„Rund 150 Tote durch rechte Gewalt seit der Wiedervereinigung
sprechen eine deutliche Sprache.“ [1]
Indymedia

Die Zahl der Todesopfer durch rechtsextreme oder rassistische Gewalt in der BRD schwankt zwischen 57 und 182. Die höhere Zahl ergibt sich gemäß der bereits mit 19 Jahren im bewaffneten DDR-Sicherheitsapparat aktiven Anetta Kahane dann, wenn auch Fälle gezählt werden, für die „glaubhafte Hinweise auf einen rechtsextremen oder rassistischen Hintergrund vorlagen. … Es müssen auch die Taten hinzugezählt werden, denen rassistische Motive zugrunde liegen, ohne dass Täterinnen oder Täter auf den ersten Blick als Rechtsextreme zu erkennen wären.” [2]
Jeder Tote ist einer zuviel, denn jeder Mensch hat ein Recht auf Leben und Unversehrtheit. Es ist allerdings nicht nachvollziehbar, warum rechtsextremistische Täter bzw. Opfer von Rechtsextremen einen Sonderstatus hinsichtlich öffentlichen Mitleides und medialer Wahrnehmung erhalten. Ungezählte Opfervereine und Täterbekämpfungsinitiativen hängen am Tropf des Steuerzahlers, der über Sinn und Unsinn des Verbrauchs seiner Steuergelder aufgeklärt werden will.
Es stellt sich die Frage, wieviel Unterstützung es für Opfer von Ausländergewalt vergleichsweise geben müßte, wieviele demokratische, rechte oder rechtsextreme Gruppen und Personen staatlich alimentiert werden müßten, um präventiv gegen Einwanderung zu wirken, und um wievieles mehr sich die Medien mit Ausländergewalt gegenüber Nazigewalt beschäftigen müßten.
Um quantifizieren zu können, wieviele Deutsche seit der Wiedervereinigung durch Migranten ermordet oder mißhandelt wurden, müßte man tief in die Kriminalstatistiken eintauchen, möglicherweise längere Studien betreiben, da diese Todesursache von offizieller Seite nicht gezählt wird. Wir möchten mit Hilfe einiger Daten eine Minimalabschätzung vornehmen.
Die ausländischen Tätergruppen wären zu unterscheiden in „Touristen“ (vor allem organisierte Kriminalität), sich illegal oder legal aufhaltende Ausländer (2007: 2 Mio. bzw. 6,751 Mio.) und Eingebürgerte (3,7 Mio). Insbesondere letztere werden in der Kriminalitätsstatistik als „deutsche Täter“ geführt. Der Anteil von Menschen mit nichtdeutschem Hintergrund an der BRD-Bevölkerung betrug im Jahr 2007 demnach etwa 12,4 Mio. von 81,7 Mio., also 15,2 %, und dürfte heute unwesentlich höher liegen
Zwischen 1990 und 2010 wurden in der BRD 21.467 Tote durch Mord- und Totschlag gezählt. Bei Körperverletzung, sowohl gefährlicher/schwerer als auch vorsätzlicher leichter gab es 2009 und 2010 jeweils etwa 600.000 Delikte. [3] Der Anteil von verurteilten Ausländern bei Mord und Totschlag betrug in den beiden Jahren 2009 und 2010 durchschnittlich 29,35 %, bei Körperverletzungen etwa 21 %. Wir nennen nachfolgend auch den Totschlag Mord, denn für das Opfer ist das Ergebnis das gleiche.
Somit wurden in 21 Zähljahren in der BRD überschlägig etwa 6300 Morde und 2.800.000 Körperverletzungsdelikte durch Ausländer begangen. Zählt man die Eingebürgerten hinzu und nimmt an, daß sie genauso morden und verletzen wie ihre Volksgeschwister ohne BRD-Pässe, sind es bis zu 9.000 Ermordete und 4.000.000 Verletzte durch Migranten [4].
Die Gewalttaten von Migranten an Migranten sollte man von diesen Werten allerdings abziehen, will man die Folgen der Einwanderungspolitik betrachten. Denn ausländische Opfer wären vielleicht auch in ihrer Heimat von ausländischen Kriminellen heimgesucht worden, nicht aber unbescholten in ihrer Heimat lebende Deutsche. Wollte man die Morde von Migranten an autochthonen Deutschen also abschätzen, könnte man pauschal deren Bevölkerungsanteil von den Opfern der Ausländergewalt abziehen.
