Braunes Pack

Beeindruckt vernahmen wir über die Kandatin der SED zum Amt des Generalsekretärs des ZK der BRD, Beate Klarsfeld, daß diese unter widrigsten Bedingungen im faschistischen Westen Widerstand leistete. Bereits in den 1960er Jahren ließ sie sich von der Staatssicherheit nominieren, um gegen eine kleine Aufwandsentschädigung von 2000 DM den Westkanzler Kiesinger zu ohrfeigen. SED-Parteiführer und Porschefahrer Klaus Ernst ist nun voll der Klage darüber, daß Menschen, welche auf die Stasiverquickungen der gedungenen Gewalttäterin hinweisen, „Frau Klarsfeld eine reinsemmeln“.

Es ist allerdings wirklich unverschämt, einer Schlägerin mit ungebührlichen Worten eine „reinzusemmeln“! Etwa so unverschämt, wie ein GULAG-Genickschußkommando durch schlechte Presse zum Abschuß freizugeben.

Wie akut der faschistische Virus jedoch noch wütet, zeigt eine Kommentarspalte des Berliner Tagesspiegels zur Thematik. Auf die sprachlich freilich etwas unbeholfene Forderung: „Widerstand gegen das braune Pack ist aktuelle Realität.“, versucht ein ewiggestriger Unbelehrbarer einzuwenden: „Den Begriff ‚Pack’ kenne ich aus dem Tierreich: Wölfe oder Hunde bilden Packs. Sollen hier Menschen nach bekanntem Muster ‚entmenschlicht’ werden? Die Nazis haben es uns vorgemacht. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Art.1(1)GG“.

Gegen derart antiemanzipatorische Dreistigkeiten helfen nur noch die Leviten geschulter Ideologen, welche angesichts der etwa 7500 Morde durch Migranten an Deutschen seit der Wiedervereinigung ordentlich zum Haß gegen überpigmentierte Südländer aufstacheln:

‚Das braune Pack’ ist noch viel zu freundlich und harmlos formuliert für diese mordenden Banden. Das sind Verbrecher die entmenschlicht auf alles andere einschlagen und wie auch Ihnen sicher bekannt sein dürfte, auch vor Mord nicht zurück schrecken. Was an denen ist denn noch menschlich ausser ihre menschliche Gestalt an sich? Sie sind wieder unter uns und erfahren mehr und mehr Zuspruch. Denen muß man entgegen treten und das mehr denn je. Es passt wunderbar das die Linke sich als Einzige Partei wirklich engagiert gegen die braune Brut und Beate Klarsfeld für das höchste Amt im Staate vorgeschlagen hat.

Die Linke ist die einzige Partei, die sich wirklich gegen die braune Brut engagiert? Was sagen die vielen Rassismusexperten dazu, daß unsere heißgeliebten Migranten, die rein zufällig und sozial bedingt eine dunklere Hautfarbe tragen, als „braunes Pack“ tituliert werden?

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3 Antworten

  1. Auch diese Brownies müssen zur Anzeige gebracht werden. In Niederbayern häufen sich solche Fälle:

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/03/11/kunast-in-biberach-das-ist-vorbildlich/

  2. “Sie sind wieder unter uns”

    War das nicht der Standardspruch in Zombiefilmen?

  3. Ja. “Die Wölfe sind unter uns.” Und daß sie nur dem Anschein nach Menschen sind, wie auch der Bourgeosie, der Kulak, der Junker, der Intelligenzler, macht es doch gleich leichter, sie zu erschlagen, als wären sie Schlimmeres als Robbenbabys.

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