale kaputtgetreten?
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hermann der kerusker nazi
hitler schornsteinfeger
verbotene begriffe deutschland
ich bin das grosste schwein - … und spare die zwei ö-Punkte ein.

Prosit 2013

Neues Jahr

Zeitungssterben?

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