Das wären dann etwa 7.500 Morde und 3,0 Millionen gewalttätige Übergriffe durch Einwanderer an der deutschen Urbevölkerung seit der Wiedervereinigung. Jede Woche werden 7 Deutsche durch Migranten getötet und etwa 3.000 mißhandelt.
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[1] Indymedia: „Auf zur IMK – Rechtsoffene Politik angreifen“, 22.11.2011
[2] Der Standard: „182 Tote durch rechtsextreme Gewalt seit Wiedervereinigung“, 15.11.2011
[3] Polizeiliche Kriminalstatistiken
[4] Die Zahl der Eingebürgerten Ausländer stieg erst in den letzten beiden Jahrzehnten stark an, von daher dürften das Maximalzahlen sein.
Abgelegt unter: extremismus, soziologie Mit Tag(s) versehen: | Ausländerkriminalität, mord, totschlag






Diese Analyse zu tätigen, davor habe ich mich gescheut, denn das ist richtige Arbeit, die Statistik sauber zu hinterfragen.
Eine ähnliche Analyse könnte man auch bezogen auf die KFZ-Extremisten durchführen, denen jährlich tausende Menschen zum Opfer fallen, und würde ein ähnliches Ergebnis erzielen.
Vollkommen verzerrte Wahrnehmung der schnöden Realität, nicht ganz substanzfrei, aber fast.
Um es noch präziser, fast mit Danisch, zu sagen:
Ein wesentlicher Fehler ist also, Rechtsextremismustote so ganz anders zu bewerten als andere unschuldig getroffene Tote.
Natürlich kann man auch die obige Abschätzung hinterfragen, etwa “In den 90ern war der Migrantenanteil an der Bevölkerung und daher auch ihr Anteil an Mördern geringer, als im Betrachtungsjahr 2007.” Die Tendenz der 5.000 Leichen stimmt aber, und es kann nicht Aufgabe von Bloggern sein, polizeiliche Statistiken auszuwerten. Wozu haben die denn einen riesigen Beamtenapparat? Sollen die doch einen Statistiker dafür eine Woche abstellen!
Es ist lachhaft, wenn 24 Millionen Teuro im Jahr in den Wind geblasen werden, um die sagenhaften 150 Naziopfer zu rächen, während Tausende Leichen anderer Tätergruppen noch nicht einmal gezählt sind. Wer setzt da die Prioritäten?
Man könnte fast den Eindruck gewinnen, die 50 oder 150 Naziopfer würden von einem Propagandabetrieb zu einem Monstranz aufgeblasen, um politische Forderungen durchzusetzen.
Nachtrag: Ich zitiere mal ganz, weil es so stimmig ist:
Danke für diese schöne Analyse. Saubere Arbeit!
@Schriftleitung
Habe die Einlaitung und das Fazit, auf meiner Netzseite veröffentlicht.
Bei Unwillen, bitte kurze Nachricht. Danke
http://wp.me/p1QUkL-83
Süß ist es, vom Migranten erschlagen zu werden, doch bitter ist das Los, durch Lebkuchenabschneidemessermänner aus dem Leben zu scheiden. Diese Bitternis zu versüßen, das ist Hauptaufgabe all dieser Opfervereine.
Vielleicht ist es der moderne Heldentod, von Nazi_innen bei Ausübung seines Menschseins erschlagen zu werden, während die anderen namenlosen Leichen bloß Kollateralschäden der schönen neuen Welt sind? Die lassen sich auch schlecht vor den Karren spannen – sind zwar viel mehr, dafür aber wertlos für den politischen Leichenmißbrauch.
Hatte eine ähnliche Rechnung auch einmal aufgemacht. Mein Zahlenvergleich ergab eine mindestens 14mal höhere Gefahr an Ausländergewalt in Deutschland zu sterben im verhältnis zu Nazigewalt.
http://www.blauenarzisse.de/blog/1849/subtile-volksverherhetzung-kahane.html
@Druide
Prima, genau sowas hatten wir eigentlich gesucht! Das gab auch gleich Anregungen: Der Mord- und Totschlaganteil der Ausländer inst zwar in den letzten beiden Dekaden geringer, die Absolutzahl aber größer. Damit ist der Wert des Jahres 2007 gut übertragbar.
