ENDE

Blog Ende

Auf uns warten spannende Abenteuer und packende Aufgaben, aber, treue Leser, glaubet: Man sieht sich im Leben immer zweimal!

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Einsamer Berg

Eine andere Version des Liedes vom einsamen Berg, nachfolgend frei übersetzt. Von der schwertklirrenden Orkfeindlichkeit distanzieren wir uns jedoch, denn wir tragen das Banner der Toleranz auf der Meile der Demokratie durch das Auenland! Heil Gauckler!

Weit oben, über dem Nebelgebirge,
stehen wir auf dem Gipfel.
Vergangenes sehen wir noch einmal:
Unser Königreich, ein fernes Licht.

Feuriger Berg unterhalb des Mondes …
Tiefes Schweigen – bald werden wir dort sein.
Ein Lied für unsere Heimat erklingt,
und jeder, der es kennt, wird uns finden.

Manchen Feind vergessen wir nie,
manchen verzeihen wir nicht.
Wir denken nicht an Rückzug,
wir werden kämpfen, solange wir leben.

Wir blicken auf den versteckten Weg,
der zum einsamen Berg führt.
Wir reiten wir in den kommenden Sturm,
bis wir unser lang vergessenes Gold erhalten.

Wir lagen unter dem kalten Nebelgebirge,
in tiefem Schlummer und Träumen voll Gold,
Wir müssen erwachen, unser Leben zu leben
und in der Dunkelheit die Fackel zu tragen.

Vor langer Zeit, als die Laternen flammten,
von diesem Tag an, sehnten sich unsere Herzen
nach einem unerfüllten Schicksal, dem Arkenstein.
Was man uns stahl, muß zurückkehren.

Wir müssen erwachen bevor der Tag anbricht,
um unser Lied für Herz und Seele zu finden.

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Toleranz

Toleranz

Der Sozialwissenschaftler Manfred Kleine-Hartlage erklärt in seinem Buch „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ den Toleranzbegriff. Der Toleranz stünden jedoch zunächst Regularien voran:

Regeln, Normen und Begriffe von Normalität sind die Grundlage geordneten und friedlichen menschlichen Zusammenlebens. Sie schließen das Abweichende nicht etwa aus, sondern stellen überhaupt erst den Rahmen bereit, innerhalb dessen Toleranz möglich ist. Eine stabile Gesellschaft kann sich Toleranz für das Abweichende leisten, eine gefährdete nicht.

Weil dies so ist, wird zum Beispiel Mangel an Patriotismus in Friedenszeiten eher toleriert als in Kriegszeiten, wird der Ruf nach strengeren Gesetzen umso lauter, je häufiger und intensiver die vorhandenen übertreten werden, nimmt Islamfeindlichkeit in Europa in dem Maße zu, wie die Islamisierung voranschreitet, ist Rassismus umso verbreiteter, je heterogener die Gesellschaft ist, ist die Abneigung gegenüber Sozialhilfebeziehern umso größer, je mehr es davon gibt und je teurer sie den Steuerzahler kommen. Umgekehrt formuliert wird Toleranz umso bereitwilliger geübt, je weniger sie strapaziert wird, und je weniger Anlaß es gibt, zu vermuten, daß man mit der eigenen Toleranz sich selbst, sein soziales Umfeld und sein eigenes Wohlergehen gefährdet. Toleranz ist kein absoluter Wert; sie ist etwas, was man sich leisten können muß.

Eine Toleranz, um derentwillen ihre Verfechter auch offensichtliche Gefährdungen des gesellschaftlichen Friedens in Kauf zu nehmen bereit sind; die ohne erkennbare Grenze immer weiter und weiter getrieben wird; die umso penetranter eingefordert wird, je mehr sie ohnehin schon strapaziert ist; die irgendwann nur noch mit den Mitteln von Meinungsterror und Zensur durchgesetzt werden kann, weil es zu viele Menschen gibt, die am eigenen Leibe die Konsequenzen einer ideologisch verordneten Regellosigkeit zu spüren bekommen; die bestimmte Gruppen von der Pflicht zur Rücksichtnahme entbindet und zu jeder erdenklichen Unverfrorenheit auf Kosten der Gesellschaft ermutigt (weil es ja „intolerant“ wäre, solche Unverfrorenheiten zurückzuweisen), eine solche Toleranz zerstört mit der Stabilität der Gesellschaft zugleich ihre eigenen Voraussetzungen.

