
Im Jahr 1938 publizierte der Stürmer-Verlag das antisemitische Buch „Der Giftpilz“. Auf dem Titel prangen Giftpilze und inhaltlich wird ordentlich über Juden vom Leder gezogen.
Im Jahr 2012 publizierte die Heinrich-Böll-Stiftung das antifaschistische Buch „Braune Ökologen“. Auf dem Titel prangen Giftpilze und inhaltlich wird ordentlich über Nazis vom Leder gezogen.
Soweit die Seelenverwandtschaft. Das aber ist nicht sonderlich bemerkenswert, schließlich spielten Ideologen immer gern auch die Rolle von Denunzianten und Hetzern. Erstaunlich mag allerdings erscheinen, daß die der Partei Die Grünen zuzurechnende Stiftung nicht etwa froh ist, wenn vermeintliche oder echte Rechtsextremisten ihre Zeit mit Ökologie totschlagen, anstatt Ausländer totzuschlagen, sondern bis ins tiefste Mark getroffen zu sein scheint. Wer wollte, könnte nun erahnen, daß bei denen der ökologische Gedanke nicht idealistischer Natur ist, den es missionarisch überall zu verbreiten gelte, sondern allein der eigenen Propaganda zu dienen hat und einem herbeibeschworenen Gegner streitig gemacht werden muß.
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Ich finde, immer locker bleiben. Mir gefallen die Agrarfabriken, die sich heute Gmbhs nennen, früher aber LPGs waren, auch nicht. Diese Massenproduktion brauchen wir nicht. Unabhängig von meiner politischen Einstellung sage ich, es ist richtig, wenn man sinnvollen Umweltschutz betreibt, Tiere gegen Schächten schützt, kein Antibiotika im Fleisch auf meinen Tisch meiner Familie kommt. Man sollte nicht alles aus der ideologischen Brille sehen. Nur richtig oder falsch sollte die Beurteilung sein. Deshalb fahre auch ich morgen zur Grünen Woche nach Berlin und schaue mir nebenbei diese Demonstration an.
http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/01/19/berlin-wir-fahren-hin/
Man sollte immer das Maß der Dinge nach dem kategorischen Imperativ suchen, wenn man Extremismen vermeiden will. Deswegen spiegeln wir in unseren Beiträgen so gern die Verhältnisse und sehen uns als die politische Mitte.
In Agrarfabriken sehen wir auch eine gewisse Notwendigkeit. In einer Massengesellschaft sind nur diese in der Lage, die Masse billig und bis zum obersten Sättigungsgrad abzuspeisen.
Korrekt.
Das mit den Pilzen.
Den giftigen.
Die verderben einem den ganzen Tag.
Und auch korrekt ist das mit der Massentierhaltung für satte, vollgefressene Massen:
Brot und Spiele -
dann klappt’s auch mit den
4 Glorreichen:
Die da unlängst als Gruppe ein Lokal betraten -
)
“ne Ossibraut,
n Vietnamese,
ne Schwuchtel
und n senil wirkender Rollstuhler” -
“Wat seid ihr denn für ne komische Truppe?” fragte ein Gast.
(die Antwort lasse ich offen hihi
Logisch. Wo heute jeder satt ist, braucht es keine Agrarfabriken. Bis das Essen knapp ist. Das Essen knapp? Aber in Deutschland doch nicht. Jedenfalls so lange nicht, wie mit deutschem Geld Essen im Ausland gekauft werden kann. Und wenn nicht mehr?
Wer will schon “braunen” Strom? Der kommt mir nicht aus der Dose!
@karl eduard
Gerade Agrarfabriken kümmern sich einen Kehricht um die lokale Nachrungsversorgung. Im schlimmsten Fall verdingen sie Landwirte, über Jahrzehnte Mais für “Biokraftstoff” anzubauen.
Brauner Strom? Um Himmels Willen! Da steckt bestimmt die BioNaDe dahinter!
Hallo Netzwerkrecherche,
wir haben uns dessen bedient. Zu finden ist es hier:
http://kompakt-nachrichten.de/2012/01/feuilleton-giftpilze/#more-15446