Zweitens haben wir auch endlich einen massiven Fehler in unserer Rechnung gefunden: “Der Anteil von verurteilten Ausländern bei Mord und Totschlag betrug 2005 etwa 38 %, bei Körperverletzungen etwa 25 %“, bezieht sich 2005 nur auf alte Bundesländer und Berlin. Laut statistischem Bundesamt sind es 2010 bundesweit etwa 30 % bzw. 21 %.
Unterschied zu eurer Rechnung: Wir zählen den Totschlag zum Mord, denn das machen die Naziopfer-Zähler auch, und wir zählen die Eingebürgerten hinzu. Das Fazit muß dann lauten:
Die Mord-und-Totschlag-Quote zwischen Nazis und Ausländern beträgt damit je nach Zählweise 1:25 bis 1:80. Das ist dennoch beeindruckend, denn die Nazi-Ausländer-Gewalttatenquote liegt eigentlich irgendwo zwischen 1:30 (Sachsen-Anhalt) und 1:500 (Hessen). Das läßt wohl den Schluß zu, daß Nazis zwar bedeutend seltener zuschlagen, als Ausländer, daß aber bei einer rechtsextremistischen Gewalttät die Wahrscheinlichkeit tendenziell höher ist, daß das Opfer stirbt.
Das wiederum ist aber nicht neu, so titelte die tageszeitung bereits am 09.03.2010: „Statistik über rechtsextreme Angriffe – Neonazis schlagen härter zu“. Und wir meinten damals dazu: “Qualität statt Quantität auch bei den Neonazis – die statistische Option immerhin bestünde, einen harten Schlag doppelt oder dreifach zu zählen.“
@Druide zum Zweiten
Also der 1. Fehler: Der Anteil von Ausländern an Mord- und Totschlag beträgt 38 % nur in den alten Bundesländern und Berlin, bundesweit aber knapp 30 %. Das korrigiert die Zahl nach unten.
2. Fehler: Wir haben die Zahl der verurteilten Täter angenommen. Statistisch aber vollbringt ein Totschläger/Mörder etwa 1,5 Totschläge/Morde. Damit mußten wir die Zahlen nach oben korrigieren.
Die Mord-und-Totschlag-Quote zwischen Nazis und Ausländern beträgt damit je nach Nazimord-Zählweise 1:40 bis 1:130. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte – 1:100 könnte man griffigerweise benennen. Das heißt also: Wenn 100 Deutsche durch Migranten umgebracht wurden, mordet der Nazi einmal.
Ist richtig. Mir ging es aber damals auch darum sicher zu untertreiben, um jeglichem Vorwurf einer Beschönigung zu entgehen. Aber die Zahlen sind wichtig, weil sie eindeutig sind.
Hier geht es auch nicht um Beschönigung, wir stellten fest, daß jeder Ermordete oder Mißhandelte einer zuviel ist. Uns wundert aber, daß die Gleichberechtigung aller Toten nicht gegeben ist, obwohl es so schön heißt, daß im Tod alle gleich wären.
Die Nazimordquote zu allen Morden (inkl. Nichtnazitäter) liegt in der BRD zwischen 1:120 und 1:400. Die besondere Aufmerksamkeit gegenüber den Tätern und besondere Trauer gegenüber den Opfern bei einem von Hunderten Fällen ist nicht nachvollziehbar. Hier sind doch Ideologen und Demagogen am Werk, welche besondere Täter- und Opfergruppen für ihre Zwecke instrumentaliseren und mißbrauchen!
Hallo NetzwerkRecherche,
wir haben Deinen Beitrag bei uns übernommen. Bei Anmerkungen und Hinweise, schreib uns einfach.
Beste Grüße
[...] Betreiber des seriösen Blogs Eulenfurz (vormals Netzwerkrecherche) haben einmal berechnet, wieviele Deutsche dem Ausländerterror in den [...]