Bild oben: Die ins Auenland strömenden Orks fordern eine bedingungslose Toleranz ihres Teilhabeanspruches.

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Herbstansichten

Herbst

Bunt sind schon die Wälder und der Herbst beginnt … So schön kann er sein!  (Bild anklicken)

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Exoteninvasion

Fauna Australia

Es war unheimlich xenophob, was wir vor einem Monat in einem Staatsfunksender bei Bekannten hören müßten, die Schutzgeld an die Rundfunkmafia zahlen. In der Sendung „Invasion der Exoten“ wurde eine Bedrohung durch eingeschleppte Tiere in Australien herbeihalluziniert.

Diese Einwanderer wären keinesfalls eine Bereicherung, so wie es sonst immer behauptet wird, sondern würden sich ohne natürliche Feinde „sprichwörtlich wie Karnickel“ vermehren. Schon der US-Schriftsteller Mark Twain berichtete nach einer Weltreise, die ihn vor 120 Jahren auch auf den fünften Kontinent führte, über die Kaninchenplage. „Die hatten den Mann, der die Kaninchen hier eingeführt hat, gefeiert und gelobt. Heute würden sie ihn hängen, wenn sie in ihn zu fassen bekämen.“ Doch es ist, wie so oft, daß die Schuldigen der Überfremdung ihre Untaten zu Lebzeiten moralisch verklären und dann, wenn die Konsequenzen in all ihrer Abscheulichkeit sichtbar werden, nicht mehr haftbar zu machen sind.

… der Kampf gegen Kröten, Kaninchen und Hunde, Karpfen, Katzen, Feuerameisen oder Füchsescheint ist hoffnungslos. „Die Wissenschaft hinkt immer hinterher. Mit Gift, Fallen, Viren und mit Genmanipulation hoffen australische Forscher zu retten, was noch zu retten ist.“

Andere versuchen es – trotz der Agitprop-Vision einer friedlichen One-World-Welt ohne Grenzen – mit viel Draht. So etwa in dem Reservat Warrawong, gerade mal 20 Autominuten von der Millionenstadt Adelaide entfernt.

… Warrawong ist kein Zoo, sondern ein Schutzgebiet. Natürlicher Lebensraum, wie es ihn diesseits der Absperrung nicht mehr gibt. Das 90 Hektar große Gelände ist von einem zweieinhalb Meter hohen Drahtzaun umgeben. Nicht um die Tiere drinnen im Schutzgebiet, sondern um Räuber und Schädlinge draußen zu halten.

Der Autochthonen-Aktivist Dr. John Wamsley, Initiator des Refugiums, hatte seine Leidenschaft bereits in früher Kindheit entdeckt:

Als ich 12 war, sind die ersten Füchse und Katzen bei uns aufgetaucht – als ich 14 wurde, waren alle anderen Tiere im Busch ausgerottet. Für mich war es eine Tragödie, dass sie einfach so verschwunden sind. Und das Unglaubliche war: Niemand wusste davon, niemand schien es zu verstehen und niemanden kümmerte es. Dagegen wollte ich etwas tun.

Dr. Wamsley kaufte Brachland auf, zäunte es mit einem hohen Elektrozaun ein, sperrte bis einen Meter tief in den Boden ab, entfernte alle neobiotischen Einwanderer und schuf ein Rückzugsgebiet für die einheimische Flora und Fauna, die schon Jahrhunderte vor den ersten Fremden in der Gegend wuchsen. Es dauerte nicht lange, da wurde Warrawong zur Pilgerstätte für Öko-Touristen.