Das ist nicht ganz korrekt, die Gewalt Deutscher gegen Ausländer dürfte höher sein – hier ging es um “Opfer rechter Gewalt” – das können aber auch deutsche Obdachlose oder Punker sein. Wenn beide o. g. Zahlen gegenüber gestellt werden, müßte man schreiben: “Todesopfer des Rechtsextremismus” vs. “Todesopfer der Einwanderung”.
Könnte der Statistiker evtl. die Vergleichszahl zu den 7.500, also durch Deutsche getötete Einwanderer, berechnen? Oder müssten hierzu Zahlen über die Nationalität bzw. den Hintergrund der Opfer vorliegen?
@Grafenwalder
Genau, diese Zahlen müßten dazu vorliegen. Man könnte aber grob abschätzen nach Anzahl der Morde mit deutschen Tätern und Anteil der Migranten an der Bevölkerung: 22.500 Gesamtmorde minus 9.000 Morde durch Migranten macht 13.500 Morde durch Deutsche – diese 13.500 Morde mal 15,2 % Migrantenanteil macht ca. 2.000 Morde durch Deutsche an Migranten seit der Wiedervereinigung.
Einem Ermordeten ist es letztendlich egal, wer ihn mit welchen Absichten umbrachte. Wir weisen noch einmal darauf hin, daß es nicht darum geht, Morde mit anderen Morden zu entschuldigen, doch sollten die Relationen klar werden, um die ideologischen Interessen hinter der Fixation auf bestimmte Täter- und Opfergruppen zu erkennen.
Daher auch der Hinweis auf eine möglichst korrekte Darstellung der Gegebenheiten: Die Unglaubwürdigkeit und politische Motivation der Naziopfermißbraucher möchten wir nicht adaptieren!
Lese ich : Nazi-Opfer-Mißbraucher ?
Eulenfurz ist ein Kriminal-Statistik-Mißbraucher und -Verfälscher,der mit verfassungsfeindlichen Thesen Nazi – Morde zu rechtfertigen sucht.
Mehr ist nicht hinter dieser ca und ungefähr und könnte und sollte – Schwurbelei.Und alle so YEAH – wie dumm seid ihr eigentlich?
@fox
- Lese ich : Nazi-Opfer-Mißbraucher ?
+ Korrekt gelesen! *applaus*
- Eulenfurz ist ein Kriminal-Statistik-Mißbraucher und -Verfälscher,
+ Wir haben die Angaben der Kriminalstatistik unverfälscht übernommen, einfache mathematische Abschätzungen durchgeführt und die Rechenschritte offengelegt.
- der mit verfassungsfeindlichen Thesen
+ Bitte diese Verfassungsfeindlichkeit von Thesen auch belegen: Thesen benennen und ihre Verfassungsfeindlichkeit nachvollziehbar herausstellen.
- Nazi – Morde zu rechtfertigen sucht.
+ Bitte im vorangegangenen Kommentar dieses Stranges den zweiten Absatz lesen, bevor Falschbehauptungen aufgestellt werden.
- Mehr ist nicht hinter dieser ca und ungefähr und könnte und sollte – Schwurbelei.
+ Die Ist-Analyse bliebe jenen vorbehalten, welche direkten Zugriff auf das Datenmaterial haben. Warum die Kriminalen nicht einen Statistiker für eine Woche beschäftigen, um darauffolgend Prioritäten in der Mord- und Mörderbekämpfung setzen zu können, dafür aber mit Hundertschaften einem toten Phantom hinterherrammeln, bleibt vor allem für den Steuerzahler rätselhaft, der diesen ganzen ideologisch motivierten Schwachsinn finanzieren muß.
- Und alle so YEAH – wie dumm seid ihr eigentlich?
+ Schwer zu beantworten. Unter Heranziehung mehrerer IQ-Tests etwa im vorderen Fünftel der IQ-Skala.
NWR,
never feed a troll
Ein Troll hat auch ein Recht darauf, Beachtung zu finden!
Steht zumindest in der Charta der unveräußerlichen Trollrechte…
Und ich so: YEAH
@fox
Oooooh, da hat’s einem einem buntesrepublikanischen Guti aber ordentlich die Contenance verhagelt.
Schade aber auch, ehrlich