Die Leute sahen zum ersten Mal Tiere, von denen sie nicht einmal wussten, dass sie überhaupt existierten – australische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Für die meisten war das ein unglaubliches Erlebnis – und ein Schock zugleich. Viele haben bis dahin nicht begriffen, welchen Verlust sie erlitten hatten.

Derartige Verlustängste sollten eigentlich mit allen Kanonenrohren der xenokratischen Propaganda bekämpft werden, die vermittelt, daß Einwanderer jedes Land bunter machen und dank ihrer Teilhabe eine Bereicherung für alle sind. Fremde brauchen Freunde! Doch die Ewiggestrigen behaupten dreist:

Die Vorlage ist das, wie es vor 200 Jahren war. Damals war alles im Gleichgewicht. Und da müssen wir wieder hin. Weg mit den exotischen Pflanzen und eingeschleppten Tieren: Besinnen wir uns wieder der Flora und Fauna, die hier zu Hause war und alles wird wieder im Gleichgewicht sein. Phantastisch!

Gleichgewicht! Doch Mark Twain konstatierte bereits vor 120 Jahren, daß „alle Regierungen mehr oder weniger kurzsichtig“ seien. Und der Staatsfunksender resigniert, daß „die Fehler der Vergangenheit … wohl auch in Zukunft teuer zu stehen kommen.

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Bellamygruß

Bellamy Gruss

Fünfzig Jahre lang wurde er an US-amerikanischen Schulen zelebriert, der vom christlich-sozialen Minister Francis Bellamy initiierte Bellamygruß. Vor allem zu patriotischen Anlässen hoben die Kinder und Jugendlichen den rechten Arm und salutierten zur Nationalflagge.

Die Anweisungen zum Bellamygruß, der erstmalig im Jahr 1892 zur National School Celebration am Columbus Day gezeigt wurde, veröffentlichte Bellamy in der Kinderzeitschrift Youth’s Companion:

Auf ein Signal des Rektors stehen die Schüler in geordneten Reihen, die Hände an der Seite, das Gesicht der Fahne zugewandt. Ein weiteres Signal ertönt – jeder Schüler erweist der Fahne den militärischen Gruß, erhebt die rechte Hand mit der Handfläche nach unten, so daß diese eine Linie mit der Stirn ergibt. Alle stehen so zusammen und wiederholen langsam: „Ich schwöre Treue meiner Fahne und der Republik, für die sie steht; eine unteilbare Nation, mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle.” Bei den Worten, „meiner Fahne“ wird die rechte Handfläche langsam aufwärts zur Fahne erweitert, und bleibt in dieser Geste bis zum Ende des Schwures, woraufhin alle Hände sofort heruntergehen.

Der US-amerikanische Kongreß änderte im Dezember 1942, ein Jahr nach der Kriegserklärung an die Mittelmächte, per Flag-Code den Bellamygruß mit ausgestrecktem Arm zu dem heute bekannten Hand-auf’s-Herz-legen.

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Schrottland

110 Prozent

Es war ein fulminanter Sieg der Gegner einer schottischen Unabhängigkeit: Laut CNN entschieden sich 58 Prozent der Wähler für den Verbleib in Großbritannien. Die Separatisten waren mit 52 Prozent hingegen eindeutig in der Minderheit. Sie wollen allerdings bei der nächsten Abstimmung nichts unversucht lassen, über die 58 Prozentmarke ihrer Gegner zu kommen.

Der Mathematikprofessor und Dunkelzifferexperte von der Ruhr-Universität Bochum, Adam Riese, meint zum Abstimmungsergebnis: „Das ist ein Ergebnis, wie es im Mathematikbilderbuch steht: Es zeigt, daß die einfache Mehrheit zu einfach ist, um auch die Dunkelziffer abzudecken. Erst mit einem Dreifachintegral nach der Taylorschen Reihe ist es möglich, die 52 % auf 4,99 % zu schrumpfen und permanent an der Fünfprozenthürde scheitern zu lassen.

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